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So, 13:30 Uhr
28.08.2022
Tiefensee begrüßt Neuordnung des Strommarktes

Strompreise endlich von Gaspreisen entkoppeln

Thüringer Wirtschaftsminister begrüßt Vorhaben der Bundesminister Habeck und Lindner, den Strommarkt neu zu ordnen – aber Forderung nach mehr Tempo bei der Umsetzung...

„Die Auswirkungen des Gaspreisanstiegs auf den Strommarkt müssen schnellstmöglich unterbunden werden“ / In der Krise die existenziellen Nöte des Mittelstands in Handwerk und Industrie stärker in den Blick nehmen

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Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sieht die Wirtschaft in Thüringen aufgrund des Energiemangels und der rasant steigenden Energiepreise vor existentiellen Herausforderungen. „Das eine ist, Unterstützungsleistungen für existenziell betroffene Unternehmen in Gang zu setzen – genauso wichtig ist es, das Übel bei der Wurzel zu packen. Ich begrüße den Vorstoß der Minister Habeck und Lindner, die längst überfällige Neuausrichtung des Marktdesigns am Strommarkt anzugehen, um den Übersprung der Gaspreise auf den Strommarkt einzudämmen.“ Die unmittelbare Kopplung der Strom- an die rasant steigenden Gaspreise müsse endlich aufgehoben werden, damit die Stromkunden besser von den günstigeren erneuerbaren Energien profitieren könnten.

„Ich finde es allerdings unbefriedigend, dass die Minister hierbei von einer mittelfristigen Aufgabe sprechen", so Tiefensee weiter. Im Gegenteil müsse eine kurzfristige Lösung gefunden werden. „Wir befinden uns in Deutschland in der größten Energiekrise seit Jahrzehnten, viele Unternehmen stehen mit dem Rücken an der Wand, die Zahl existenziell bedrohter Unternehmen wird dramatisch zunehmen, wenn nicht sofort gehandelt wird“, so der Minister. Es brauche jetzt nicht primär weitere Appelle zur Energieeinsparung, weil die Unternehmen längst auf dem Weg seien, Energieverbrauch und Kosten zu senken. „Es geht schlicht darum, durch schnelles Handeln das Überleben der Unternehmen zu sichern und unabsehbare Folgen für die Wirtschaft insgesamt abzuwenden.“

Aus diesem Grund richtet der Minister einen dringenden Appell an den Bund: „Es muss weiterhin alles unternommen werden, die Energiepreisexplosion zu stoppen und dauerhaft zu verhindern", sagte Tiefensee. Vordringlich sei dabei ein entschiedenes Eingreifen in den liberalisierten Markt des Stromhandels, so seine Forderung. Das Prinzip „Energy only“ sei längst als unbefriedigend und reformbedürftig bekannt. In einem Energy-Only-Energiemarkt (wie im deutschen Strommarkt) werden nur tatsächlich erzeugte Strommengen gehandelt, das Vorhalten von Kraftwerkskapazitäten fließt nicht in die Preisbildung ein. Die daraus resultierende Verknappung der Erzeugungskapazitäten führt bei Engpässen dann allerdings zu drastisch ansteigenden Strompreisen, wie sie derzeit zu beobachten sind. „Wenn die Engpässe länger andauern, wird die Preisexplosion gewissermaßen zum Dauerzustand“, so der Minister. In dieser Situation etwa weitere laufende Kraftwerkskapazitäten – egal, auf Basis welcher Energieträger – abzuschalten, heize diesen Prozess dann zusätzlich an.

Deshalb brauche es dringend eine Neuausrichtung des Marktdesigns, das eine Entkopplung der Strompreise vom Gasmarkt zum Ziel hat. Derzeit liegen die Strompreise auf einem Allzeithoch – an der europäischen Strombörse EEX stiegen sie im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 500 Prozent. „Dafür gibt es teilweise sachliche Gründe – aber eben auch massive Fehler im System“, so der Wirtschaftsminister. „Es bedarf eines Mechanismus', der Strom- und Gasmarkt entkoppelt, darüber hinaus spekulative Preisspitzen begrenzt und die realen Preise abbildet“, so Tiefensee. Davon profitierten am Ende alle Kunden – private Verbraucher ebenso wie energieintensive Unternehmen oder Handwerk und Mittelstand.

Derselbe Ansatz – Berücksichtigung aller Verbraucher – muss aus seiner Sicht auch bei der laufenden Diskussion über Entlastungen und Ausgleichsmaßnahmen für die Energiekunden verfolgt werden. Die derzeitige Fokussierung der Bundespolitik allein auf die Privathaushalte und die energieintensiven Industrien sehe er kritisch, betonte der Minister: „Der Bund muss noch stärker die Belange des Mittelstands in Handwerk und Industrie in den Blick nehmen“, machte Tiefensee deutlich. Dies sei auch deshalb notwendig, weil es wegen der Komplexität und des hohen Verflechtungsgrads vieler Lieferketten nahezu unmöglich sei, Rangfolgen bei der Reduzierung von Gas- bzw. Stromliefermengen festzulegen. „Wegen eines Rädchens, das in einem oder zwei Betrieben nicht mehr hergestellt wird, kann am Ende das Getriebe einer ganzen Branche stillstehen“, so der Minister. Insofern sei es nahezu unmöglich, Prioritäten für den Energiebezug zu bestimmen. Deshalb sei es wichtig, jetzt Förderinstrumente aufzulegen, um gerade kleinen und mittleren Betrieben im Bedarfsfall auch finanziell unter die Arme zu greifen: „Mittelständische Unternehmen und nicht nur Privathaushalte und energieintensive Industrien brauchen eine Langfristperspektive, die Sicherheit für die laufende Produktion genauso bietet wie für Investitionen zur mittelfristigen Umstellung ihrer Produktion“, so Tiefensee.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
28.08.2022, 23:26 Uhr
Nun pfeift der...
.... Politikkessel schon den überschüssigen Dampf ab. Der Philosoph muss nochmal nachsitzen /neu anfangen. Seine Berechnung mit der Umlage ist nur Murks. Hätte da der Schuster besser bei seinem Leisten bleiben sollen?

Alles gewollt und nichts gekonnt???
TB77
29.08.2022, 09:11 Uhr
Man könnte nur noch k...
bei solchen Aussagen. Sein SPD-Kanzler und grüner "Wirtschaftsminister" sind doch schuld an der Preisentwicklung. Selbst wenn ich den Strompreis entkopple, ich aber keinen ausreichenden Strom erzeuge, muss ich den am Markt teuer einkaufen. Bezahlbaren Strom habe ich, wenn ich diesen selbst günstig erzeuge.
NORDSTREAM 2 sofort auf!
AKW Laufzeitverlängerung !
Schluss mit rot-grün-ideologischer Zerstörung von Wohlstand und Wirtschaft!
PandaR
29.08.2022, 11:16 Uhr
Genau! K… könnte man bei derartigen Aussagen von Kommentatoren
Alles aufmachen und zwar schnell.
Kann uns doch egal sein, was für eine Welt wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen. Was scheren uns Diktaturen und Unfreiheit in anderen Ländern?
Wir haben diesen Wohlstand hier mit eigenen Händen aufgebaut und wollen diesen jetzt auch genießen. Da sind uns Umweltschutz und Angriffskriege doch sch…egal.
Jeder der uns etwas anderes vorschreiben will, ist selbstverständlich ein Volksverräter und kommt seinem Amtseid in keinster Weise nach. Diese Leute gehören diffamiert, beleidigt und mit Schimpfnamen überzogen oder auch noch mit anderen Maßnahmen bedacht!
Hört Ihr Euch eigentlich noch selbst zu? Was antwortet Ihr denn Euren Kindern und Enkeln, wenn die Euch fragen, warum Ihr nur an Euch selbst gedacht habt?
Diese Aussagen sind so egoistisch und engstirnig, entgegen jeder Vernunft.
Was soll denn eine zusätzliche offene Pipeline ändern, Wenn Putin sein Gas lieber abfackelt, als nachzugeben?
Meint Ihr wirklich, da kommt dann wieder das billige Gas von früher raus? Träumt mal schön weiter.
Paulinchen
29.08.2022, 11:22 Uhr
Mit der Grünen Macht,...
... wurde aus Demokratie in Deutschland eine Diktatur gemacht.

Weil wenige mangelhaft gebildete Möchtegernpolitiker zeigen wollen, wozu sie durch ihr Amt ermächtigt wurden, müssen die Bürger den letzten Blutstropfen geben. Dabei sieht Demokratie ganz anders aus, wenn wir unseren Blick auf die Schweiz lenken. Dort wird jetzt eine Volksabstimmung vorbereitet, um abzustimmen, ob das Bauverbot von Atomkraftwerken aufgehoben werden kann. Denn auch in diesem Land, wird nicht nur das Gas, sondern auch der Strom äußerst knapp. Darf man fragen, wie lange wollen die Grünen noch den Stresstest in die Länge ziehen? Jeder vernünftige Bürger hat das Ergebnis schon im Kopf. Natürlich zum Jahresende, denn dann muss auch das letzte A Kraftwerk vom Netz. Welche Aufgaben hat eigentlich so ein Kanzler? Muss dieser nicht die Funktionsfähigkeit seines Kabinetts überwachen und bei Bedarf auch kontrollieren? Haben wir eigentlich noch einen Kanzler? Wer ist der Mann, der ewig grinst und sich im Ernstfall an nichts mehr erinnern kann? Genau jetzt, könnte er mal beweisen, was wirklich in ihm steckt. Jetzt, wo die Grünen die Mauer sehen, vor die sie Deutschland fahren, sollte seine Stunde geschlagen haben. Aber die gesamte Energie und Ölmafia in Deutschland, kann schalten und walten, wie es ihr beliebt. War es nicht mal ein Bundespräsident, der einen Ruck durch Deutschland forderte? Wo steht der derzeitige Bundespräsident, wenn es um den wirtschaftlichen Fortbestand der Bundesrepublik Deutschland geht? Als sich die Parteien nach der Wahl nicht mehr einig waren, griff er doch auch ein. Ist das Schiff Deutschland derzeit etwa führerlos? Haben die R... das Schiff schon verlassen? Ach ja, das hab ich vergessen. In Niedersachsen wird wieder gewählt, da muss man sich doch um das persönliche Weiterso intensiv kümmern........
Halssteckenbleib
29.08.2022, 11:33 Uhr
Strompreise entkoppeln...
Was würde das denn bringen? Eher nichts.Da kommt dann wieder ein ganz Schlauer und sagt das das alles Murks ist.Es geht doch nur um Profit der noch unterstützt und gefördert wird.Nur noch furchtbar alles geworden....Erich würde sich kaputt lachen was aus der ach so guten DM geworden ist.
Bodo Bagger
29.08.2022, 12:37 Uhr
Tja Panda,
mit dem kleinen Unterschied, dass es nicht zur Demokratie gehört, dass die Mehrheit (85,2Prozent der Wähler), die die Grünen nicht gewählt haben aber unter der Verwirklichung des Fetischs der Grünen finanziell zu leiden haben.

Was die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder angeht, stellt sich die Frage, ob diese angesichts des, durch grünsozialistische Umstutzphantasien bestimmten, gerade beginnenden wirtschaftlichen Abstieges Deutschlands und dem damit verbundenen Verlust an Wohlstand und Lebensqualität so viel rosiger aussieht als andersherum.

Es stellt sich halt auch die Frage, wer gern in einer fremdbestimmten, auf Verboten und Indoktrinationen basierten Gesellchaftsform leben will (siehe hier eine Studie der Böllstiftung zur avisierten Gesellschaftsform) und wo eigentlich der Unterschied zwischen dieser Gesellchaftsform und Putler zu finden ist.
free Gigi
29.08.2022, 13:41 Uhr
Was also tun Panda?
ich bin gern bereit Ihre Argumenten zuzuhören. Aber was schlagen Sie stattdessen vor?
-> Umweltschutz geht nur dank Innovation, Bildung und Forschung, bedarf also auch ausreichend Gelder und Wohlstand. Den vernichten wir gerade
-> Ohne Wohlstand, entstehen soziale Spannungen, Gewalt, Korruption etc. Kosten also dann in weitere Folgen Geld und Sicherheit.

Bitte, was schlagen Sie daher vor?

P.S. Ich würde auch gern komplett autark Energie erzeugen/beziehen aber das kostet und ist mit aktuellen Technologien nicht ausreichend möglich.
Leser X
29.08.2022, 14:52 Uhr
Nicht nur entkoppeln
Man kann sich die ganze Entkoppelei sparen durch Enteignung und Verstaatlichung. Das Schmarotzertum bei den für das Leben elementaren Dingen muss aufhören. Mehr Sozialismus wagen. Der Imperialismus zeigt uns nämlich nicht nur gerade seine Fratze, sondern auch seine Grenzen.
Bodo Bagger
29.08.2022, 15:10 Uhr
ohh Leser X will uns mal wieder den
Sozialismus verkaufen. Alter, saurer Wein in alten Schläuchen...

Wer genauer wissen will, was den Grünen so alles zur Erreichung des 1,5 grad Zieles vorschwebt, der sollte mal einen Blick auf die Website der Böll Stiftung wagen...

Da stehen dann so nette Sachen, wie die Abschaffung von Wahlen und deren Ersatz durch künstlichen Intelligenz

oder eine Ernährung des globalen Nordens auf Basis einer Ernährungsempfehlung der WHO mit 2100kcal pro Tag, zu 90Prozent vegetarischer Ernährung

oder aber eine Enteignung, ähm vergesellschaftung von Privateigentum (Verbot von Erbe, Schenkung, jeglicher Transaktion)
Kobold2
29.08.2022, 15:26 Uhr
Immer die Jammerei
Vor allem über die Kosten....
Meint ihr denn, das es langfristig billiger wird, wenn wir weiter machen, wie bisher?
Wir haben uns mittlerweile als Schmarozer dieser Welt entwickelt und verbrauchen mehr Ressourcen, als nachkommen können.
Ein Leben auf Verschleiß hatten wir schon mal.
Leser X
29.08.2022, 16:08 Uhr
Bodo Bagger
Ich war 30 Jahre im Sozialismus unterwegs. Naja, es war nicht alles gut. Aber im Unterschied zu heute drohte uns Bürgern nie annähernd eine solche wirtschaftliche Existenzvernichtung wie heute.

Und vor allem: wir hatten im Gegensatz zu heute etwas unschätzbar wertvolles: eine Regierung, die Friedenspolitik betrieb.
geloescht.20250302
29.08.2022, 16:47 Uhr
Friedenspolitik der DDR?
Bitte nichts verklären Leser X!

Sollten Sie bei der NVA gedient haben, müssten Sie wissen, dass schon damals, trotz der Gefahr, dass der Kalte Krieg hätte heiß werden können, die Rote Armee (In die übrigens nicht nur Russen einberufen wurden) im Ausland zugange war und bei der Ausrufung des Bündnisfalles für den Warschauer Pakt auch Grundwehrdienstleistende der NVA hätten mitmarschieren müssen.

Dass das nicht geschah, haben wir der Führung der UdSSR und nicht den senilen Wandlitzer Tattergreisen des Politbüros wie dem dauerbesoffenenen Armeegeneral Heinz Hoffmann zu verdanken.

Der Familienbetrieb meiner Großeltern ist in den 70er Jahren enteignet und verstaatlicht und beide sind in Zwangsrente geschickt worden, weil sie mit über 60 schon "Zu alt" waren, um in einem"volkseigenen Betrieb noch die volle für die Erfüllung der wirtschaftlichen Ziele des Arbeiter- und Bauernstaates notwendigen Leistungen zu erbringen."

So stand es wortwörtlich im Schreiben der SED-Bezirksleitung Erfurt.

Also bitte, Leser X, jonglieren Sie nicht mit kommunistischen Klassenkriegsphrasen, wenn Sie deren Einfluss und Wirkung auf Menschenschicksale nicht aus persönlicher Erfahrung einschätzen können!
A-H-S
29.08.2022, 17:26 Uhr
Was geht mich Eure Armut an?^^
Zitat Pandar: "Kann uns doch egal sein, was für eine Welt wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen. Was scheren uns Diktaturen und Unfreiheit in anderen Ländern?
Wir haben diesen Wohlstand hier mit eigenen Händen aufgebaut und wollen diesen jetzt auch genießen. Da sind uns Umweltschutz und Angriffskriege doch sch…egal."

-> Haha, welche Welt wollen Sie denn Ihren Kindern hinterlassen? Eine wo der Schimmel in der Ecke sprießt, weil wir uns das Heizen der Bude nicht mehr leisten können? Eine in der unsere Kinder andere Länder nur noch aus Erzählungen kennen, weil sich nur noch die obersten 5Prozent einen Urlaub leisten können? Was mich die Diktaturen in anderen Ländern angehen? Nichts! Einen großen Schei..., weil es schlichtweg nicht unsere Aufgabe ist, uns in die Belange anderer Länder einzumischen. Die Ukrainer haben diesen Schauspieler zu ihrem Präsidenten gewählt. Jeder wußte bis Anfang dieses Jahres, dass die Ukraine das korrupteste System in Europa ist und Selenkyj geht da vorweg. Sein Name taucht in den üblichen Korruptionspapieren (Panama-Papers) prominent und häufig auf. Es geh uns schlichtweg nichts an, was die Ukrainer machen, niemand von uns ist dafür in Verantwortung zu nehmen. Und nein, ich sehe es nicht ein, diesem System auch nur einen Euro in den Rachen zu werfen. Auch die Ukrainer sollten sich mal kundig machen, für wen und was sie da in den Schützengraben springen. Wieviel von dem Land gehört denn noch Ukrainern und wieviel amerikanischen Firmen?

Wenn manche auf einmal ihre Häusleraten oder die Mieten nicht mehr bezahlen können, dann wird ihnen der Krieg und der Klimaschutz (um Umwelt geht es schon lange nicht mehr) völlig egal.

Und was den Gaspreis betrifft: warum sollte der nicht wieder günstiger werden? Wir haben davon ja nicht weniger. Wir haben nur eine staatliche Annahmeverweigerung, die zur Preisexplosion führt.

@ Kobold: "Immer die Jammerei... Vor allem über die Kosten..."
-> Sie sehen mich kopfschüttelnd!
pseudonym
29.08.2022, 18:57 Uhr
Wo nichts ist oder war,
kann man auch nichts vernichten.
Echte Freiheit ist immer auch finanzielle Freiheit, ansonsten ist man abhängiger Sklave. "Nichts ist so gefährlich für die Freiheit, wie zufriedene Sklaven."

Zitat Leser X:
"Ich war 30 Jahre im Sozialismus unterwegs. Naja, es war nicht alles gut. Aber im Unterschied zu heute drohte uns Bürgern nie annähernd eine solche wirtschaftliche Existenzvernichtung wie heute."
Paulinchen
29.08.2022, 20:18 Uhr
Auch wenn es nicht so recht zum Thema....
.... passt, aber so langsam hab ich das Gefühl, dass der Sumpf in der ARD die Politiker noch nicht berührt hat. Sie bestimmt zwar die ständigen Erhöhungen, aber wofür wir das Geld aus der Tasche gezogen bekommen, erfahren wir nicht. Der Herr Buhrow musste nun auch einräumen, das sein Luxusdienstwagen mit Massagesitzen ausgestattet ist. So ganz nebenbei erfahren wir, dass immer mehr Sender von unserer Zwangsgebuehr in Saus und Braus leben. Renten mit 10.000 EURO werden dort gezahlt und hier gibt es noch immer Ost und West Rente. Wo bitte ist das Kartellamt???!!! WER IST EIGENTLICH FÜR DIESEN SAUHAUFEN IN DER POLITIK VERANTWORTLICH? Gegen diese Mafiosis war ja Kurt Hager ein bescheidener Mann! Ich habe das Gefühl, der Buhrow ist hier die falsche Person. Da hackt doch die eine Krähe, der anderen kein Auge aus. Wenn diese Zwangsgebuehr wegfällt, dann haben wir alle schon mal einen kleinen Betrag, um die künstlich hochgetriebenen Energiepreise abzufedern. Desweiteren könnten ja die Kfz Steuern gesenkt werden, wollten die unfähigen Politiker das nicht in Verbindung mit der MAUT verbinden, zu der sie ja zu blöd waren, sie einzuführen. Zumindest haben sie damit bewiesen, man könne die Kfz Steuer durchaus senken. Was damals gegangen wäre, kann doch heute noch werden. Wann treffen sie sich eigentlich mal wieder im Bundestag, nach der nicht verdienten Sommerpause?? Deutschland steht vor dem Ruin und die machen Urlaub......
Halssteckenbleib
29.08.2022, 20:35 Uhr
Strom/ Gaspreise entkoppeln...
A-H-S sie haben es auf den Punkt gebracht.Genau so siehts aus.Ich zahle Steuern für Deutschland und nicht für alle Länder dieser Welt.
Kobold2
29.08.2022, 21:03 Uhr
Den Kopf
können Sie lange schütteln. Das wirrd auch nicht besser, weil sie Dinge sie dem Zusammenhang reissen und ihren Egoismus in den Vordergrund stellen. Wir sind wir denn zu dem Wohlstand gekommen und was haben wir damit angerichtet??? Richtig , weil ihnen das egal ist, sitzen wir jetzt vor dem Scherbenhaufen, der jegliche Weiterentwicklung der letzten Jahre durch eurer Geschrei und kaputtgerede verhindert hat. Wir haben auch keine staaliche Annahmenverweigerung, sondern eine jahrelang aufgebaute staaliche blinde Abhängigkeit. Mir hat man schon in der Kindheit gesagt, das ich aufpassen soll, mit wem ich spiele. Als Erwachsener soll mal halt aufpassen, mit wem man Geschäfte macht.
Die ewig vorgeschobene Kostenfrage für eine nachhaltigere und unabhängigere Enenrgieversorgung ist ungefähr so, als würde der Landwirt vor seinen Acker sitzen und sagen, ich würde ja gerne ganz viel ernten, aber das Saatgut und der Dünger kostet aber. Von nix kommt nix und sowas kommt von sowas. Billig war noch nie gut und wird auch nicht besser, wenn man weiter danach schreit.
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