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Di, 14:27 Uhr
19.10.2021
Verbraucherzentrale Thüringen warnt:

Fake-Schreiben von Inkasso-Büros im Umlauf

„Das Formular ist bereits vorbereitet! Ihr Konto wird in Kürze gesperrt.“ Mit solchen Sätzen drohen aktuell wieder angebliche Inkasso-Büros Verbraucherinnen und Verbrauchern. Die Schreiben aus Frankfurt oder Köln sind persönlich adressiert. Es handelt sich dabei um eine Fälschung, warnt die Verbraucherzentrale Thüringen...

Schreiben vermeintlicher Inkasso-Unternehmen beunruhigen aktuell wieder Verbraucherinnen und Verbraucher in Thüringen. Die „Inkasso Hauptzentrale Frankfurt“ oder „Köln“ und das „Bundes Inkasso Management“ fordern allesamt Beträge zwischen 350 und 650 Euro. Diese seien unverzüglich zu überweisen. Wer nicht sofort zahle, riskiere die Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher. Bankguthaben, Arbeitslosengeld oder Rente würden in der Folge gepfändet, das Konto gesperrt.

Weshalb viele Ratsuchende mit den Schreiben zur Verbraucherzentrale kommen: Die „Zahlungsbefehle“ so der Titel eines Schreibens sind an die korrekten privaten Adressen der Verbraucherinnen und Verbraucher gerichtet. Angeblich hätten sie am Telefon einen Vertrag mit der „Deutsche Gewinner Zentrale Lotto 6-49“ oder mit der „Deutsche Jackpot 6-49“ geschlossen und die vereinbarten Zahlungen nicht geleistet.

„Es verunsichert vor allem Ältere, ob sie nicht vielleicht doch am Telefon einem Vertrag zugestimmt haben“, weiß Ralph Walther, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Thüringen. Er rät dringend: „Verbraucher sollten auf gar keinen Fall zahlen. Die Schreiben sind eine Fälschung.“
Dass es sich bei den Briefen um den Versuch dreister Abzocke handelt, erkennt man beispielsweise an den zahlreichen Rechtschreibfehlern. Auch sollen die Zahlungen an ein Konto mit belgischer bzw. griechischer IBAN gehen, obwohl die Unternehmen einen Sitz in Deutschland vorgeben.

Wer Zweifel hat, ob Inkassoschreiben berechtigt sind, kann bei der Verbraucherzentrale Thüringen nachfragen. Beratungstermine werden unter (0361) 555 14 0 vergeben. Eine Einschätzung bietet auch der „Inkasso-Check“ der Verbraucherschützer auf www.vzth.de.
Autor: red

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