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Fr, 13:24 Uhr
22.10.2021
Weiter unter Vorjahresniveau:

Erwerbstätigkeit in Thüringen im zweiten Quartal

Im 2. Quartal 2021 hatten im Durchschnitt 1 015 100 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 5 100 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als im 2. Quartal 2020...

Statistik (Foto: TLS) Statistik (Foto: TLS)
In Deutschland blieb die Erwerbstätigenzahl im 2. Quartalr 2021 nahezu unverändert, ebenso wie im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und in den neuen Bundes- ländern (ohne Berlin).

Rückläufige Erwerbstätigenzahlen verzeichnet Thüringen bereits seit dem 2. Quartal 2019. Dieser Rückgang wurde ab dem 2. Quartal 2020 durch die Corona-Pandemie verstärkt, sodass die Er- werbstätigenzahl in Thüringen seit dem 2. Vierteljahr 2020 deutlich unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahreszeitraumes liegt.

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Im Gegensatz dazu nahm die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen vom 1. Quartal 2017 bis zum 1. Quartal 2019 gegenüber dem entsprechenden Vierteljahreswert des Vorjahres stets geringfügig zu, mit Veränderungsraten zwischen +0,1 und +0,5 Prozent.

Jedoch blieb Thüringen bereits in diesem Zeitraum mit seinen Wachstumsraten spürbar hinter dem Erwerbstätigenzuwachs in Deutschland zurück. Wie die Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ ergaben, weisen sechs Bundesländer im 2. Quartal 2021 verglichen mit dem 2. Quartal 2020 einen Anstieg der Erwerbstätigenzahlen auf, wobei die größten Zuwächse in Berlin (+1,1 Prozent), Schleswig-Holstein (+0,6 Prozent) und Brandenburg (+0,5 Prozent) erfolgten.

Berlin ist damit das einzige Bundesland, dessen aktuelle Erwerbstätigenzahl das Vorkrisenniveau übersteigt (+0,3 Prozent im Vergleich zu 2019). Acht Bundesländer weisen auch im 2. Quartal 2021 weiterhin rückläufige Erwerbstätigenzahlen auf, wobei das Saarland (-0,7 Prozent) und Thüringen (-0,5 Prozent) die stärksten Verluste verzeichneten.

Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter zählen zu den Erwerbstätigen. Die seit dem Auftreten der Corona-Pandemie verstärkte Nutzung des arbeitsmarktpolitischen Instruments der Kurzarbeit be- einflusst damit auch das Niveau und die Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen in Deutschland.

Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das sogenannte Arbeitsortkonzept zugrunde. Die aus- gewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.

Zusätzlich zur Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für das zweite Quartal 2021 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem ersten Quartal 2017 überarbeitet.
Autor: red

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