Mi, 16:27 Uhr
29.04.2026
Heiligenstadt
Lingemann-Gymnasium wird "Schule ohne Rassismus"
Das Lingemann-Gymnasium in Heilbad Heiligenstadt trägt künftig den Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Mit der Aufnahme in das bundesweite Netzwerk setzt die Schulgemeinschaft ein deutliches Zeichen für Respekt, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander...
Voraussetzung für die Aufnahme in das Netzwerk ist, dass sich mindestens 70 Prozent aller Menschen an der Schule freiwillig dazu verpflichten, sich aktiv gegen Diskriminierung, Mobbing und jede Form von Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Dieses Ziel wurde am Lingemann-Gymnasium mit einem Ergebnis von 84 Prozent erreicht. Damit bekennt sich die Schule nicht nur symbolisch zu Haltung, sondern übernimmt auch Verantwortung dafür, das Thema im Schulalltag immer wieder konkret aufzugreifen.
Die Initiative wurde von engagierten Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Beteiligten innerhalb der Schule mit großem Einsatz vorangetrieben. Unterstützt wird das Projekt durch Paten, die der Initiative nach außen ein Gesicht geben: Kai Majer, Stadtrat in Heiligenstadt und ehemaliger Schüler des Lingemanns, der 1. SC 1911 Heiligenstadt und die Villa Lampe stehen dem Lingemann-Gymnasium als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zur Seite.
Anna Aspesi, Schülersprecherin, erklärt: Für uns ist das nicht einfach nur ein Titel, sondern ein Anspruch. Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle sicher fühlen und niemand wegen Herkunft, Religion oder Aussehen ausgegrenzt wird. Dass wir jetzt Teil von, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ sind, ist ein wichtiges Zeichen, aber auch ein Auftrag an uns selbst.
Kai Majer, Projektpate, betont: Gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung, Hass und gesellschaftliche Spaltung wieder sichtbarer werden, ist es wichtig, dass junge Menschen Haltung zeigen. Dass mein altes Gymnasium diesen Weg geht, ist ein starkes Signal weit über die Schule hinaus und macht mich sehr stolz. Courage bedeutet eben nicht nur, eine Haltung zu haben, sondern sie auch im Alltag sichtbar werden zu lassen.
Lehrerin Katharina Linnemeyer, die das Projekt maßgeblich mit vorangetrieben hat, sagt: Uns war wichtig, dass die Initiative aus der Schule selbst heraus wächst und von vielen getragen wird. Die große Zustimmung zeigt, dass das Thema unsere Schulgemeinschaft bewegt. Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, an dem demokratische Werte gelebt und verteidigt werden müssen.
Auch die Sozialarbeiterin der Schule, Josephine Röhrig, unterstreicht die Bedeutung des Schritts: Im Schulalltag erleben wir, wie wichtig es ist, früh für Diskriminierung zu sensibilisieren und Räume für Gespräche zu schaffen. Der Titel ist deshalb kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Entscheidend ist, dass wir aufmerksam bleiben, einander zuhören und gemeinsam daran arbeiten, dass Ausgrenzung bei uns keinen Platz hat.
Mit dem Beitritt zum Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage verpflichtet sich das Lingemann-Gymnasium, auch künftig Projekte und Aktionen umzusetzen, die Demokratiebildung, Toleranz und Zivilcourage stärken. Ziel ist es, ein Schulklima zu fördern, in dem Vielfalt selbstverständlich ist und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Respekt behandelt werden.
Die feierliche Einweihung des Lingemann-Gymnasiums als Schule ohne Rassismus wird am 2. Juli mit einem Fest der Vielfalt stattfinden.
Das Lingemann-Gymnasium setzt damit ein klares Zeichen: gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung und für eine Schule, die Haltung zeigt.
Autor: redVoraussetzung für die Aufnahme in das Netzwerk ist, dass sich mindestens 70 Prozent aller Menschen an der Schule freiwillig dazu verpflichten, sich aktiv gegen Diskriminierung, Mobbing und jede Form von Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Dieses Ziel wurde am Lingemann-Gymnasium mit einem Ergebnis von 84 Prozent erreicht. Damit bekennt sich die Schule nicht nur symbolisch zu Haltung, sondern übernimmt auch Verantwortung dafür, das Thema im Schulalltag immer wieder konkret aufzugreifen.
Die Initiative wurde von engagierten Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Beteiligten innerhalb der Schule mit großem Einsatz vorangetrieben. Unterstützt wird das Projekt durch Paten, die der Initiative nach außen ein Gesicht geben: Kai Majer, Stadtrat in Heiligenstadt und ehemaliger Schüler des Lingemanns, der 1. SC 1911 Heiligenstadt und die Villa Lampe stehen dem Lingemann-Gymnasium als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zur Seite.
Anna Aspesi, Schülersprecherin, erklärt: Für uns ist das nicht einfach nur ein Titel, sondern ein Anspruch. Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle sicher fühlen und niemand wegen Herkunft, Religion oder Aussehen ausgegrenzt wird. Dass wir jetzt Teil von, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ sind, ist ein wichtiges Zeichen, aber auch ein Auftrag an uns selbst.
Kai Majer, Projektpate, betont: Gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung, Hass und gesellschaftliche Spaltung wieder sichtbarer werden, ist es wichtig, dass junge Menschen Haltung zeigen. Dass mein altes Gymnasium diesen Weg geht, ist ein starkes Signal weit über die Schule hinaus und macht mich sehr stolz. Courage bedeutet eben nicht nur, eine Haltung zu haben, sondern sie auch im Alltag sichtbar werden zu lassen.
Lehrerin Katharina Linnemeyer, die das Projekt maßgeblich mit vorangetrieben hat, sagt: Uns war wichtig, dass die Initiative aus der Schule selbst heraus wächst und von vielen getragen wird. Die große Zustimmung zeigt, dass das Thema unsere Schulgemeinschaft bewegt. Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, an dem demokratische Werte gelebt und verteidigt werden müssen.
Auch die Sozialarbeiterin der Schule, Josephine Röhrig, unterstreicht die Bedeutung des Schritts: Im Schulalltag erleben wir, wie wichtig es ist, früh für Diskriminierung zu sensibilisieren und Räume für Gespräche zu schaffen. Der Titel ist deshalb kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Entscheidend ist, dass wir aufmerksam bleiben, einander zuhören und gemeinsam daran arbeiten, dass Ausgrenzung bei uns keinen Platz hat.
Mit dem Beitritt zum Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage verpflichtet sich das Lingemann-Gymnasium, auch künftig Projekte und Aktionen umzusetzen, die Demokratiebildung, Toleranz und Zivilcourage stärken. Ziel ist es, ein Schulklima zu fördern, in dem Vielfalt selbstverständlich ist und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Respekt behandelt werden.
Die feierliche Einweihung des Lingemann-Gymnasiums als Schule ohne Rassismus wird am 2. Juli mit einem Fest der Vielfalt stattfinden.
Das Lingemann-Gymnasium setzt damit ein klares Zeichen: gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung und für eine Schule, die Haltung zeigt.

