Mi, 12:08 Uhr
22.04.2026
Ein verschwundenes Dorf kehrt zurück
Kirrode erwacht digital zum Leben
Das mittelalterliche Kirrode lässt sich ab dem 23. April nicht nur auf dem Gelände der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis entdecken, sondern ab sofort auch digital erleben...
Das mittelalterliche Kirrode lässt sich ab dem 23. April nicht nur auf dem Gelände der Landesgartenschau 2026 entdecken. (Foto: Rendering Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis)
Auf der städtischen Homepage sowie auf der Internetseite der Landesgartenschau wird nun ausdrücklich auf einen virtuellen Rundgang durch die Wüstung Kirrode hingewiesen. Damit rückt eines der eindrucksvollsten Geschichtsprojekte der Gartenschau noch stärker in den Mittelpunkt und wird für viele Menschen bereits vorab zugänglich.
Kirrode zählt zu den geschichtsträchtigen Themen der Landesgartenschau und macht ein Dorf wieder sichtbar, das vor Jahrhunderten von der Landkarte verschwand. Wo einst Leben, Arbeit und Gemeinschaft den Alltag prägten, eröffnet sich heute ein spannender Blick in die Vergangenheit der Region.
Mit der Ausstellung Die Wüstung Kirrode – Ein mittelalterliches Dorf erwacht zu neuem Leben entsteht auf dem LGS-Gelände ein besonderer Zugang zu regionaler Geschichte und Archäologie. Ein archäologischer Pfad macht die Strukturen der früheren Siedlung nachvollziehbar. Symbolische Gebäudeformen markieren, wo einst Häuser gestanden haben könnten, und lassen die Dimension des Dorfes erahnen. So wird Geschichte anschaulich, greifbar und unmittelbar erlebbar.
Besonders lebendig wird das Projekt durch sein erzählerisches Konzept. In der Audioführung begleitet die fiktive Figur Simon, der Sohn des Müllers, die Besucherinnen und Besucher durch sein Dorf und erzählt vom Alltag im Mittelalter. Ergänzt wird das Angebot durch eine Maulwürfin, die als humorvolle Grabungsexpertin archäologische Spuren erklärt und insbesondere jüngere Gäste anspricht. So entsteht ein generationsübergreifendes Erlebnis, das Wissen, Entdeckung und Unterhaltung auf besondere Weise verbindet.
Auch digital setzt das Projekt moderne Maßstäbe. Direkt auf dem Gelände stehen mehrere innovative Module zur Verfügung. Über einen QR-Code-Rundgang an verschiedenen Stationen können Besucherinnen und Besucher weiterführende Inhalte bequem mit dem Smartphone abrufen und unmittelbar vor Ort entdecken.
Ein besonderer Anziehungspunkt wird zudem ein modernes Kiosksystem mit 43-Zoll-Touchscreen sein. Dort erwartet die Gäste keine klassische Bilder- oder Videopräsentation, sondern eine aufwendig gestaltete interaktive Anwendung. Besucherinnen und Besucher können sich eigenständig durch das mittelalterliche Dorf bewegen, spannende Orte erkunden, Gegenstände entdecken und selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchten. Geschichte wird damit nicht nur gezeigt, sondern aktiv erlebbar gemacht.
Der virtuelle Rundgang erweitert dieses Konzept zusätzlich um eine digitale Perspektive. Er lädt dazu ein, Kirrode bequem online zu erkunden, erste Eindrücke zu gewinnen oder die Geschichte des Ortes unabhängig von einem Besuch vor Ort kennenzulernen. Damit fügt sich das Angebot stimmig in den multimedialen Ansatz der Landesgartenschau ein.
Mit dem zusätzlichen Hinweis auf den Homepages wird das bestehende Angebot noch sichtbarer gemacht. Geschichtsinteressierte, Familien sowie Gäste, die ihren Besuch der Landesgartenschau vorbereiten möchten, erhalten damit einen unkomplizierten Zugang zu einem der spannendsten historischen Projekte der Schau.
Autor: ssc
Das mittelalterliche Kirrode lässt sich ab dem 23. April nicht nur auf dem Gelände der Landesgartenschau 2026 entdecken. (Foto: Rendering Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis)
Kirrode zählt zu den geschichtsträchtigen Themen der Landesgartenschau und macht ein Dorf wieder sichtbar, das vor Jahrhunderten von der Landkarte verschwand. Wo einst Leben, Arbeit und Gemeinschaft den Alltag prägten, eröffnet sich heute ein spannender Blick in die Vergangenheit der Region.
Mit der Ausstellung Die Wüstung Kirrode – Ein mittelalterliches Dorf erwacht zu neuem Leben entsteht auf dem LGS-Gelände ein besonderer Zugang zu regionaler Geschichte und Archäologie. Ein archäologischer Pfad macht die Strukturen der früheren Siedlung nachvollziehbar. Symbolische Gebäudeformen markieren, wo einst Häuser gestanden haben könnten, und lassen die Dimension des Dorfes erahnen. So wird Geschichte anschaulich, greifbar und unmittelbar erlebbar.
Besonders lebendig wird das Projekt durch sein erzählerisches Konzept. In der Audioführung begleitet die fiktive Figur Simon, der Sohn des Müllers, die Besucherinnen und Besucher durch sein Dorf und erzählt vom Alltag im Mittelalter. Ergänzt wird das Angebot durch eine Maulwürfin, die als humorvolle Grabungsexpertin archäologische Spuren erklärt und insbesondere jüngere Gäste anspricht. So entsteht ein generationsübergreifendes Erlebnis, das Wissen, Entdeckung und Unterhaltung auf besondere Weise verbindet.
Auch digital setzt das Projekt moderne Maßstäbe. Direkt auf dem Gelände stehen mehrere innovative Module zur Verfügung. Über einen QR-Code-Rundgang an verschiedenen Stationen können Besucherinnen und Besucher weiterführende Inhalte bequem mit dem Smartphone abrufen und unmittelbar vor Ort entdecken.
Ein besonderer Anziehungspunkt wird zudem ein modernes Kiosksystem mit 43-Zoll-Touchscreen sein. Dort erwartet die Gäste keine klassische Bilder- oder Videopräsentation, sondern eine aufwendig gestaltete interaktive Anwendung. Besucherinnen und Besucher können sich eigenständig durch das mittelalterliche Dorf bewegen, spannende Orte erkunden, Gegenstände entdecken und selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchten. Geschichte wird damit nicht nur gezeigt, sondern aktiv erlebbar gemacht.
Der virtuelle Rundgang erweitert dieses Konzept zusätzlich um eine digitale Perspektive. Er lädt dazu ein, Kirrode bequem online zu erkunden, erste Eindrücke zu gewinnen oder die Geschichte des Ortes unabhängig von einem Besuch vor Ort kennenzulernen. Damit fügt sich das Angebot stimmig in den multimedialen Ansatz der Landesgartenschau ein.
Mit dem zusätzlichen Hinweis auf den Homepages wird das bestehende Angebot noch sichtbarer gemacht. Geschichtsinteressierte, Familien sowie Gäste, die ihren Besuch der Landesgartenschau vorbereiten möchten, erhalten damit einen unkomplizierten Zugang zu einem der spannendsten historischen Projekte der Schau.
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