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Sa, 08:12 Uhr
27.11.2021
Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede

Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation

Gerade für die ältere Generation bedeutet Mobilität die Bewahrung ihrer Unabhängigkeit. Für Senioren, die Mühe haben längere Strecken zu Fuß zu bewältigen, können Elektromobile eine enorme Erleichterung im Alltag bieten...

Der ADAC hat deshalb unter die Lupe genommen, welche unterschiedlichen Modelle auf dem Markt verfügbar sind, für welchen Einsatz sie sich eignen und worauf beim Kauf zu achten ist. Bei Senioren-E-Mobilen handelt es sich um offene, mehrspurige, batterieelektrische Fahrzeuge mit Lenker und Sitz. Geeignet sind sie für Personen, die selbstständig gehen und ein- und aussteigen können.

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Erhältlich sind drei- und vierrädrige Fahrzeuge mit einem oder zwei Sitzen. Für den Einsatz in Städten sind Dreiräder oftmals besser geeignet, da sie oftmals kompakter sind und damit auch einen engeren Wendekreis haben. Das wiederum macht sie allerdings auch kippempfindlicher. Für größere Strecken eignen sich vierrädrige E-Mobile besser, die dann meist auch schneller sind. Außerdem haben diese Modelle meistens größere Reifen, was sie komfortabler und geländegängiger macht.

Die Modelle werden mit möglichen Höchstgeschwindigkeiten von 6 bis 25 km/h angeboten und dürfen grundsätzlich auf der Straße gefahren werden. Ab 6 km/h benötigen die Fahrzeuge ein Versicherungskennzeichen, eine Helm- oder Anschnallpflicht besteht für E-Mobile ab 20 km/h. Da die Fahrzeuge oft unter die Kategorie „motorisierte Krankenfahrstühle“ fallen, wird keine Fahrerlaubnis benötigt. Ein Führerschein der Klasse AM (Rollerführerschein) ist allerdings notwendig, wenn technische Voraussetzungen bezüglich der Bauart, des Gewichts, der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit oder der Abmessung nicht eingehalten werden.

Preislich beginnen die günstigen Modelle bei knapp 700 Euro. Abhängig von möglichen Geschwindigkeiten und technischer Ausstattung können aber auch fünfstellige Beträge fällig werden.

Parallel dazu hat der ADAC Partnerclub TCS (Touring Club Schweiz) aktuell sieben E-Mobile getestet, wovon drei auch in Deutschland erhältlich sind. Der Luxxon, E3800 für 1.699 Euro, der Graf Carello, GC9 für 6.900 Euro und der Kyburz, DX2 für 16.500 Euro. Ergebnis: Die teuersten Modelle glänzen mit den besseren Testergebnissen. Günstigere Fahrzeuge haben oft Schwächen bei der Sicherheit, weswegen der Preis laut ADAC nicht das einzige Entscheidungskriterium beim Kauf sein sollte

Wer sich das E-Mobil von der Krankenkasse bezahlen lassen möchte, braucht ein entsprechendes Attest vom Arzt und kann sich ein E-Mobil bis maximal 15 km/h im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen aussuchen – eine Bestätigung der Krankenkasse sollte vorab eingeholt werden.

Vor dem Kauf eines Elektro-Mobils sollte Folgendes beachtet werden:
  • Reichweite der angebotenen Akkus reicht von 30 bis 120 Kilometer
  • Für längere Strecken eignen sich Modelle mit bequemem Sitz sowie komfortablem Fahrwerk und Geschwindigkeiten über 20 km/h
  • Für die dunkle Jahreszeit sollte auf eine gute Beleuchtung inkl. Rückleuchten geachtet werden
  • Kein „blinder Kauf“ im Internet, sondern Beratung und Testfahrt beim Händler vereinbaren
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
27.11.2021, 14.29 Uhr
Schön und gut...
... aber was für Vorschläge machen die beiden Automobilclubs den Senioren, welche wie beschrieben, nicht mehr so gut zu Fuß sind, wenn der Akku dieser Renner leer ist?
Mal ganz abgesehen davon, dass die genannten Preise nicht unbedingt für die Rente ein Schnäppchen sind. Wo kann man die Fahrzeuge laden und vor allem, wo kann man sie sicher abstellen, wenn sie nicht unbedingt benötigt werden? E Bikes werden inzwischen ja schonungslos aus Kellern geklaut, was aber passiert mit den Flitzern, wenn sie draußen abgestellt werden müssen? Dabei fällt mir die Rubrik der nnz online ein, die den Titel trägt: Es wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist.
Paul
27.11.2021, 21.46 Uhr
E-Flitzer???
Das dürfte den alten Leutchen die auf dem Dorf wohnen, wohl nur ein müdes Lachen entlöcken. Was soll ich mit so nem Klapperkasten bei Wind, Wetter, Kälte und Regen?
Also macht lieber richtig gute Vorschläge und nicht so`n sinnfreien Unsinn. Vielleicht sogar noch nen e-Roller, was!
Lehrer Schnauz
27.11.2021, 23.06 Uhr
kopfschüttel...
....es geht um Gehhilfen, liebe Vorkommentatoren. die alternativen wären Krücken oder Rollatoren - die in aller Regel, das Gehen zwar unterstützen aber wirklich bequem ist das nicht.

im Übrigen erleichtern diese Teile auch Behinderten das Leben. Wenn ich mit meinem Kumpel joggen gehe, sitzt er auf so einem Ding.

Geladen wird so ein Scooter an der ganz normalen Steckdose. Das war bisher nirgendwo (egal ob im Restaurant, im Zoo oder im Schwimmbad) ein Problem... außerdem ist die Reichweite im Normalfall mehr als ausreichend.

Ohne Abstellplatz wird's natürlich kompliziert, Paulinchen - das gilt aber auch für anderes Gerät. Wer es nicht abstellen kann, sollte sich eben auch sowas nicht kaufen...egal ob Auto, Wohnhänger, Rasenmäher, Kettensäge, Spaten, Bobbycar oder Fahrrad
Kobold2
28.11.2021, 08.07 Uhr
Hauptsache
Man hat wieder seien Frust abgeladen. Der Sinm ist dabei egal und wenn nichts hilft ist halt das Wetter schuld.
Dabei heißt es immer, daß es kein schlechtes Wetter gibt, nur unpassende Kleidung....
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