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Fr, 11:24 Uhr
29.07.2022
Arbeitsmarkt aktuell

Ohne Zuwanderung wird der Arbeitsmarkt ein Sorgenkind

Die Arbeitsagentur veröffentlichte heute die Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli 2022. Danach sind in Thüringen 58.624 Erwerbslose – 2.609 mehr als im Juni 2022 gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 1.536 Personen gesunken...

„Für die Mehrzahl der Unternehmen ist die Suche nach geeigneten Mitarbeitern nach wie vor sehr schwierig. Die Ergebnisse der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage zeigen, dass schon jetzt über die Hälfte der Betriebe im Fachkräftemangel ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung sieht”, erklärt Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Dabei würden die Auswirkungen des demografischen Wandels in den nächsten Jahren noch stärker zum Tragen kommen und den bestehenden Engpass weiter verschärfen.

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Für viele Betriebe könne die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland ein wichtiger Baustein sein, um die Engpässe abzumildern. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom März 2020 hatte zwar wertvolle Erleichterungen gebracht, um insbesondere die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten zu erleichtern.

Doch die Erfahrungen in den Unternehmen zeigen, dass weiterhin Handlungsbedarf in folgenden Kernpunkten besteht:
  • Verfahren beschleunigen – Kernherausforderung ist, die Dauer der Verwaltungsverfahren für die Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis zu reduzieren
  • Gleichwertigkeits-Vorschriften praktikabler gestalten
  • Hürde ist, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz eine vollständige Gleichwertigkeit der Qualifikation als Voraussetzung für die Zuwanderung vorsieht; Forderung: eine teilweise Gleichwertigkeit und ein Arbeitsvertrag sollten für Einreise und Arbeitsaufnahme reichen
  • Spracherwerb unterstützen – frühzeitige Unterstützung des Spracherwerbes im Herkunftsland ist von zentraler Bedeutung
  • Vorrangprüfung für Azubis abschaffen - dabei wird geprüft, ob die konkrete Stelle mit einer in Deutschland suchenden gemeldeten Person besetzt werden kann
  • Möglichkeit der Einreise für eine Ausbildungsvorbereitung/ Vorqualifizierung - mehrmonatige bis einjährige (vom Unternehmen bezahlte oder staatlich geförderte) Praktika in Unternehmen könnten parallel für den Spracherwerb genutzt werden
„Diese Vorschläge richtet die IHK-Organisation als Stimme der Wirtschaft an die politischen Entscheidungsträger sowohl in Thüringen als auch auf Bundesebene. Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und bürokratische Hürden abgebaut werden, kann die Zuwanderung in den Thüringer Arbeitsmarkt gelingen und die Unternehmen langfristig unterstützen“, so Haase-Lerch abschließend.
Autor: red

Kommentare
hightower
29.07.2022, 12.28 Uhr
wie dumm
Wenn erst mal alle die, die zuhause rumlungern und von unseren Geld leben in Arbeit gebracht würden ,wären genug Arbeitskräfte da. Aber dank Harz 4 und dem neuen noch höheren Bürgergeld lohnt sich arbeiten immer weniger in Deutschland. Danke an die Regierung. Und die zugewanderten Facharbeiter von den letzten Jahren sind irgendwie nicht zur Arbeit erschienen. Aber das ist ja in Berlin nicht bekannt. Zum dank dafür darf der Normalbürger jetzt noch mehr zahlen damit das " faule " pack sich noch mehr ausruhen kann. Wenn das so weiter geht geht bald niemand mehr arbeiten. Liebe Regierung ihr habt was drauf ......
Salz
29.07.2022, 13.26 Uhr
Was wollt ihr?
Arbeitswillige Menschen, Fachkraft hin oder her, dann sollte es so laufen wie in jedem anderen Westlichen Ländern. Himmeln doch sonst die USA an.
Oder weiterhin Horden an Menschen die zu keiner Zeit gelernt haben Dinge zu Achten, sich zu benehmen, fleiss zu zeigen. Die Antwort Weiss Jeder selbst. Wenn die Leute in Deutschland die letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte so gewesen wären, würde heute keiner mehr Asylantrag stellen. Leben von der Menschen Lohn, die alles für eine bessere Zukunft ihrer Kinder erarbeitet haben. Und da war kein Politiker dabei. Aber der Krug geht solange zu Wasser bis er bricht. So gesehen erledigt si h es irgendwann von selbst. Wenn alles kaputt ist, kommt keiner mehr. Die nicht, und die anderen anderen auch nicht mehr.
DonaldT
29.07.2022, 16.04 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Paulinchen
29.07.2022, 16.32 Uhr
Kann es vielleicht auch sein, ....
... dass in letzter Zeit die Bevölkerung in unserem Lande zu schnell durch Migranten gewachsen ist und die Bedürfnisse derer ebenfalls? Denn wenn man so in den Medien blättert, erfährt man ja nicht immer nur positives. Da wachsen die Clans wie Pilze aus der Erde, es wird geklaut und beschädigt was man so gebrauchen könnte oder was einem nicht so gefällt. Ganz abgesehen vom Bereich des Gesundheitswesens. Leider sind nicht alle Migranten an Arbeit interessiert und sehen in uns die zu melkende Kuh. Und so ganz nebenbei werden auch Geschenke in die Heimat geschickt, oder auch persönlich überbracht. Wir, die dümmste Nation haben das gut zu finden. Möge man uns erklären, weshalb die Krankenkassenbeitraege erhöht werden sollen, wo doch die Geburtenrate der deutschen Bevölkerung sinkt und gestorben sind auch ein paar Mitmenschen. Wessen Bedürfnisse sind nun gestiegen! Wie wäre es denn, wenn wir wie in Österreich, auf nur noch eine Krankenkasse runtergehen? Wer ist eigentlich für die Preissteigerungen des Gases verantwortlich? Die Versager im Bundestag! Die aber haben sich 8Prozent mehr Geld gegeben. Und das Stimmvieh merkt es nicht. Die ARD, will für 185 Millionen ein neues Rundfunkhaus bauen. Wer zahlt dafür? In Frankreich ist die GEZ abgeschafft worden und bei uns wird sie ständig erhöht. Schon ein korrupter Haufen diese Abgeordneten. Liegt es daran, dass sie sich mit Kiew so gut verstehen? Gleich und gleich gesellt sich gern, ist das wirklich so, oder anders? Hat man das Bahnfahren nach Kiew als angenehm empfunden, nur nicht im eigenen Land? Da ist es immer noch eine Katastrophe....
Rob2000
29.07.2022, 19.21 Uhr
Man kann sich
auch schei... schön reden.
Der Arbeitsmarkt ist schon seit längerem ein sorgenkind...und von den Zuwanderern will noch nicht mal ein viertel arbeiten.
Die wollen nur genießen!
tannhäuser
30.07.2022, 06.55 Uhr
Zur Überschrift:
"Wird Sorgenkind..." ist Futur. "Wird" könnte auch Passiv sein, in diesem Kontext allerdings nicht.

Jetzt folgt Theorie (Oder Satire):

Also ist der Arbeitsmarkt derzeit (Gegenwart) KEIN Sorgenkind. Bedeutet: Integration hat funktioniert! Ziel der Massenzuwanderung erreicht! Neuer Fachkräftezuzug unnötig.

Bitterer Ernst: Wenn der Arbeitsmarkt also derzeit kriselt und demnächst kollabiert, ist das der endgültige Beweis, dass wir bezüglich der importierten "Fachkräfte" belogen wurden und derzeit sowie zukünftig weiterhin belogen werden.

Beweisführung abgeschlossen, haben Sie eine bessere Theorie, Watson?
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