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Mi, 12:15 Uhr
27.07.2022
Aus dem Landtag

Politischer Irrsinn

Die verpflichtende Maßgabe, dass Bauern ab kommenden Jahr vier Prozent ihrer Ackerflächen der Selbstbegrünung zu überlassen haben, muss sofort ausgesetzt werden. Das fordern die Freien Demokraten im Thüringer Landtag...

Am Donnerstag berät die Agrarministerkonferenz zu dieser Thematik. „Schluss mit den grünen Träumen! In Zeiten von Krieg und Inflation ist es politischer Irrsinn, die Bauern zum Stilllegen großer Flächen zu vergattern. Die Folgen bekämen alle Bürger täglich zu spüren: Lebensmittel würden noch teurer“, sagt Thomas L. Kemmerich. Nach Angaben der Verbände ist durch diese Stilllegungen sowie durch Vorschriften zur Fruchtfolge damit zu rechnen, dass 3 bis 4 Millionen Tonnen Weizen weniger produziert werden.

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„Angesichts der teils dramatischen Lieferengpässe wird es zum Gebot der Vernunft, unsere eigenen Agrarflächen optimal zu nutzen“, so Kemmerich. Das gilt nicht nur mit Blick auf den Anbau von Weizen. Auch den Anbau von Energiepflanzen zur Biogas- und Biokraftstoffproduktion gilt es auszuweiten. „Jedes zusätzliche Raps- und Maisfeld macht uns etwas unabhängiger von Erdgaslieferungen aus Russland.“

Die Bauern brauchen schnellstmöglich Planungssicherheit. Bereits im August beginnt normalerweise die Vorbereitung der Aussaat des besonders ertragreichen Wintergetreides.
Autor: red

Kommentare
Rob2000
27.07.2022, 12.47 Uhr
Wann wird
denn dieser Irrsinn endlich mal gestoppt?
DonaldT
27.07.2022, 12.53 Uhr
Politischer Irrsinn
Dann schliet euch doch endlich zusammen und bringt vernünftige Regeln auf den Weg und kippt, mit eurer Mehrhait, solchen Schwachsinn!

Bekennt euch zu eurer Verantwortung!
Fischkopf
27.07.2022, 12.58 Uhr
grüner Irrsinn
Die Grünen beweisen immer wieder, dass sie in allen Belangen nur von der Tapete bis zur Wand denken können.
Für mehr reicht es leider nicht.
Andi Macht
27.07.2022, 13.06 Uhr
Und was will der Landtag dagegen machen?
Diese Vorgaben kommen von der EU und die interessieren sich doch gar nicht für die Meinung eines Herrn Kemmerich.
DDR-Facharbeiter
27.07.2022, 13.54 Uhr
Zuschüsse an deutsche Bauern fallen weg, wenn man sich nicht an die Vorgaben der EU hält.
AndiMacht hat recht , die EU-Gesetzgebung hat Vorrang. Hat mir schon vor zehn Jahren eine Landwirtin aus Hermannsacker erzählt, dass sofort die Zuschüsse wegfallen, wenn man sich nicht an die Vorgaben der EU hält.
"Ab dem kommenden Jahr tritt die novellierte Verordnung (EU) 2018/848 des Europäischen Parlamentes und des Rates in Kraft und löst die bisherige Verordnung (EG) 834/2007 ab. Daraus ergeben sich einige Änderungen für Biobetriebe, über die wir Ihnen nun exemplarisch einen Überblick geben wollen." Zitat web: "Land und Forst".
Da müsste nicht nur die Thüringer Landesregierung den Antrag der Thüringer FDP unterstützen . Die deutsche Regierung mit Wirtschaftsminister Habeck, dem ehemaligen Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein müsste in Brüssel Alarm schlagen. Da ist doch jetzt überall Sommerpause...
Kobold2
27.07.2022, 13.59 Uhr
Hier wissen
offensichtlich einige auf ihrem Egotrip nicht,
was Raubbau an der Natur bedeutet...
Das Ressourcen Deutschlands schon Anfang Mai aufgebraucht waren interessiert hier wohl weniger.
tannhäuser
27.07.2022, 14.44 Uhr
Wie wäre es...
...-aber da bräuchte es Politiker ohne Bilderberg- und Atlantikbrückenabhängigkeit- den vernünftigen Weg von Großbritannien einzuschlagen und dafür mit Orban als Gegenpool bei bürgerfeindlichen Beschlüssen der EU abzustimmen?

Schlimmer kann es uns dann als derzeitiger Hauptzahlmeister für die vorzeitigen südeuropäischen Ruheständler und Rentenempfänger auch nicht ergehen.

Die "Welt" schrieb: "Jetzt sind mal die anderen Länder an der Reihe mit Solidarität für Deutschland!"

Aber aber...Warum sollten diese freiwillig tun, was unsere satten und vollversorgten gewählten "Volksvertreter" in Berlin oder Brüssel zum Wohle derer, deren Wehe sie sich per se verpflichtetet fühlen sollten, nicht mal einfordern?
Romikon
27.07.2022, 14.53 Uhr
das Ziel der sich breit machenden " Grünpolitik"
ist nicht eine optimale Gesellschaft sondern die langsame Herstellung des optimalen Urzustandes der Erde.
Dazu gehören solche "kleinen" Massnahmen von Ackerstillegungen.
das ist aber erst der Anfang !
Das hochputschen des "sogenannten menschengemachten "Klimawandels ist ein Mittel zum Zweck.
Diese leute stört alles was dem Ziel im Wege steht.
Eine althergebrachte gewohnte Ordnung im Sraat.Mit Mutter Vater Kind stört.Streben nach Wohlstand und Geborgenheit stört.Gender ist angesagt.
Zu viele Menschen auf der Erde stören,die machen Dreck und verschlingen alles sinnlos .
Sie wollen weniger Menschen.
Eine Nationalordnung stört(deswegen Migration)
Energieverbrauch stört.
Deswegen so ein pol.Unsinn im Moment mit Nord Stream2.Das Ding ist einsatzbereit.
Die kleinen Dinge wie EU Subventionen versetzen die Bauern nicht in eine bessere Marktwirtschaft sondern in eine "kommunistische" Abhängikeit.
Man könnte heulen wenn man den Umbau von unserer Gesellschaft erfasst und versteht was man eigentlich vorhat.
Am Besten alles vor die Wand fahren bringt manche Leute ihrem Ziel näher.
sima
27.07.2022, 14.56 Uhr
Die "dramatische Weizenverknappung" durch
den russisch-ukrainischen Krieg von dem Kemmrich oben schwadroniert macht Weltweit gerade zwischen 1 bis 2 Prozent aus. Es gibt keine wirkliche Verknappung des Weizen, der inzwischen bis zum siebenfachen angestiegene Weizenpreis ist das Problem und das wurde durch massenhafte Spekulation auf den Weizenhandel durch gewissenlose Broker und Banken an den weltweiten Börsen zu Beginn des Krieges verursacht. Die Probleme liegen also im Grunde ganz woanders. Diesem systemischen Spekulantentum ergo Verbrechertum muss Einhalt geboten werden. An den Börsen wird fünfmal soviel Weizen gehandelt, wie überhaupt vorhanden ist. Das sagt doch alles...
Herr Taft
27.07.2022, 16.53 Uhr
Weizen Preise gestiegen...
... stimmt, hab neulich für eine Kiste Erdinger 28 Euro bezahlt!
Kobold2
27.07.2022, 18.26 Uhr
Das liegt
aber doch am Glasmangel, wegen reduzierter Gasmenge.
Mir kommt es so vor, als sei das politische Sommerloch indiesem Jahr besonders tief und vor allem dunkel. Die letzten Jahre war es wenigsten noch trüb....
Echter-Nordhaeuser
27.07.2022, 21.28 Uhr
"Weizen und anderes"
Warum bauen wir nicht selbst unsern Fraß an. Warum müssen wir uns wieder von anderen Ländern abhängig machen. Die Flächen sind doch da mehr als genug.
Hauptsache wir bauen Zeug an für andere Länder (Welthungerhilfe) und uns zieht man das Geld aus der Tasche. Wir werden doch nur noch verar..... von den Truppen da oben.
Wer weiß ob dies alles so stimmt was die uns hier vormachen oder weiß machen wollen die Lügen uns nur noch die Taschen voll.
Kobold2
28.07.2022, 07.33 Uhr
Selber anbauen
Und überhaupt mal wieder selbst was manchen und nicht nur billig aus dem Ausland kaufen, scheitert hierzulande am falschen Konsumverhalten....
Also nicht nur politischer Irrsinn.
Paulinchen
28.07.2022, 08.37 Uhr
Die ehemalige Ministerin...
... für unsere Umwelt, sagte uns am 25.3.22,dass wir uns in Deutschland keine Sorgen machen müssen, dass es bei uns zu Versorgungs und Engpässen mit Getreide kommen könnte. Wir haben bisher keine Getreidelieferungen aus der Ukraine bekommen und brauchen daher keine von dort. Sollte es aber aus welchem Grund auch immer, mal Probleme geben, dann holen wir uns das Getreide aus der Slowakei. Denn mit dem Land gibt es bestehende Verträge.
Also mit anderen Worten, wenn jetzt uns was von Mangel am Getreide erzählt, der lügt uns die Taschen voll......? Es ist doch komisch, mal abgesehen von den Nebenkosten zur Miete, aber dass die Miete auch steigt, kann doch nichts mit der Ukraine zu tun haben. Oder gehören ein Teil unserer Wohnungen schon den Oligarchen dieses Landes?
Herr Taft
28.07.2022, 13.48 Uhr
Steigende Preise..
... und steigende Mieten hängen direkt miteinander zusammen. Was macht denn der Vermieter mit seinen Mieteinnahmen? Ein Teil geht in den Erhalt, oder die Sanierung seiner Wohnungen - > Handwerks- und Materialkosten sind gestiegen. Einen anderen Teil verwendet der Vermieter für sich... kauft ein und lebt ganz oder teilweise davon - > Lebenshaltung ist teurer geworden. Also wird der Vermieter seine Einkommensseite ebenfalls anpassen müssen... eben die Miete erhöhen..

Ein Tip an alle Mieter: Der Mieter muss der (gut begründeten) Mieterhöhung zustimmen. Tut er das nicht, müsste der Vermieter die Zustimmung einklagen, was bei unzureichenden Mieterhöhung gründen schwierig sein könnte.
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