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So, 11:48 Uhr
22.05.2022
ADAC: "Steuerentlastung an Verbraucher weitergeben"

Gut vorbereitet in den Tank-Rabatt

Die zum 1. Juni geplante Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel muss laut ADAC in vollem Umfang und baldmöglichst an die Verbraucher weitergegeben werden. Das sagte jetzt ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand...

Steuerentlastung Anfang Juni kann zu Schlangen an den Tankstellen führen (Foto: ADAC) Steuerentlastung Anfang Juni kann zu Schlangen an den Tankstellen führen (Foto: ADAC)


„Die hohen Spritpreise belasten die Verbraucher sehr. Deshalb ist die beschlossene Senkung der Energiesteuer um 14 Cent beim Diesel und fast 30 Cent beim Benzin ein richtiges Signal. Ich fordere die Mineralölkonzerne auf, die Spielräume für Entlastungen voll auszuschöpfen und an die Verbraucher weiterzugeben.“ Da auf diesen Senkungsbetrag auch keine Mehrwertsteuer fällig wird, liegt der steuertechnische Abschlag bei 35 Cent für Benzin und knapp 17 Cent für Diesel.

Der ADAC geht davon aus, dass – mit Blick auf die bevorstehende Entlastung – viele Autofahrer nach Möglichkeit nicht mehr im Mai tanken wollen, sondern von den niedrigeren Spritpreisen ab Juni profitieren wollen. Schlangen und ungewohnte Wartezeiten an den Tankstellen sollten daher zu Stoßzeiten einkalkuliert werden. Darüber hinaus ist es möglich, dass Tankstellen in den ersten Junitagen Kraftstoff, den sie im Mai gekauft haben, noch zum alten Preis weitergeben werden.

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Autofahrer sollten mit Augenmaß vorgehen und ausreichend Kraftstoff im Tank vorrätig haben, um gegebenenfalls erst einige Tage nach Monatsbeginn zum Tanken fahren zu müssen.

Der ADAC weist darauf hin, dass das aktuelle Niveau der Kraftstoffpreise im Vergleich zu den Rohölnotierungen sehr deutlich zu hoch ist. Während der Preis für Diesel zuletzt leicht gesunken ist und derzeit bei rund 2,02 Euro je Liter liegt, hat sich Benzin kontinuierlich verteuert und liegt bei 2,10 Euro je Liter Super E10. Die damit einhergehende schrittweise Normalisierung bei der Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel dürfte mit der Steuersenkung am 1. Juni überholt sein, da der Steuersatz auf Benzin etwa doppelt so stark sinken wird, wie dies beim Diesel der Fall sein wird.
Autor: red

Kommentare
DonaldT
22.05.2022, 12.30 Uhr
Gut vorbereitet in den Tank-Rabatt
Es wird wohl so werden, wie mit der Einführung vom Euro:
Erst mal werden die Preise reduziert damit sie dann wieder steigen, damit sie dann (wie damlas mit der befristen Senkung der Mehrwersteuer!), wenn die "Reduzierung" ausläuft, wieder das jetzige hohe Niveau erreichen!, auf welches dann die reduzierten Steuern wieder voll draufgeschlagen werden.

Mogelpackung!

Und warum fordert der ADAC nicht, dass die sinkenden Ölpreise endlich an die Autofahrer weitergegeben werden?

Hohe Preise = hohe Einnahmen aus der "Mehrwersteuer" für den Staat.
Rob2000
22.05.2022, 13.36 Uhr
Jaja die
Einführung des euro's war auch so ein ding...um den kleinen Bürger über den Hügel zu ziehen. Ich hab noch eine leere Schachtel cabinet würzig, zu anfangszeiten des euro's kostete diese tatsächlich 2,48euro!
Und genauso wird es mit den spritpreisen werden...wenn die 3 Monate vorbei sind,zahlt man gleich noch mehr als jetzt.
Kama99
22.05.2022, 15.32 Uhr
Vor 2 Wochen ....
lag der Preis für 1 ltr. Super/E5 bei durchschnittlich 2 €. Im Moment, 15:30 Uhr, bei 2,22 €. Am 31.5. wird er wohl um die 2,30 € liegen um dann am 1.6. wieder, nach der sogenannten "Entlastung" wieder auf dem Stand vom 8.5., also bei 2 € angekommen ist. Der Ölpreis hat sich aber in dieser Zeit kaum verändert. Das wird die größte Verarsche die unsere Regierung in letzter Zeit von sich gegeben hat.
Hayden 69
22.05.2022, 19.03 Uhr
Kraftstoffpreise
Will man uns für total bekloppt halten, momentan werden die Preise wieder schön erhöht, damit man sich brüsten kann wenn man dann um ca.30Cent die Preise senkt, aber diese immernoch extrem hoch sind.
Kobold2
22.05.2022, 19.44 Uhr
total bekloppt.... ?
ist wohl der größte Teil der Autofahrer selbst.
Zum einen diejenigen, die auch die erhöhten Preise an den Autobahntankstellen "akzeptieren" und zum anderen nach den letzte Woche in den Medien allein für Bayern veröffentlichten Zahlen.
Demnach hat man im März dieses Jahres grad mal 10Prozentweniger Kraftstoff getankt/ verkauft als im gleichen Monat des Vorjahres....
Fazit, es tut noch nicht genug weh! Genau das sehe ich jeden Tag auf unseren Straßen......
Jammern und selbst nichts ändern wollen, wird auch nichts ändern.....
Hayden 69
22.05.2022, 21.18 Uhr
Kobold 2
Entweder sind sie Rentner oder können zu Fuß auf Arbeit, bzw. Weltfremd, schon mal was davon gehört das ein Großteil der Arbeitnehmer täglich 100-200 km zur Arbeit fahren müssen und somit wohl oder übel die Spritpreise bezahlen müssen, selbst diejenigen die in abgelegenen Ortschaften wohnen mit schlechter Infrastruktur sind auf das Auto angewiesen und das gespart wird sieht man an den 10 Prozent .
Kobold2
23.05.2022, 11.11 Uhr
Natürlich
ist man weltfremd, wenn man hier von über 2 Jahrzehnten täglich selbst erlebten Verkehrsgeschehen und dessen Entwicklung berichtet, die durch Medienberichte noch bestätigt werden.
Keine Ahnung, woher sie die Zahlen nehmen
Der Durchschnitt pendelt in Deutschland ~ 17km. Langstreckenpendler haben ab 21km den Vorteil der Pendlerpauschle, die erst erhöht wurde. Nach m.E. ist hier der Anzeil derer die mit einem Firmenfahrzeug unterwegs sind höher. Steuerlich begünstigte Zuschüsse über den Arbeitgeber sind ebenfalls möglich.
Wenn ich aber sehe, was hier so täglich seinen Arbeitsweg, der viel kürzer als der statistische Durchschnitt ist, immer noch mit dem Auto zurücklegt, was sich samstags morgen beim Bäcker abspielen, oder außerhalb der üblichen Stoßzeiten auf Autobahnen und Bundesstraßen so aneinander reiht, so daß man an verschiedenen Abschnitten das LKW Überholverbot von 19.00Uhr auf 21.00 oder gar 22.00 Uhr ausgeweitet hat, dann ist es die Bestätigung, das man hier noch nicht dazu lernen will.
Innerhalb unserer Provinzstädte kann man sehen Arbeitsweg auch mit dem Rad erledigen ( machen übrigens alle in unserer Familie), nur ist der Trend hier nicht auszumachen.
Also schon weiter jammern und alles andere für weltfremd erklären.
Hilft vielleicht fürs Ego, aber ändert nichts an der Gesamtsituation.
Leser X
23.05.2022, 11.59 Uhr
Hayden
Woher haben Sie denn diese ungeheuerliche Zahl von täglich 100 bis 200 km bei allen Pendlern? Wenn das mal nicht ein "Müchen" übertrieben ist.

Ansonsten teile ich Kobolde Einschätzung, dass die Höhe des Preises offenbar viele - abgesehen von den notwendigen Wegen - nicht wirklich abschreckt. Da wird oft immer noch mit dem SUV-Panzer beim Bäcker und Fleischer vorgefahren, damit Sieglinde oder Dieter nicht so weit latschen müssen.

So, und jetzt nutze ich meine Freizeit für eine nette Radtour...
Psychoanalytiker
23.05.2022, 12.45 Uhr
Lieber Kobold2 ...
... ich gönne Ihnen Ihr hier immer wieder aufgezeigtes Weltbild sehr. Ich finde es insbesondere sehr gut, wenn man eher optimistisch in dieses Land schaut. Ich wandle mich nämlich zunehmend zum Pessimisten, wenn ich sehe, dass ungelernte oder Studium abbrechende Politikerinnen und Politiker (z.B. Katrin Göhring-Eckert, Claudia Roth oder Omid Nouripour ...) nur Dank ihres Parteibuches hochrangige Posten inne haben, mir aber die Welt erklären wollen oder bestimmen wollen, wie ich zu leben habe (z.B. mit E-Karre herumfahren).

Nur ist auch in meinen Augen Ihr Optimismus zu groß und ich glaube, dass Sie das scheinbar "Gute der Regierungsparteien" lieber skeptischer betrachten sollten.

Wenn Sie hier schreiben, dass man in Deutschland durchschnittlich 17 km pendelt, dann sollten Sie sich doch mal fragen, warum man erst ab 21 km einen steuerlichen Vorteil erhält ?.!(Beide Angaben habe ich nicht überprüft). Könnte es sein, dass unsere Regierung das sehr genau weiß und daher die 21 km ersann ?

Warum muss sich der "Ottonormalverbraucher" mit seiner Steuererklärung herumschlagen oder sehr gut bezahlte Steuerberater noch reicher machen ? Geht das nicht auch einfacher, direkt an der Zapfsäule ?

In diesem Zusammenhang erinnere ich mal vorsichtig an Friedrich Merz (CDU), der mal vorschlug, dass die Steuererklärung auf einem Bierdeckel erarbeitet werden könnte. Und dass dies nicht so kam und kein Thema mehr ist, zeugt auch von der Verlogenheit deutscher Politiker.

Und ja, als Fahrrad-Vielfahrer bin ich auch der Meinung, dass man "seine Brötchen" auch mit dem Rad holen könnte. Ich will aber hier auch keine "chinesischen Verhältnisse". In Asien ist es nämlich so, dass man dort jetzt eher vom Rad "auf Mercedes" umsteigt, während wir hier "vom Mercedes" auf Lastenfahrrad umsteigen.

Und wessen "Geistes Kind" unsere aktuell Regierenden sind, zeigt sich schon wieder beim Entlastungspaket, denn trotz aller Kritik selbst aus den eigenen Reihen (z.B. Stefan Weil) will Hubertus Heil erst einmal nur prüfen lassen, ob Rentner und Studenten auch Geld brauchen, um im Winter nicht frieren zu müssen ... .

Und: 1 + 1 ist zwei, und nicht 1, wie uns Volker Wissing so gerne vorgaukeln möchte ...
Kobold2
23.05.2022, 18.26 Uhr
Hier in der Runde
Als Optimist zu gelten, ist nicht besonders schwer. Was sie und auch andere als mein Weltbild, oder andere, als weltfremd, ist für uns die Erkenntnis, daß dieses bedingungslose, aufs Auto fixieren eine Sackgasse ist, die man immergnadenloser ausnutzt. Zu dieser Erkenntnis wird man auch noch in China kommen.
Den Fehler bei anderen, insbesondere bei der Regierung zu suchen, hat selbst in den vielen Jahren, in dem wir das Thema hier schon diskutieren, diejenigen nicht weiter gebracht, die mich für weltfremd, optimistisch, oder in meiner eigenen Blase lebend, mit, oder ohne Daumen, betitelt haben.
Um die Jahrtausendwende war das für uns erkennbar .Damals haben wir, als ein praxistaugliches Familienauto nötig wurde, ein Auto abgeschafft, Wohn und arbeitswege so ausgesucht, daß man das Rad nutzen kann, oder auch mal zu Fuß geht.
Wenn die Benutzung des Auto nötig ist, werden Wege zusammengelegt und andere Dinge gleich mit erledigt.
Der Zeitvorteil Rad zum Auto, ist in unserer Stadt vernachlässigbar. Aber mit dem Rad ist es viel entspannter. Die genommene Entwicklung und unsere Entscheidung ist doch nun Beweis genug, wer jetzt in welcher Traumwelt, Blase, oder was auch immer lebt.
Bei den Regierungsentscheidungen zur Pendlerpauschale war ich nicht beteiligt, aber ich sehe es für sinnvoll an, das man grade die kurzen Strecken, für die es eher Alternativen gibt, nicht auch noch steuerlich stützen sollte.
Wir erwarten nichts von anderen, sondern machen Dinge, die uns nicht gefallen, bzw. langfristig nicht gut ausgehen, einfach nicht mit, oder reduzieren sie auf ein nötiges Minimum.
Die Entwicklung war absehbar, also nicht jammern, sondern selbst was tun.
Psychoanalytiker
23.05.2022, 21.00 Uhr
Ich noch mal @ kobold2
Wenn Sie hier politische Entscheidungen "politischer Eliten", die aber eher auf Grund ihres Parteibuches und politischer Ansichten, aber weniger auf Grund von Ausbildung, Beruf, Wissen und Intelligenz gefasst werden, gut heißen, dann soll es für Sie so sein.

Ich finde es eher traurig, wenn z.B. eine Frau, die lieber Innenministerin werden wollte, Panzer, Stahlhelme oder Abwehrraketen kennenlernen und darüber entscheiden muss. Da gibt es Fachleute, die dies besser könnten, als eine Politikerin, die ins tiefe Wasser geschmissen wird und ohne es gelernt zu haben, schwimmen soll.

Und gleiches gilt für weitere Politiker und Politikerinnen, die mit echter "Null-Ahnung" über Kohle, Gas, Öl
Wind, Sonne oder Atome bestimmen wollen. Es mag ja sein, dass die die Welt nicht nur retten wollen, sondern auch versuchen, es zu tun, aber dazu braucht man Fachwissen, und wer verkündet, dass wir "130" fahren sollen, um ErdGAS einzusparen, zeigt zumindest mir, dass er/sie/es keine oder äußerst wenig Ahnung hat. Soviel sollte man in der Schule schon aufgepasst haben und wissen, welche "Energien" aus welchen Stoffen hergestellt werden, und womit E-Karren aufgeladen werden müssen.

Das ist eines meiner Probleme, die ich aktuell sehe, wenn ich "an Berlin" denke.

Ihr Hinweis auf Steuern & Co. ist leider dahingehend unpassend, weil es den Politikern nahezu immer um Einnahmen vom Volk, und Ausgaben für Reiche oder Menschen, die hier ein besseres Leben versprochen bekamen, geht. Diejenigen, die dieses Land eigentlich zu dem machten, was es ist, werden aktuell eher "mit Füßen" getreten, und ich weiß da schon auch näheres dazu. Das Wort "sozial" gilt ein klein wenig für die, die wenig und gar nicht arbeiteten, und die, die "im Geld schwimmen". Beispiel? Deutsche Kriegsgefangene bekamen vor ein paar Jahren eine geringe Einmalzahlung, aber dann so verspätet, dass ein Großteil der Berechtigten darüber hinweg starb.

So, vereinfacht gesagt, läuft hier Sozialpolitik. Einnehmen, einnehmen, kurze Lohn- oder Gehaltserhöhung zur Beruhigung der Massen und dann wieder und wieder einnehmen, einnehmen, einnehmen.

Und wie erwähnt: Ausgaben für Viele, die es gar nicht bräuchten oder Geschenke an die, die ...
henry12
23.05.2022, 21.19 Uhr
@Kobold2
Sie haben ja Recht. Deshalb tanke ich auch ab jetzt Heizöl statt
Diesel. Man muss nur flexibel sein..........;)
Kobold2
23.05.2022, 22.04 Uhr
Und was
hat das Verhalten anderer, insbesondere der gern angeführten Politiker damit zu tun, das sich ein Großteil von der Autoindustrie und den Mineralolkonzernen an der Nase vorführen läßt und nicht mal ansatzweise daran denkt etwas , was sichtbar schief läuft, zu ändern?
Darum auch hier noch mal...
Warum habe wir diese Probleme wohl nicht ???
Psychoanalytiker
24.05.2022, 08.24 Uhr
Falscher "Zungenschlag", oder ...
sind Sie, Kobold2 etwa politisch aktiv tätig ? Darauf läßt Ihr Zitat: "Bei den Regierungsentscheidungen zur Pendlerpauschale war ich nicht beteiligt, aber ..." zumindest schließen. Das würde mir auch ein klein wenig erklären, warum Sie Politiker immer wieder so massiv verteidigen.

Nun nochmal zu Politikern, Erdölkonzernen, Fahrzeugbau und Energiegewinnung: Ich mag die im Fernsehen ständig gezeigten Börsensendungen eigentlich nicht. Manchmal ist es aber gut, sie zu sehen.

Da erklären die Journalisten, dass die Erdölpreise gar nicht so stark anstiegen, wie die Preise an der Tankstelle es suggerieren. Zu gut "deutsch", die Konzerne sahnen ab, nutzen die durch den Krieg entstandene Situation schamlos aus und kassieren utopische Gewinne. Das wissen unsere Politeliten sehr genau.

Nun könnte man ja die eher ergaunerten Gewinne "deckeln", dem Treiben politisch einen Riegel vorschieben, macht es aber nicht. Lobbyismus ist hier zu stark, daher kommt das Argument "Der Markt solls regeln", und zudem kassiert der Staat auch noch verstärkt Steuern. Wenn man die jetzt ein klein wenig reduzieren will, dient dies auch nur der Beruhigung des "gemeinen Volkes", die Steuern sprudeln dennoch ins Staatssäckel.

Und wenn unsere Industrie auf E-Karren setzt, ist das zumindest derzeit mehrheitlich verlogen, weil dafür Strom notwendig ist. Und wie der wirklich produziert und gespeichert werden kann, wissen die meisten Traumtänzer eben nicht.

Wir werden noch unser Wunder erleben ... .
diskobolos
24.05.2022, 09.48 Uhr
Ich verstehe Ihren Ärger, Psychoanalytiker,
glaube aber, dass Ihre Schlussfolgerungen falsch sind. Ein Aushebeln des Marktes durch politische Entscheidungen hat viele ökonomisch nachteilige Folgen, ob in der Energiepolitik oder z. B. in der Wohnungswirtschaft. Wie viel Gewinn ist denn angemessen? Sollte dies nur für die Mineralölwirtschaft oder z. B. auch für die Autoindustrie vorgegeben werden? Oder am besten gleich für jede wirtschaftliche Tätigkeit?
Wenn Sie dies zu Ende denken kommen Sie bei der Abschaffung der Marktwirtschaft heraus. (Das hatten wir schon mal!)
Wenn Sie glauben, dass die Ölkonzerne jetzt hohe Gewinne machen, warum haben Sie dann nicht deren Aktien gekauft?
Psychoanalytiker
24.05.2022, 12.11 Uhr
Von mir aus, diskobolos ...
... von mir aus können einige "Unternehmen" gerne wieder "verstaatlicht" werden. Dazu gehören für mich alle, die "staatliche Verantwortung" tragen. Dazu gehören für mich Medizinische Einrichtungen einschl. Pflegeheime, Post, Bahn, auch Sparkassen und Kreditinstitute. Letztere spätestens dann, wenn sie Inflation nicht bekämpfen oder Immobilienblasen erzeugen.

Auch Tendenzen in Richtung Wasserwirtschaft gehören nicht ins Private, sondern in staatliche Hände.

Und von mir aus können auch energieerzeugende und zum Leben benötigte Unternehmen "verstaatlicht", oder zumindest unter massive und wirksame Kontrolle gestellt werden. Ich begründe dies auch damit, dass in der Erde befindliche Ressourcen nicht mit massiven Gewinnen verteilt werden dürfen.

Und genau darum ist es für mich "unanständig", wenn Aktiengewinne gesteigert, und Armut nicht bekämpft wird.

Bei Erdöl, Erdgas u.s.w. bestimmen wenige Menschen über das Für und Wider der Weltbevölkerung. In Deutschland wurde das Kartellamt als Kontrolleinrichtung geschaffen. Dieses ist aber nahezu ein zahnloser Tiger, weil es nicht weitreichende Vollmachten hat und wenn überhaupt, nur verhältnismäßig geringe Strafen aussprechen kann.

Und auch genau diese Gewinnerzielung, von der ich hier sprach, verbunden mit der nicht vorgesehenen Energiepauschale für Rentner und Studenten zeigt mir, dass es die "SOZIALE" Marktwirtschaft nur noch auf dem Papier, nicht aber in den Köpfen von Parteivertretern und Wirtschaftsbossen gibt.

Da bin ich mal bei Sarah Wagenknecht, die es gut fände das geringste Gehalt mit dem höchsten Gehalt innerhalb eines Unternehmens ins Verhältnis zu setzen, durch einen Faktor (z.B. maximal das 30fache) zu deckeln und so die viel beschworene Schere zwischen Arm und Reich ein klein wenig zu kontrollieren.

Und das hat nichts mit Sozialismus/Kommunismus zu tun, sondern es wäre eine ehrliche und tatsächliche Rückkehr zur "SOZIALEN" Marktwirtschaft, allerdings unter einer funktionierenden Kontrolle ohne massive Einwirkung durch Lobbyisten ... .
Kobold2
24.05.2022, 19.25 Uhr
Falsch was ????
Ich habe auf Anfrage, meine persönliche Einschätzung zu einer gestellten Frage gegeben und dabei unterstrichen, daß ich mit
der Entscheidung nichts zu tun hatte.
Warum ist man bei unbequemen Antworten hier immer gleich Politiker, irgendein Parteifreund, linientreu, oder gar Regierungsfreund? Das mir anzurichten, wo doch mein Berufsstand so wahnsinnig von der Politik umsorgt und gehätschelt wird, ist für mich nur noch mit fehlenden Argumenten zu erklären.
Wie die staatliche Kontrolle auf dieser ehemaligen Zaunseite ausging, wissenAllesschneider. noch.
Zur anderen Seite fällt mit da ein 1990 geführtes Gespräch mit einer hessischen Familie ein.
Staatlich geführte Unternehmen gab es damals auch auf der anderen Seite, sogar ein eigenes Ministerium für die Post, samt Minister.
Während sich unser einer gefreut hat, bald einen eigenen Telefonanschluß zu bekommen, erzählte man mir von den Nachteilen der staatl. Monopolstellung. Das hieß damals 6 Wochen bei Umzug oder Wechsel des Firmenstandortes ( der Mann war selbstständig) auf die Umstellung des Anschlusses warten.
Damals blieben dann wohl nur noch Brieftauben, berittene Boten, oder freundlich lächende, aber genervte Nachbarn übrig. Ein Geschäft, ohne Telefon zu führen ist ja kaum möglich.
Diese staatlich gewünschte Kontrolle, hat die Nachteile und Gefahr von Verkrustung, Stillstand, Unflexibilität, aber keinesfalls die Garantie von dauerhaft niedrigen Preisen.
Die Garantie auf niedrige Diäten haben wir ja auch nicht. Es fehlt der Wettbewerbsdruck.
Sicher nutzen einige die Situation aus und sahnen ab. Die Gefahr besteht immer , ob bei überzogenen Preisen, oder erschlichenen Hilfen. Das können Privatleute genauso , wie Firmen. Da sollte man sich fragen, ob man das mit seinem Verhalten noch unterstützt.
Beim Tanken sieht es grad ganz nach Letzterem aus.
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