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Mi, 12:52 Uhr
28.07.2021
ADAC Tankstatistik

Kapriolen am Rohölmarkt

Obwohl der Preis für Rohöl in den vergangenen Wochen einige Kapriolen geschlagen hat, blieben die Kraftstoffpreise in Deutschland davon weitgehend unberührt...

So ist der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent binnen Wochenfrist um vier auf 74 US-Dollar gestiegen, während Benzin und Diesel moderat teurer geworden sind.

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Wie die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 zurzeit im bundesweiten Schnitt 1,553 Euro und damit 0,7 Cent mehr als vor einer Woche. Diesel verteuerte sich um 0,4 Cent und kostet aktuell 1,391 Euro. Vor einer Woche hatten deutlich sinkende Rohölnotierungen nicht zu einem niedrigeren Kraftstoffpreisniveau an den Tankstellen geführt.

ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC) ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC)


Nach Einschätzung des ADAC könnte insbesondere ein intensiverer Wettbewerb am Kraftstoffmarkt eine Senkung der Spritpreise herbeiführen. Deshalb sollten die Autofahrer nach Empfehlung des Clubs mehr denn je vor dem Tanken die Spritpreise vergleichen und an überteuerten Tankstellen vorbeifahren. Wer an einer der Autobahntankstellen tankt, zahlt meist deutlich mehr als 20 Cent je Liter als an anderen Tankstationen.

Aktuelle Auswertungen des ADAC zeigen, dass Tanken in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten ist. Wer die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt so auch indirekt für ein niedrigeres Preisniveau.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
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Kommentare

28.07.2021, 14.21 Uhr
Paulinchen | Ein Beweis...
... dass wir an der Tankstelle betrogen werden.

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28.07.2021, 15.27 Uhr
DonaldT | Kapriolen am Rohölmarkt
Verdeckte Abzocke an den Tankstellen!
Je höher der Spritpreis, je höher die zu zahlenden Steuern und Abgaben darauf, von denen der Bund profitiert.

8   |  2     Login für Vote
28.07.2021, 15.51 Uhr
Kama99 | So ist das ....
nun mal. Wird eine Rohölerhöhung angekündigt steigen sofort die Preise. Wird er billiger tut sich erst mal lange nichts.

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28.07.2021, 18.17 Uhr
Kobold2 | Immer wieder lustig
Das Argument das der Staat Schuld ist, weil er mitverdient.
An jedem Geschäft verdient der Staat mit, bzw. nimmt er Steuern ein. Pauschal durch die Mehrwertsteuer und für Lenkungsfunktion, gibt es halt noch in bestimmten Bereichen ein paar Zusätze, wie z.B. Mineralöl, Tabak, Alkohol, Bier, Kaffe usw. Letztens wollte jemand sogar noch ein Schnitzel mit 19% versteuern. Da hat aber niemand aufgeschrien....
Soll denn jedesmal der Staat einschreiten, wenn der jeweilige Anbieter die Preise erhöht? Hauptsächlich regelt sich das durch Angebot und Nachfrage. Wenn der Nachfragende fast jedes Angebot, wenn auch murrend, meckern und jammernd, annimmt, dann wird sich daran nicht viel ändern.
Bestes Beispiel sind die o. g. Autobahntankstellen.
Da sieht man einfach, wie die Masse der Autofahrer zur hörigen Schafherde wird. Beim Durchblättern von Sonderangeboten und Preisvergleichen diverser Discounter und Supermärkte sind die meisten ja so unheimlich toll und clever. Da wird kaum Mühe und Aufwand gescheut, umja soviel wie möglich fürs sauer Verdiente zu bekommen. Nur beim Tanken klappts irgendwie nicht.
Schuld sind aber immer die anderen....
Bei uns waren es am letzten Wochenende mal 30cent Differenz zwischen einer Autobahntankstelle und einer 5km abgelegenen Tankstelle.

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28.07.2021, 20.15 Uhr
henry12 | @kobold
Die Argumente klingen immer mehr nach
Baerbock. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. 1989 betrug die Mwst. 14 % . Heute sind es 5 % mehr. Ist der Mehrwert gestiegen oder ist das Abzocke ? Woher kommt eigentlich Ihr Hass
auf die Autofahrer ? Sicher, 10 Cent Unterschied je Liter sind lediglich max. 7,- € pro Tankfüllung.
Nur, die Autofahrer werden die Probleme in diesem Staat nicht lösen können, eher verschärfen.

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28.07.2021, 20.22 Uhr
Kritiker2010 | Das Verständnis für die Lenkungsfunktion von Steuern ist begrenzt.
Wo man vom eigenen Staat betrogen und schamlos abgezockt wird, endet mein Verständnis für die Lenkungsfunktion von Steuern.

1. Mobilität ist kein schädliches Genussmittel, dessen Konsum man nach Belieben reduzieren kann. Insbesondere die ländliche Bevölkerung ist nun mal auf individuelle Mobilität angewiesen, da der ÖPNV keine brauchbare Alternative darstellt und ein Ausbau aus volkswirtschaftlichen und ökologischen Gründen wenig Sinn macht. Zudem verfügt die Bevölkerung auf dem platten Land in der Regel über geringere Einkommen.

Ich fühle mich diskriminiert! Wo bleibt mein Provinz-Bonus? Wo ist mein Antidiskriminierungs-Beauftragter? Skandal!

2. Das grundsätzliche Doppelbesteuerungsverbot wird komplett ignoriert. Zwar wird die Kraftstoffsteuer nur auf den Spritpreis erhoben. Die Mehrwertsteuer jedoch, wird auf die Summe aus Spritpreis und Kraftstoffsteuer berechnet. Steuern auf Steuern gehen rechtlich eigentlich gar nicht.

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28.07.2021, 21.27 Uhr
Kobold2 | Nun,
Seit 89 wurde hauptsächlich auf Drängen der CDU die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer erhöht. Frau Baerbock war da nicht involviert und ihre Vorgänger haben das eher mitgetragen und selbst wenn gewollt, mangels fehlender Mehrheiten nicht verhinder können.
Ich habe auch keinen Hass auf Autofahrer und weise hier lediglich darauf hin, wie man sich von den Konzernen vorführen lässt und es dabei noch nicht mal merkt, aber die Schuld bei anderen sucht. Wenn es sich beim Tanken bei ihnen um "lediglich" 7 € handelt ist doch alles in Butter.
Für Viele ist das viel Geld und bei tausenden Autofahrern täglich, ein guter Gewinn für die Konzerne. Aber mit der "lediglich 7€ Einstellung" wird das Firmenziel erreicht.
Auch wenn man als Dörfler mehr als andere aufs Gefährt angewiesen ist, entbindet das nicht davon Preise zu vergleichen und das Auto mehr nach Wirtschaftlichkeit auszusuchen.
Abgesehen davon, hat man sich vor Jahren schon selbst in die Versorgungsmisere gebracht, weil man die Geschäfte im eigenen Dorf zum aufgeben gezwungen hat. Nennt sich fehlende Weitsicht.

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28.07.2021, 22.04 Uhr
henry12 | @Kobold2
.......da kann ich nur noch 1 X Daumen hoch als Zeichen der Zustimmung geben !

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28.07.2021, 22.13 Uhr
Knaecke2 | Dieser Staat ist nur noch ein Wtz...
Erst wird die Flexibilität und mobilität vom Arbeitnehmer gefordert. Ziel erreicht, nun schraube ich ein paar jahre später an der Schraube für Benzin, ein zurück für den Arbeitnehmer gibt es nicht mehr. Infrastrukturen und Löhne, kann ich nun nach Gutdünken gestalten als Wirtschaft. Das nachsehen hat der kleine Dumme.

Wer hat anderes erwartet? Deutsche Ausgebildete Fachkräfte für Hungerlöhne in ganz Deutschland unterwegs für Montage oder Zeitarbeitsfirmen.... da kann ruhig die Oma zu Hause sterben, Hauptsache Du schuftest für ein paar Euro. Ein zu Hause, interessiert unsere Politik für den Arbeitnehmer nicht. Der ist nur Ware oder Fleisch für Sanktionen......

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29.07.2021, 05.31 Uhr
Bierchen | Spritpreisirrsinn.....
Zumindest könnte der Gesetzgeber mal dahingehend regulierend eingreifen, dass man diese halbstündlichen Preisänderungen unterbindet. Das ist doch eine "Veralberung" des Kunden ohne Gleichen, ohne Bezug auf Ölpreis etc. Andere Länder machen es doch vor. Ein oder wegen mir zwei Preise am Tag und gut ist.
Kartellamt = Fehlanzeige. Man kann bei parallelen Preissprüngen aller Anbieter natürlich keine Zusammenhänge oder Absprachen erkennen. Wie auch....eine Behörde eben.

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29.07.2021, 10.05 Uhr
Kobold2 | Zumindest
Kann man mal damit anfangen, nicht immer nur die Anderen vorzuschieben und von seiner Marktmacht als Endkunde Gebrauch zu machen. Aber lieber läßt man sich von der Industrie auf der Nase rumtanzen.
Bis hier solche Entscheidungen, wie in Österreich kommen, kann man lange warten. Die einzige Partei, die dafür in Frage käme ist bei vielen zu sehr verhasst.
Ich kümmere mich lieber um meinen Anteil, als von anderen etwas zu erwarten. Samariter ist eine ausgesterbende Gattung in einer von Egoismus und Gier getriebenen Gesellschaft.

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29.07.2021, 10.06 Uhr
Im Nu | Wird der klassische Autonutzer...
....jetzt nochmal so richtig gemolken, bevor der irre Wunsch der meisten Politiker nach Elektromobilität Wirklichkeit wird? Diese Einnahmequelle versiegt ja dann so nach und nach. Aber ich bin mir sicher, diesbezüglich kennt die Politikerkreativität wohl keine Grenzen und es werden neue Steuern aus dem Hut gezaubert.

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