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Di, 13:30 Uhr
17.01.2023
Wir sind großer Verlierer im Standortwettbewerb

Schafft sich Deutschland ab?

Vor fast 13 Jahren hat der nicht überall beliebte Thilo Sarrazin ein Buch veröffentlicht, dessen Titel nicht mit einem Fragezeichen versehen war. Der Mann hatte bereits damals den "richtigen Riecher", sieht man sich eine neueste Studie an...

Dunkle Wolken über Standort Deutschland (Foto: PayPal.me/FelixMittermeier auf Pixabay ) Dunkle Wolken über Standort Deutschland (Foto: PayPal.me/FelixMittermeier auf Pixabay )
Deutschland kann mit Spitzenstandorten in Nordamerika, Westeuropa und Skandinavien kaum noch mithalten. Während andere Staaten in Infrastruktur investieren oder ihr Steuersystem reformieren, kommt Deutschland nicht voran. Der einzige klare Aktivposten ist die vergleichsweise geringe Verschuldung des Staates und der privaten Haushalte: Deutschland als relativ solides Land kann es sich leisten, auf Krisen zu reagieren. Dies sind die Ergebnisse des neuen Länderindex der Stiftung Familienunternehmen.

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Die gegenwärtige Krise sollte als Chance zur Umkehr begriffen werden, vor allem zum Abbau lähmender Regulierungslasten, schreiben die Studienautoren. Die steuerlichen Bedingungen müssen sich dringend verbessern. Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist eine echte Wende in der Bildungspolitik nötig. Die Genehmigung und Durchführung öffentlicher Investitionsvorhaben sollte sich in der Breite beschleunigen.

Der Länderindex als Vergleich von 21 Industriestaaten erstellt im Auftrag der Stiftung regelmäßig das Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW in Mannheim – unter der Leitung von Professor Friedrich Heinemann. Dies geschieht seit 2006 mittlerweile zum neunten Mal. Seitdem ist Deutschland um sechs Rangplätze abgerutscht.

Bei Steuern auf dem vorletzten Platz
Im Zeitverlauf lässt sich ablesen, dass sich Deutschland bei Steuern, Regulierung und Infrastruktur negativ entwickelt hat. Auch das Verhältnis Arbeitskosten und Produktivität zeigt einen ungünstigen Trend im Vergleich zu den Wettbewerbern. Bei der Steuerlast für Familienunternehmen rangiert Deutschland weiterhin auf dem vorletzten Platz; bedingt vor allem durch die Untätigkeit der deutschen Steuerpolitik, wie Heinemann schreibt.

Diese Nachteile waren durch die positive Tendenz beim Indikator Finanzierung nicht auszugleichen. Außerdem muss sie für die Zukunft nicht so gelten. Aktuell sei hier der Sinn für Prioritäten und zielgenaue Hilfen auf der Strecke geblieben, so Heinemann. Der Bundeshaushalt mit seinen Nebenhaushalten sei nicht mehr transparent genug. Luft für Zukunftsaufgaben sei nur zu bekommen, wenn endlich Reformen im Bereich Rente und Gesundheit stattfänden.

Professor Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen: „Der Industriestandort Deutschland hat dramatisch an Qualität verloren. Gerade die hohen Energiepreise, an denen wir wenig ändern können, müssten doch Anreiz bieten, die übrigen Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern. Im internationalen Vergleich auf den hintersten Plätzen – das ist nicht das Feld, in das wir gehören.“

In der aktuellen Rangliste befindet sich Deutschland auf Platz 18, vier Plätze schlechter als beim vorhergehenden Länderindex aus dem Jahr 2020. Allerdings liegen die Länder auf den Plätzen 14 bis 19 mit ihren Punktwerten sehr nah beieinander. Es gibt für Deutschland aber keinerlei Anzeichen für eine Aufwärtsbewegung. Nur Ungarn, Spanien und Italien schneiden noch schlechter ab.

Spitzenreiter USA kämpft mit Inflation
Angeführt wird die Rangliste von den USA, Kanada, Schweden und der Schweiz. Die USA zeigen herausragende Ergebnisse bei den Standortfaktoren Energie und Regulierung. Doch wer die USA als unschlagbar attraktiven Standort auch für deutsche Unternehmen betrachtet, darf die dort überdurchschnittliche Inflation nicht vergessen, schreibt Heinemann. Der Preis- und Lohndruck sei hoch in den USA. Verbunden mit der Dollar-Aufwertung mindert das die Attraktivität des Standorts.

Der Länderindex wird als gewogener Durchschnitt von sechs Subindizes errechnet: Steuern, Arbeit, Regulierung, Finanzierung, Infrastruktur und Investitionen, Energie. Er kann Punktwerte zwischen 0 und 100 annehmen. Starke Verbesserungen zeigten Japan und Schweden, große Verluste verzeichneten Österreich und die Niederlande. Eine interaktive Karte finden sie hier.

Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen ist der bedeutendste Förderer wissenschaftlicher Forschung rund um Familienunternehmen. Sie ist Ansprechpartner für Politik und Medien in wirtschaftspolitischen, rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen. Die 2002 gegründete Stiftung wird mittlerweile getragen von über 500 Firmen aus dem Kreis der größeren deutschen Familienunternehmen.
Autor: psg

Kommentare
Romikon
17.01.2023, 14.21 Uhr
Deutschland wird wegen fehlender Einsicht in Notwendigkeiten und einem demographischen Wandel
abgeschafft.Es schafft sich ab weil die pol.Fähigkeiten in die Einsicht fehlen.Da war ja sogar die DDR intelligenter.
Über Unfähigkeit und Einsicht in Politik und grünen Klimawahnsinn möchte ich garnichts sagen.Nur soviel.
Vorausschauende Politik und gute Nachbarschaftsbeziehungen zu Staaten die man existinziell zum optimalen Überleben benötigt ,fehlt ganz offensichtlich.
Der Durchblick ist eben nicht klar sondern grün oder rot.
Wie das jetzt mit Bürokratie und sebstverschuldeter Energiekrise weitergehen soll ist mir echt ein Rätsel.
Aber das sei mal dahingestellt.
Fakt ist nur,dass das potentielle Wahstum an gut ausgebildeten Arbeitskräften dramatisch sinkt.Ich selbst merke das an Dienstleistungsträgern für mein persönliches Umfeld Haus z.B.Man findet kaum Handwerker oder teilweise garnicht mehr.
Eigentlich sind alle Bereiche betroffen.Bis hin zum Gesundheitswesen.Egal welcher Bereich es auch sein mag.Katastrophal.
Es strömen viele viele unausgebildete ,kulturfremde (Neu)Bürger ins Land.Gewollt von irgendwelchen Kurzdenkern.Allein die Integration funktioniert nur im Sozialsystem hervorragend.
Ich habe eine demokrafische Berechnung für den Wirtschaftraum Deutschland (20min interessiert) verfolgt.
Fakt ist ,es sterben(und jetzt sogar übermässig viele sogar) als nachwachsende effektive gut Auszubildende um eine Wirtschaft am Laufen zu halten.Dabei lassen wir mal Made in Germany ganz aussen vor.
In 30-40 Jahren sind wir eine "Bananenrepublik".
Trüffelschokolade
17.01.2023, 15.39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Hayden 69
17.01.2023, 16.10 Uhr
Kurz und knapp
...mit dieser zusammengewürfelten Regierung ja.
tannhäuser
17.01.2023, 17.20 Uhr
Und nun...
...haben wir sozusagen 2 Innenminister in der Bundesregierung.

Offiziell Faeser und im Schatten den neuen Verteidigungsminister, der immerhin wenigstens Wehrdienst geleistet hat.

Er kommt aus dem selben ideologischen Lagerdunstkreis wie Faeser, obwohl er mal als niedersächsischer Innenminister seiner Genossein Esken die Idee ausredete, dass ALLE "seine" Polizisten rechts eingestellt wären!

Denn womit ist er zuletzt aufgefallen? Er hat bei den letzten Silvesterkrawallen rechtsextreme Beteiligte gesehen, die nicht mal der Polizei aufgefallen sind und blieb Beweise dafür schuldig.

Das wird ab jetzt noch ungemütlicher für jeden Bundeswehrangehörigen, der einen Verwandten oder Bekannten in der AfD hat oder halales oder vegetarisches Essen nicht so toll findet wie Özdemir.
harzwj
17.01.2023, 17.25 Uhr
Jeder ist seines Glückes Schmied,
so sagt man im allgemeinen Sprachgebrauch manchmal. Die Debatten um die klar denkenden Persönlichkeiten, wie die Herren Thilo Sarrazin und Hans-Georg Maaßen sind allgemein bekannt. Die beiden sachliche-, kritischen Spezialisten der jüngsten- und aktuellen Politik werden von gewissen politischen Kreisen, ich erspare mir ins Detail zu gehen, verteufelt und in einem Spektrum dargestellt welches an "Hexenverfolgung" im Mittelalter erinnern könnte. Was ist das Problem? Nicht nur "Die Ampel" ist bereit gemachte Fehler in der Innen- und Außenpolitik einzugestehen und daraus Schlussfolgerungen im Interesse des Deutschen Volkes und in Verwikrklichung ihres Amtseides-Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden, nein auch 16 Jahre Frau Merkel-Politik muss man in diesem Zusammenhang nennen. Gestützt von den Mainstream-Medien folgen sie nicht ihrem Gewissen, sondern Parteienpolitik die nicht selten von "Einflüssen" beeinflusst wird, die nicht dem Wohl unseres Heimatlandes dient. Diener des Volkes zu sein heißt nichts anderes dem Ruf nach mehr und direkter Demokratie zu folgen. Die breite Diskussion um tagesaktuelle Themen, wie innere- und äußere Stabilität im Allgemeinen und im Besondern ist möglicherweise eine Basis dafür, dass die "Verantwortlichen" zum Nachdenken und Einlenken angeregt werden. Geht es weiter wie bislang steuert unser Land auf innenpolitische- und außenpolitische Probleme zu, wo der Leittragende das Volk sein wird. Beweise für diese These gibt die Geschichte hinreichend.
Um auf den Ausgangspunkt meines Beitrages zu kommen, um sein Glück aus politischer Sicht zu schmieden sollte man die Partei wählen, die auch in schwierigen Zeiten Probleme offen anspricht und Lösungen im Interesse der Wähler sucht. Wer nicht zur Wahl geht, hat schon falsch gewählt.
W. Jörgens
Psychoanalytiker
17.01.2023, 17.47 Uhr
Ich höre immer nur, dass wir "Fachkräfte" brauchen
Das mag ja sogar so sein. Wenn sich Deutsch(e)land aber attraktiv macht, zukünftig sogar den Deutschen Pass "verramscht" (ja, da bin ich verbal sogar bei den Politgrößen von CDU/CSU, und das will was heißen), dann gibt es aber ein weiteres Problem:

Deutsch(e)land lockt "Fachkräfte" an, die fehlen dann in ihren Heimatländern, diesen Ländern fehlen dann also ihre eigenen Leute, die Spirale dreht sich, noch ärmere Länder verlieren dann ihre "Fachkräfte" an die armen Länder, und der Dominoeffekt hat begonnen.

Deutschen "Alten" wischen dann "Syrer" hier in Pflegeheimen den Hintern ab (falls die das überhaupt kulturell dürfen), da dort kein "Einheimischer" mehr ist, arbeiten "Südafrikaner" dann in Syrien und nach Südafrika wandern Menschen aus Tansania aus. Am Ende gibt es in Deutsch(e)land "Multikulti-Fachkräfte" und irgend ein "Verliererland" ganz am Ende der Kette hat selbst keine "Fachkräfte" mehr, die dann ihren eigenen Leuten "den Hintern abwischen" können.

Und weil die Ärmsten der Armen auch Hilfe brauchen kommen sie nach ..., na ratet mal .

Dieses Vorhaben entspricht auch anderen Ideen Deutsch(e)lands, wie das "verteufeln" von Kohle, Gas und Atomen bei gleichzeitigem Einkauf dieser Energien in Frankreich, den USA oder anderen Ländern. Hauptsache WIR haben "ein gutes Gewissen", egal auf welchem Gebiet ... .

Und ich glaube inzwischen, dass sich Deutsch(e)land tatsächlich abschafft, so wie es diverse linke Realisten, die jetzt als "Rechte" angesehen werden, einst prophezei(t)en bzw. vorhersahen ... .
Kobold2
17.01.2023, 19.46 Uhr
Mit den zahlreichen
Schwarzmalern, Pessimisten, Jammerern, und ewiggestrigen Egoisten bestimmt.....
Paul
17.01.2023, 20.19 Uhr
Psychoanalytiker...
das Land Deutschland kann sich nicht abschaffen. DAS schaffen nur unfähige und fanatisch dumme Politiker, die sich, leider geduldet und gewollt, immer mehr in "unserer" Regierung oder auf Landesebene breit machen, während fähige Politiker wegen ihrer nicht passenden politischen Einstellung in die Verdammnis geschickt werden.
Ebenso läuft das mit den "Fachkräften", nebenbei ich kann diese Formulierung nicht mehr hören, die gehen dahin wo die Bezahlung stimmt und die Arbeits-u. Lebensbedingungen besser sind als in Deutschland oder einzelnen Bundesländern, wozu auch Thüringen zählt. Denn die Bezahlung von Arbeitern in Thüringen rangiert immer noch auf Länderebene auf den hintersten Plätzen, während in Puncto Lebenshaltungskosten Thüringen an der Spitze rangiert. Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
Paul
17.01.2023, 20.25 Uhr
Romikon...
da kann ich Ihrem Kommentar nur voll und ganz zustimmen. Es fehlen nicht nur in der Wirtschaft Fachkräfte, es fehlen vor Allem in der Politik Fachkräfte, vor Allem an den wichtigen und entscheidenden Posten, denn da sitzen nur unterentwickelte Dilletanten und geistig absolut unfähige Hilfskräfte !!!
Psychoanalytiker
17.01.2023, 20.40 Uhr
Die Grünen schäumen schon vor Wut ...
... weil jetzt ein Mann und nicht eine Frau Kriegs- und Verteidigungsministerin werden wird. Die "Gleichberechtigung" hätte ja eigentlich eine Reformatorin der Bundeswehr erforderlich gemacht.

Mich stört es nicht, dass mal ein Mann Herr über Handgranaten, Maschinengewehre, Panzer, Raketen, Flugzeuge und Schiffe wird. Die letzten Frauen haben es ja eher versaut, haben sich um Segelboote wie die Gorch Fock oder Design-Hüte aus Stahl gekümmert. Ja und nicht zu vergessen: Stöckelschuhe in Moor und Feld waren auch "der Renner".

Mich stört eigentlich eher der nicht gerade paritätisch ausgesuchte Geburtsort von Olaf und Boris. Beide sind in Osnabrück geboren, das ist ein klein wenig einseitig, vielleicht sogar merkwürdig.
Zwar ist der Olaf 2 Jahre eher geboren, aber wenn dies im selben Kreißsaal oder im selben Bett geschah, sollte dies schon mal von den Journalisten von ARD, ZDF oder den Dritten mal aufgedeckt, veröffentlicht und dann bejubelt werden. Also ich hätte es besser gefunden, wenn der neue Verteidigungsminister in (ohne Genderstern) Sachsen, MekPom, Thüringen, oder (nur paritätisch gemeint) im "Ausland" (z.B. Bayern ...) geboren worden wäre. Das wäre gerecht ... .
Harzer66
17.01.2023, 20.41 Uhr
Ist zwar blöd aber leider wahr...
... brauchen wir ein Massenabentur? Nee . Wir brauchen ein paar Abiturienten die dann nach der Uni Zukunft und Forschung betreiben. Wir brauchen gut geschulte Absolventen der zehnten, mittlerweile auch neunten Klasse . Die müssen nicht die Zahl Pie nach hundert Kommastellen wissen. Aber genau die müssen ihren Berufsunfähigkeit schon wissen. Und dazu gehört es den Unternehmen Geld an die Hand zu geben für Ferienarbeit, für Unterricht in der Produktion. Oder nicht für Laber Laber für das nächste Migrationsprojekt. Anderes Beispiel. Wenn schon Migrationsprojekt. Ein Kfz Fachmann egal ob ehrenamtlich oder mit Steuerkohle beigesteuert macht mit denen eine alte Karre wieder flott. Dem Emsigsten von denen wird der Führer bezahlt. Hätte evtl. für die anderen Nachmacheffekt. Hätte halt.
Leser X
17.01.2023, 20.47 Uhr
Na und?
Deutschland in diesem Zustand darf sich ruhig abschaffen. Kein Verlust für die Welt.
Echter-Nordhaeuser
17.01.2023, 20.58 Uhr
Deutschland schafft sich ab
Selbst menschlich schaft sich der Deutsche ab, es wird nicht mehr Jahrzehnte dauern und wir sind Ausländer im eigenen Land. Wenig Nachwuchs an deutschen Kindern aber um so mehr an ausländischen Kindern.
Harzer66
17.01.2023, 21.13 Uhr
Kann man mal nicht sehen wie es anderswo..
..läuft. Da wandert ein Paar nach Kanada aus. SIE hier ausgebildete Krankenschwester. Für jede Klinik hier ein Glücksfall. Da prüfen die schon ob sie gebraucht wird und für das Land ein Gewinn ist.
Paulinchen
17.01.2023, 21.16 Uhr
In einer Zeitung wurde heute...
.... schon festgestellt, dass der Herr Pistorius eine ähnliche Ader wie unser Gas Gerd haben soll. Zumindest mit Putin Vertrauten gut ausgekommen sein sollte.

Aber warten wir mal ab. Schlechter kann es für die Bundeswehr nicht mehr werden. Die Vorgängerinnen haben in Summe, ganze Arbeit geleistet, um die Truppe zu dem zu machen, was sie heute ist, ein armer Laden....
Trüffelschokolade
17.01.2023, 21.31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chat
Axel S.
17.01.2023, 22.48 Uhr
Deutschland schafft sich nicht ab...
...jedenfalls nicht, weil wir Zuwanderung zulassen. Sondern eher, weil es so viele Ressentiments gegen Zuwanderung gibt (wie auch hier erschöpfend zu lesen).

Wir haben nun mal ein Demographieproblem. Wenn wir wollen, dass wir auch zukünftig unsere Rente bekommen brauchen wir eben mehr Einzahler. Da aber offensichtlich die Biodeutschen nicht in der Lage sind genügend Nachwuchs zu produzieren (ob das nun an der Politik oder der Spaßgesellschaft liegt sei mal dahin gestellt) brauchen wir eben (potente) Zuwanderung. Das die Einwanderer nicht immer unseren Vorstellungen entsprechen, aber eben durchaus in der Lage sind, Nachwuchs zu produzieren, der dann in Deutschland groß wird, lernt und arbeitet...das sieht von der bis dahin ausgestorbenen Generation natürlich niemand.

Okay, der deutsche Nachwuchs ist dann eben nicht mehr blond und blauäugig... aber wen interessiert das, außer die, die heute ohnehin schon in Rente sind ?
diskobolos
17.01.2023, 23.59 Uhr
Schafft "Deutschland" sich ab?
Das kommt darauf an, was man unter diesem Begriff genau versteht. Ein Territorium, wirtschaftliche und Machtverhältnisse, eine gewachsene Kultur oder die Identität seiner Bewohner. Alles wichtige Aspekte dieses Begriffes.

Die Realität sieht wohl so aus: Deutschland VERÄNDERT sich. Das hat es immer getan. So gesehen haben sich z. B. das deutsche Kaiserreich, aber auch das Deutschland der 60-er Jahre abgeschafft. Und das war gut so . . .

Was nicht heißt, dass man mit dem Istzustand oder allen Entwicklungen zufrieden sein muss.
grobschmied56
18.01.2023, 02.52 Uhr
Warum hat der Grobi noch nichts ...
... zum Thema losgelassen? Fragt sich so mancher - ist doch eigentlich seines!
Wiederholung ermüdet. Deshalb gebe ich mal was von mir, aus der Rubrik:
Woanders gelesen.
Ist also ein Zitat:
'Wenn ich unter, sagen wir, 35 wäre, würde ich mit Sicherheit gehen.
In ein Land, wo ich meiner National(!)mannschaft zujubeln dürfte. Wo ich als erwachsener Bürger leben könnte – Auto fahren auch in Zukunft inklusive- und nicht als permanent rundum und in jeder Hinsicht zu Erziehender gegängelt werde. Wo ich und meine Kinder der ewigen deutschen Erbschuld ledig währen. Wo Tüfteln, Erfinden und unternehmerisches Handeln nicht als suspekt eingeordnet werden. Die Liste ist nicht vollständig.
So lebe ich als überprivilegierter weißer steuerzahlender Sozialschädling mit der falschen Hautfarbe, dem falschen Geschlecht und dazu auch noch hetero unter permanentem Rechts- Verdacht in diesem Land, was so nicht mehr mein Land ist.'
Zitat Ende.
Schreibweise entspricht nicht immer meiner Vorstellung - ist aber original so.
Dem Kommentar habe ich weiter nichts hinzuzufügen.
Marino50
18.01.2023, 09.43 Uhr
Die BRD wird es so nicht mehr geben
Ich glaube, dass man hier unterscheiden muss zwischen tatsächlichen Fachkräften bzw. denen, die es hier werden wollen und zwischen Wirtschaftsflüchtlingen, die hier nichts zu suchen haben und nur unser Sozialsystem ausplündern wollen, aber keine Gegenleistung erbringen.
Erstere sind auch willkommen, jedoch auf keinen Fall die anderen "Goldstückchen" , die sich hier austoben und Angst verbreiten.
N. Baxter
18.01.2023, 10.22 Uhr
Deutschland schafft sich ab
oder anders formuliert, Deutschland wirtschaftet sich in den Ruin.

Anstatt die staatl. "Ausgabenseite" zu drücken und die Einnahmen zu stärken (ja, auch mit gesteuerter ARBEITS-Migration), erfolgt genau das Gegenteil. Und die verbliebenen Überschüsse (Wohlstand) verschenken wir dann an den Rest der Welt!
Paulinchen
18.01.2023, 11.48 Uhr
Die BRD, diese Bezeichnung....
.... hat es aus meiner Sicht durchaus in sich. Betrachte ich mir mal einen sozialen Aspekt des Landes im Jahr 1977. Es war das Jahr, in dem in dieser BRD die Frauen ENDLICH ein Stück Freiheit bekommen haben. Sie mussten ihren Ehemann nicht mehr fragen, ob sie arbeiten gehen dürfen! Aber dennoch galt, die Frau gehört an den Herd und wenn sie Kinder hat, auf jeden Fall. Denn Kita war eine Art von Folterunterkunft für den Nachwuchs. Das Land wollte das Wirtschtswunder in vollen Zügen genießen. Es sollte schließlich auch schnell gehen und es fehlte dafür an Arbeitskräften. Der leider verstorbene Kanzler H. Schmidt sagte mal dazu, es war ein großer Fehler, dass wir die Gastarbeiter riefen. Doch sie kamen in Massen. Einige gingen später wieder aus Altersgründen zurück. Aber es wuchs eine Parallelgesellschft heran. Es kam Mitte der 80er Jahre wieder eine Krise ins heile Land. Dennoch fehlte es an Fachkräften. Ja und dann rumorte es in der DDR. Deer Drang nach Freiheit wurde größer. Nicht wenige Unternehmen im Westen witterten ihre Chancen. Das Wunder geschah, die Mauer fiel um. Ups - sie kamen in Massen, die lang ersehnten Fachkräfte aus der Zone. Für weniger Lohn kamen sie trotzdem zur Arbeit. Viele von ihnen hießen UDO. Somit ging es auf der anderen Seite bergauf und hier im Osten bergab. Die Nachwuchssorgen waren wie weggeblasen. Im Osten sanke die Geburtsrate, wegen Perspektivlosigkeit und nicht wenige pendeln noch heute in die BRD zur Arbeit. Aber wie sah die Geburtsrate im Westen aus, wo es ohnehin weniger Kinder als in der DDR gab? Eine Familie der DDR mit 3 und mehr Kindern war fast asozial. Der eiserne Vorhang fiel auf ganzer Linie und es begann sich ein Menschenzug auf den Weg zu begeben, um vom Kuchen etwas abzubekommen. Dieser Zug kam aber aus allen Richtungen der östlichen und südlichen Länder. Doch - und hier liegt der Fehler, niemand hat diese Züge gelenkt, oder geleitet. Unkontrolliert und durch offene Grenzen kamen nicht nur die guten Menschen zu uns. Doch daran wurde von den Regierenden kein Gedanke verschwendet. So entstanden weitere Glaubens und Parallelgesellschaften, welche unserm geeinten Land nicht gut tun. Somit schafft sich Deutschland selbst ab. LEIDER!
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