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Do, 08:48 Uhr
28.07.2022
Greenpeace-Abfrage:

Billigfleisch dominiert weiterhin im Supermarkt

Die großen Lebensmittelhändler verbessern ihr Fleischsortiment nur schleppend. Der von den Händlern angekündigte Umstieg von den schlechtesten Haltungsformen 1 und 2 auf solches von besser gehaltenen Tieren kommt kaum voran, zeigt die jüngste jährliche Greenpeace-Abfrage zur freiwilligen Kennzeichnung des Fleischangebots bei Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Penny und Rewe...

Fleisch (Symbolbild) (Foto: Mary Pahlke auf Pixabay ) Fleisch (Symbolbild) (Foto: Mary Pahlke auf Pixabay )
Seit September 2021 hat sich nach Angaben der befragten Ketten mit 19 Prozent zwar der Anteil der mit Haltungsform 1 gekennzeichneten Frischfleischprodukte fast halbiert (2021: 34 Prozent). Doch der vollständige Wechsel zur Haltungsform 2 bei Schweine- und Geflügelfrischfleisch dauert bei Aldi Nord, Aldi Süd, Rewe und Penny zum Teil wesentlich länger als geplant.

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Keine der befragten Ketten will bis Ende des Jahres auf Lock- und Sonderangebote für Fleisch verzichten. “Die Supermärkte locken die Kundschaft weiter mit Billigfleisch in die Läden”, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. “Um den Umstieg auf besseres Fleisch zu beschleunigen, sollte der Lebensmittelhandel jedoch stärker auf pflanzliche Produkte setzen und den nötigen Wandel zu weniger Fleischkonsum schon jetzt entschlossen vorantreiben.”

Anteil der besseren Haltungsformen stagniert bei 10 Prozent
Frischfleisch der Haltungsformen 1 und 2 stammt von Tieren, die unter häufig gesetzeswidrigen und für sie qualvollen Bedingungen gehalten werden. Der Anteil des Supermarkt-Angebots aus den beiden besseren Haltungsformen 3 und 4 stagniert laut Abfrage bei lediglich 10 Prozent. Bei Rindfleisch wird der Markt noch immer mit 75 Prozent von Haltungsform 1 dominiert. Allerdings findet sich hier mit 14 Prozent der größte Bio-Anteil.

Mit der geplanten verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung will Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) für mehr Tierwohl und Transparenz beim Einkauf sorgen. Doch für den nötigen Umbau und Rückbau der Tierhaltung müssen alle Bereiche der Lebensmittelbranche wie Gastronomie und industrielle Verarbeitung in die Pflicht genommen werden, da dort drei Viertel des Fleisches verkauft werden. “Eine verpflichtende Kennzeichnung kann nur einen Beitrag zu besserer Haltung mit weniger Tieren leisten, wenn sie für alle Branchen gilt, vom Currywurst-Produzenten bis zum Kantinencaterer”, sagt Huxdorff. “Außerdem muss sie auch für Fleisch aus Rind und Geflügel und nicht nur für Schweinefleisch gelten.”

Hier finden Sie alle Ergebnisse.
Autor: psg

Kommentare
Andi Macht
28.07.2022, 10.26 Uhr
Gutes und schlechtes Fleisch?!
Woher wissen die von Greenpeace eigentlich wie gut es den Tieren in den Haltungsformen geht?
Es kann doch auch sein, dass ein Tier in einem sauberen, lichtdurchflutetem, gut gelüftetem Stall gesund mit hochwertigem Futter aufgezogen wird, während auf der Weide ein Tier im Wetter steht, schlecht mit Futter und Wasser versorgt wird und aufgrund des schlechten Befindens geschlachtet werden muss.
Welches Tier schmeckt jetzt besser?
Jäger53
28.07.2022, 11.06 Uhr
Billigfleisch
Ich gebe meinem Vorredner recht. Billigfleisch sollte es auch weiter geben, damit sich Personen die nicht so viel Geld haben auch Fleisch leisten können. Greenpeace scheint sich mit dem Fleisch beim Discounter unterhalten zu haben. Den Tieren ist es egal, denn Sie werden alle geschlachtet, aber vielleicht kommt es ja darauf an, ob die Tiere mit Ökostrom oder anderen Strom getötet werden.
Ich will nur noch sagen das auch arme Menschen, Menschen sind die ein Recht haben auf Fleisch.
Echter-Nordhaeuser
28.07.2022, 12.18 Uhr
"Was will man uns hier wieder sagen!?"
Was ist mit anderen Ländern die von Deutschland Schweinefleisch oder andere tierische Podukte bekommen durch Export.
Bekommen die Fleischerzeugnisse von glücklichen Tieren aus einem Freizeitpark???
Oder interessiert es da keinen wie die Tiere gehalten werden, aber hier wird ständig ein wesens drum gemacht. Uns will man zu Pflanzenfresser machen die anderen Länder wo das Fleisch exportiert wird essen die guten Häppchen.
Paulinchen
28.07.2022, 12.56 Uhr
Das passt...
... der Umerzihungsbande um Özdemir offenbar nicht, dass es in Deutschland noch immer Menschen gibt, denen das Fleisch schmeckt. Zu denen gehöre ich auch. Daran wird sich bei mir bis zum Ende meiner Zeit, nichts mehr ändern.
Leser X
28.07.2022, 13.40 Uhr
Es kann uns Verbrauchern doch nicht egal sein...
... ob, das Tier, das wir essen, im glücklichen oder unglücklichen Zustand zwecks Verzehr gemeuchelt wurde...
Laberfred
28.07.2022, 13.58 Uhr
Wo bitte gibts noch Billigfleisch?
Das würde nicht nur mich gerade brennend interessieren. Teilweise sind die Preise doppelt so hoch wie noch vor wenigen Monaten. Und das nicht nur bei Fleisch. Da kann man noch so oft den Krieg in der Ukraine vors Loch schieben. Das hat mit gestiegenen Kosten nichts mehr zu tun, das ist einfach nur Profitmaximierung.
N. Baxter
28.07.2022, 14.10 Uhr
Lebensmittelpreise
alsbald können sich viele nicht mal mehr Billigobst oder Gemüse leisten!
Romikon
28.07.2022, 14.32 Uhr
ich lese sehr viele Neuigkeiten in der Welt und will mich wirklich nicht hervorheben.
Solche Schlagworte wie "Billigfleisch" werden demnächst verschwinden.
Die Lieferketten in der Welt sind derart durch die Corona "Plandemie" /Lockdowns geschädigt,dass Bauern "fast" keine Instandsetzungsmaterialien für ihre Maschinen und Aggregate haben,kaum noch Düngemittel bekommen.Wenn dann zu sehr hohen Preisen. So dass die nächste Saison Lebensmittel für uns zur Mangelware werden.
Die Inflation wird bald "gallopieren" wie man so schon sagt.
Und dann können wir uns auch noch warm anziehen.Sprichwörtlich!
Billigfleisch und Brachflächen für die Bauern sind Pinuts.
Schaut was gerade in den Niederlanden los ist ! Revolution.
Kobold2
28.07.2022, 17.17 Uhr
Schon interssant
Das es den gleichen Leuten völlig egal ist, mit was und wie Lebensmittel" optimiert" werden. Hauptsache der Preis stimmt und je niedriger, um so besser.
Selbst die Dauerwelle an aufgegeckten ( Achtung Dunkelziffer) Lebensmittelskandalen wird mittlerweile als "Normalität" gesehen....
Nur beim Impfstoff.....
Kobold2
28.07.2022, 17.20 Uhr
Schon interssant
Das es den gleichen Leuten völlig egal ist, mit was und wie Lebensmittel" optimiert" werden. Hauptsache der Preis stimmt und je niedriger, um so besser. Da machts beim 3,50€ Huhn vom Feinkost Albrecht nicht mal klick im Kopf, sondern es wird stumpf zugegriffen.
Selbst die Dauerwelle an aufgegeckten ( Achtung Dunkelziffer) Lebensmittelskandalen wird mittlerweile als "Normalität" gesehen....
Nur beim Impfstoff.....
A. Tetzlaff
28.07.2022, 17.51 Uhr
...schon interessant ?!
Wer regelmäßig "Lebensmittelskandale" über sich ergehen lassen muß - darf sich über "zweifelhafte Wunderimpfungen" nicht aufregen?

Dann wäre das auch mal geklärt ! (Satire aus...)
tannhäuser
28.07.2022, 18.06 Uhr
Nicht alles...
...ist ein schlagendes Argument, auch wenn es in Boxhandschuhen staatstragend predigend vorgetragen wird, Kobold2.

Lebensmittelskandale betrafen ebenso schon teure Bio-Lebensmittel.

Aber auch dem "glücklichen" Huhn dürfte es egal sein, wenn seine Eier bei der Weiterverarbeitung mit Salmonellen verseucht werden.
Kobold2
28.07.2022, 18.37 Uhr
Nicht alles
Was man zu verdrehen versucht ist dann auch richtig. Von aufgeklebten Siegeln halte ich noch weniger, als vom Wetterbericht für nächsten Monat( erwähnt ich schon mal)
Schon gar nicht, wenn einem die Herkunft der Lebensmittel egal ist und nur der Preis stimmt.
Die jenigen sollten einfach mal ein 4 wöchiges Praktikum auf einem Bauernhof machen, damit sie die Arbeit und die Endprodukte (hoffentlich wieder) zu schätzen wissen.
Natürlich unentgeltlich, damit es für die ( armen) Endverbraucher nicht zu teuer wird.
Herr Taft
28.07.2022, 18.52 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Echter-Nordhaeuser
28.07.2022, 19.03 Uhr
Stimmt@Kobold2
Das kommt ja noch dazu warum soll ich mehr bezahlen für Fleisch und Wurst wenn sie zum größten Teil mit Wasser und anderen Zeug gestreckt wird. Da ist das Billige völlig gerechtfertigt.
henry12
28.07.2022, 19.06 Uhr
Billigfleisch
Ich frage mich, was die ewig belehrenden Oberklugdauerschwätzer so zu sich nehmen. Schweine,Rinder und Geflügel persönlich aufgezogen oder wie ?
Kobold2
28.07.2022, 19.13 Uhr
Nö, echter Nordhäuser
Dafür sollte man gar nix bezahlen und es liegen lassen. Schmeckt eh nicht...
Kobold2
28.07.2022, 19.24 Uhr
Nicht ganz Henry 12
Aber wir kennen die Verkäufer und Produzenten z.t. persönlich.
Wenn das jetzt nur oberklug dauergeschwätzt ist , dann hätt ich gern eine bessere Lösung. Ich lerne gern dazu.
Herr Taft
28.07.2022, 20.18 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Kobold2
28.07.2022, 20.57 Uhr
Sind Sie sicher
Gylfaginning und ihre Anhänger, das bei den Kontrollen der Impfstoffe genauso geschlampt und weggesehen wird, wie bei vielen Lebensmitteln ....?
Kama99
28.07.2022, 21.04 Uhr
Keine Sorge ....
unter Özdemir wird zumindest Schweinefleisch komplett verboten.
A. Tetzlaff
28.07.2022, 21.25 Uhr
...sicher bin ich nicht - aber ich fürchte es !
"Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia"

06.02.2015 — Die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia, sagt Peter C. Gøtzsche. Der dänische Experte beobachtet die Branche seit Jahren.

...schreibt die Süddeutsche Zeitung am 06.02.2015 !

Sie können auch mal nach "kriminelle Machenschaften" (Pfizer) googeln.

Viel Spaß dabei !
Herr Taft
28.07.2022, 23.58 Uhr
Wieso, sollte
Özdemir Schweinefleisch verbieten?

Es geht nicht um Fleischsorten sondern Haltungsformen.

Und so lange die Verbraucher mit dem aufgeschwemmten Billigfleisch aus dem Schweine- oder Hühnerknast zufrieden sind, solange wird es angeboten.
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