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Mo, 17:52 Uhr
03.06.2024
AfD-Vorwurf:

Abermaliger Wortbruch Ramelows bei Stromtrassen

Ministerpräsident Ramelow befürwortet nach aktuellen Meldungen statt Erdkabeln für den Stromtransport nun Freileitungen der geplanten Stromtrassen. Dazu sagt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann...

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„Die gigantischen Stromtrassenprojekte in und durch Thüringen wurden der Bevölkerung gegenüber als Erdleitungen versprochen, um unter anderem Waldrodungen und entsprechende Proteste zu vermeiden. Wie eine Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zum Verlauf des Suedlink im Wasunger Wald [1] zeigt, waren diese Versprechen voreilig oder nur vorgeschoben. Nachdem die Landesregierung nicht wie angekündigt gegen den Trassenverlauf von SuedLink klagen wird, erfolgt hier der nächste Wortbruch durch den Ministerpräsidenten selbst.

Dass die CDU per Antrag im Bundestag Freileitungen forcieren will, ist erneut der Beweis, dass diese Partei Erfüllungsgehilfe der fatalen Energiewende ist. Die AfD-Fraktion lehnt diese Transformation des Energiesektors und damit einhergehende milliardenschwere Stromtrassen durch den Freistaat grundsätzlich ab. In die Energiepolitik muss Vernunft einziehen.“
Autor: red

Kommentare
P.Burkhardt
03.06.2024, 22.01 Uhr
Wenn die AFD...
... das ganze Bild sehen würde, hätte sie sich nicht so geäußert - sry, mein Fehler, natürlich hätte sie sich trotzdem so geäußert, weil sie ja auf die Blödheit der Wähler setzt :

Es gab massive Widerstände gegen Erdkabel (insbesondere von Landwirten, für die sich die AFD zuletzt doch so eingesetzt hatte...). Die Entscheidung, jetzt Masten aufzustellen wurde auch nicht von Herrn Ramelow getroffen.

Hier mal Informationen aus erster Hand: Auch in NRW und in BW waren die Widerstände gegen Erdverkabelung sehr groß, weswegen (um die Sache voran zu bringen) auf anfälligere Freileitungen ausgewichen werden wird. Das Ganze reduziert zwar die Investitionen ist aber weniger nachhaltig und wartungsintensiver... aber so what... wir brauchen diese Leitungen und bei Widerstand kann man entweder in die Konfrontation gehen oder ihm ausweichen - in diesem Fall wird ausgewichen.

Und ihr wollt ernstgenommen werden ?

In einer Demokratie dürfen eben die Betroffenen mitreden und finden auch Gehör... dass das der AFD nicht einleuchtet ist ja irgendwie klar. Daneben ist Erdkabelverlegung um ein Vielfaches teurer, was am Ende die Stromkunden belastet.... das Energie transportiert werden muss, was Geld kostet und den Strom eben teurer macht war der AFD ja auch immer so ein Dorn im Auge (Energiewende, seht doch, wie teuer Strom ist, das liegt nur an den Altparteien - alles Mist, wir wollen Öl und Gas und Uran aus Russland und Kohle aus Sachsen... ist ja so schön billig (was nebenbei bemerkt, heute gar nicht mehr stimmt).

Was wäre denn der Plan der AFD für die Trassenführung und -ausgestaltung ? Oberirdisch ist ja Mist...aber die Landwirte wollen wir ja eigentlich auch nicht mit Erdkabeln verärgern... die AFD fährt den Strom dann wahrscheinlich mit LKWs über die maroden Autobahnen, oder stellt sich das so vor - Baustellen um die Autobahnen zu erhalten, wollen die ja auch nicht...

Ich bin da auch nicht wirklich festgelegt... ich finde, das sollte so pragmatisch wie möglich gelöst werden: Wo es geht halt unter die Erde und wo nicht, dann eben als Freilandleitung - Wichtig ist nur eins: Wir rüsten die Infrastruktur auf und schaffen ein intelligentes Energienetz ! Diese Rumkrittelei braucht da kein Mensch..
Kobold2
03.06.2024, 22.11 Uhr
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P.Burkhardt
03.06.2024, 23.42 Uhr
passte gerade nicht mehr in meinen Kommentar:
Diese Taktik, die die AFD hier ganz offensichtlich verfolgt:

"Mit Dreck schmeißen - irgendwas wird schon hängenbleiben"... geht in diesem Fall nur auf, wenn es genügend (dumme) Leute gibt, die darauf hereinfallen - aber wir sind doch alle schlau, oder ?

Im Übrigen: Wer mit Dreck schmeißt, besudelt sich am Ende selbst immer am Meisten... es dauert ggf. ein bisschen, bis das manchem auffällt...
DonaldT
04.06.2024, 08.47 Uhr
Wortbruch Ramelows bei Stromtrassen
Stromtrassen schaden Mensch und Umwelt.
Ramelow will wohl in Thüringen möglichst viel Schaden hinterlassen, wenn er denn, was zu hoffen ist, nicht mehr zur Wahl antritt/ nicht wieder gewählt wird.

Wo bleibt der Protest der "Grünen"? Aber die sind ja für deutsche Waffen auf russischem Boden.
Kobold2
04.06.2024, 09.24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
Paulinchen
04.06.2024, 10.20 Uhr
Für den roten Baron...
... wird die Luft im Parlament des Landtags immer dünner. Er wittert offenbar schon, dass er seine letzten Tage als MP dort verbringen kann.

Jetzt versucht er offenbar mit allen Mitteln jeden Strohhalm zu erreichen, dass er nochmals im Amt bleiben kann. Etwas Brei wurde ihm ja schon vom Ex Bundespräsidenten Gauck um den Bart geschmiert. Auch der bayr. MP fand beim letzten Treffen warme Worte für ihn. Und hier liegt offenbar der Hase im Pfeffer. Bayern braucht den Strom aus dem Norden. Thüringen ist gegen die Stromtrasse aus den unterschiedlichsten Gründen. Da wäre doch die Chance, den Bayovaren Soeder an seiner Seite zu wissen. Dabei sind für Ramelow die Diskussionen um die Stromtrasse zweitrangig. Es geht ihm nur um den Machterhalt. Nur der Ex Ministerpräsident Vogel, der sprach letzte Woche von einem großen Schaden für Thüringen durch Ramelow. Dieser sei schlimmer als der, von der AfD.
Somit ist ist der Ausgang um das Amt durchaus noch spannender geworden.
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