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Fr, 10:20 Uhr
03.03.2017
Leserbrief: ÖDP fordert Kennzeichnung

Es geht um die künftige Wiederverwendung von Glyphosat

Die Kennzeichnung aller zukünftig mit Glyphosat behandelten Flächen fordert Susann Mai aus Worbis. Die Abgeordnete im Stadtrat von Leinefelde-Worbis für die Ökologisch-Demokratische Partei/Familie, Gerechtigkeit, Umwelt macht sich Gedanken vor der Hauptausschusssitzung am kommenden Montag und schreibt:....

"Die Zulassung von Glyphosat läuft Ende 2017 aus. „Es ist Zeit zukunftsbeständige und nachhaltige Lösungen zu finden. Mehr als 50 Städte und Gemeinden arbeiten zum Teil seit mehr als 20 Jahren ohne Glyphosat. Was Erfurt, Leipzig, Celle und Göttingen können, kann Leinefelde-Worbis ebenfalls schaffen.

Es ist Zeit, neue Wege zu gehen und Gesundheitsschutz weiter auf die Agenda zu setzen. Anlass zur Sorge sind die aktuellen Vorhaben der Stadt: Glyphosat soll nach Willen des Bürgermeisters Marko Grosa und des Bauhofleiters Stefan Lauterbach in der Stadt Leinefelde-Worbis wieder eingesetzt werden.

Glyphosat wird für unbedenklich gehalten. So sieht es die Tagesordnung der Hauptausschussitzung am Montag, 6.3.2017, ab 15 Uhr im Rathaus Wasserturm, Bahnhofstraße 43, 37327 Leinefelde-Worbis, vor, die den Stadtrat am 20.3.2017 vorbereitet.

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Für den Fall, dass der Stadtrat die Beschlussvorlage 43/2017 zur Aufhebung des Beschlusses 54/2016 des Verzichts auf glyphosathaltige Unkrautvernichtingsmittel annimmt und Glyphosat wieder einsetzen will, soll eine Kennzeichnung aller behandelten Flächen erfolgen. Die Kennzeichnung hat gut öffentlich sichtbar, eindeutig erkennbar und lückenlos zu erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger müssen einwandfrei sehen können, wo glyphosathaltige Mittel verwendet werden. Nur so ist es möglich, dass jede und jeder, der den Kontakt mit Glyphosat-kontaminierten Stellen und Flächen vermeiden will, dies auch tun kann.

Zur Sache: Glyphosat ist ein Gift, dass weder unbedenklich noch harmlos ist. Die Zulassung läuft Ende des Jahres 2017 aus. Dann könnten weitreichende finanzielle Lasten auf die Stadt zukommen, wenn auf kontaminierten Flächen beispielsweise der Boden ausgetauscht werden müsste. Glyphosat gehört weder ins Essen noch in den Körper von Menschen. In beidem ist es nachgewiesen. Es wurde bereits im Urin und in der Muttermilch nachgewiesen. Es steht im Verdacht, die Plazenta-Schranke zu überwinden und den Fötus zu schädigen. Besonders bei Schwangeren, Kindern, Heranwachsenden, jungen Familien, Sporttreibenden und Senioren ist der Schutz der Gesundheit ein wichtiges Anliegen."
Autor: en

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