Do, 13:11 Uhr
12.06.2014
Auch beim Autocorso gibt es Regeln
Mit dem Start der Fußball-WM stellt sich die Polizei Göttingen neben vielen ausgelassen feiernden Fans auch wieder auf die bekannten Autokorsos ein. Doch hier gibt es Einiges zu beachten...
Insbesondere nach den Spielbegegnungen der Deutschen Nationalelf rechnen die Beamten in Stadt und Landkreis Göttingen mit einem höheren Aufkommen. Doch nicht alles, was sich da im Auto und auf der Straße so abspielt, ist auch erlaubt. Denn auch wenn es sich so mancher vielleicht nicht
vorstellen kann, auch bei Autokorsos und Jubelfeiern gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung.
Um die Auto-Runden in und um Göttingen genießen zu können, sollten
die Verkehrsteilnehmer deshalb einige Spielregeln beachten.
Korso hat keine Vorfahrt
Der Autokorso jubelnder Fußballfans durch die Städte und Gemeinden
hat nicht automatisch Vorfahrt. Bei aller Freude gelten weiterhin die
Regeln des Straßenverkehrs und der Rücksichtnahme auf unbeteiligte
Verkehrsteilnehmer. Auch bei Schrittgeschwindigkeit und in Feierlaune
müssen die Verkehrsregeln eingehalten werden.
Rote Ampeln sind nicht tabu
Rote Ampeln überfahren oder Alkohol am Steuer sind absolut tabu.
Die Polizei wird insbesondere bei Gefährdungen, groben
Verkehrsverstößen oder Straftaten konsequent einschreiten.
Nicht aus dem Fenster lehnen
Wer sich aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, um besser die
großen Fahnen schwingen zu können, oder sich gar auf die Motorhaube
oder das Dach setzt, gefährdet nicht nur sich und seine Gesundheit,
sondern im Falle eines Unfalls auch seine Versicherungsansprüche. Im
Übrigen ist für die ordnungsgemäße Besetzung des Fahrzeuges der
Fahrzeugführer verantwortlich.
Beeinträchtigungen Dritter vermeiden
Grundsätzlich gilt: Die Durchführung eines Autokorso stellt eine
übermäßige Straßenbenutzung dar und bedarf grundsätzlich der
Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde. Bei einer spontanen
Durchführung trifft die Polizei die notwendigen Maßnahmen und legt
die erforderlichen Auflagen fest. Autokorsos können toleriert werden,
wenn die Beeinträchtigung Dritter auf ein zumutbares Maß minimiert
ist.
Polizei schaut genau hin
Relevante Aspekte für das Einschreiten der Polizei sind der
Zeitpunkt und die Dimension des Autokorsos, das Verhalten der
Teilnehmer und Zuschauer sowie die spezifischen, aus dem Autokorso
resultierenden Gefahren, vor allem aufgrund der Vermischung mit
Fußgängern.
Außerdem gilt: Anschnallen nicht vergessen! Überschwänglich
feiernden Fußballanhängern drohen sonst selbst bei relativ niedrigen
Geschwindigkeiten lebensbedrohliche Verletzungen.
"Natürlich möchten wir keine Spielverderber sein und den feiernden
Fans ihren Spaß nehmen. Aber Sicherheit geht eindeutig vor! Wenn
die Spielregeln eingehalten werden, hat auch die Polizei Göttingen
nichts gegen friedlich feiernde Fans auf der Straße einzuwenden", so
der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen Thomas Rath. "Meine
Kolleginnen und Kollegen werden sicherlich mit dem richtigen Augenmaß
das Geschehen beobachten. Ein Auge zudrücken können sie aber nicht
immer. Insofern hoffen wir auf ein vernünftiges Feierverhalten aller
Fußballfans."
Autor: enInsbesondere nach den Spielbegegnungen der Deutschen Nationalelf rechnen die Beamten in Stadt und Landkreis Göttingen mit einem höheren Aufkommen. Doch nicht alles, was sich da im Auto und auf der Straße so abspielt, ist auch erlaubt. Denn auch wenn es sich so mancher vielleicht nicht
vorstellen kann, auch bei Autokorsos und Jubelfeiern gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung.
Um die Auto-Runden in und um Göttingen genießen zu können, sollten
die Verkehrsteilnehmer deshalb einige Spielregeln beachten.
Korso hat keine Vorfahrt
Der Autokorso jubelnder Fußballfans durch die Städte und Gemeinden
hat nicht automatisch Vorfahrt. Bei aller Freude gelten weiterhin die
Regeln des Straßenverkehrs und der Rücksichtnahme auf unbeteiligte
Verkehrsteilnehmer. Auch bei Schrittgeschwindigkeit und in Feierlaune
müssen die Verkehrsregeln eingehalten werden.
Rote Ampeln sind nicht tabu
Rote Ampeln überfahren oder Alkohol am Steuer sind absolut tabu.
Die Polizei wird insbesondere bei Gefährdungen, groben
Verkehrsverstößen oder Straftaten konsequent einschreiten.
Nicht aus dem Fenster lehnen
Wer sich aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, um besser die
großen Fahnen schwingen zu können, oder sich gar auf die Motorhaube
oder das Dach setzt, gefährdet nicht nur sich und seine Gesundheit,
sondern im Falle eines Unfalls auch seine Versicherungsansprüche. Im
Übrigen ist für die ordnungsgemäße Besetzung des Fahrzeuges der
Fahrzeugführer verantwortlich.
Beeinträchtigungen Dritter vermeiden
Grundsätzlich gilt: Die Durchführung eines Autokorso stellt eine
übermäßige Straßenbenutzung dar und bedarf grundsätzlich der
Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde. Bei einer spontanen
Durchführung trifft die Polizei die notwendigen Maßnahmen und legt
die erforderlichen Auflagen fest. Autokorsos können toleriert werden,
wenn die Beeinträchtigung Dritter auf ein zumutbares Maß minimiert
ist.
Polizei schaut genau hin
Relevante Aspekte für das Einschreiten der Polizei sind der
Zeitpunkt und die Dimension des Autokorsos, das Verhalten der
Teilnehmer und Zuschauer sowie die spezifischen, aus dem Autokorso
resultierenden Gefahren, vor allem aufgrund der Vermischung mit
Fußgängern.
Außerdem gilt: Anschnallen nicht vergessen! Überschwänglich
feiernden Fußballanhängern drohen sonst selbst bei relativ niedrigen
Geschwindigkeiten lebensbedrohliche Verletzungen.
"Natürlich möchten wir keine Spielverderber sein und den feiernden
Fans ihren Spaß nehmen. Aber Sicherheit geht eindeutig vor! Wenn
die Spielregeln eingehalten werden, hat auch die Polizei Göttingen
nichts gegen friedlich feiernde Fans auf der Straße einzuwenden", so
der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen Thomas Rath. "Meine
Kolleginnen und Kollegen werden sicherlich mit dem richtigen Augenmaß
das Geschehen beobachten. Ein Auge zudrücken können sie aber nicht
immer. Insofern hoffen wir auf ein vernünftiges Feierverhalten aller
Fußballfans."