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Johannespassion (Mancinus)

24.03.2024, 17.00 - 17.45 Uhr
Die Vertonung der Leidensgeschichte Christi nach den Überlieferungen der Evangelien weist eine große Vielfalt in der Musikgeschichte und in der musikalischen Form auf. Bei der Nennung "Johannespassion" denken wir zuerst an die Komposition Johann Sebastian Bachs. Diese ist aber, wegen der opulenten Besetzung, nur für große Kirchen möglich. Aber schon vor Bach und auch sporadisch im 19. und 20. Jahrhundert wurde diese eindrückliche Passion vertont.
Thomas Mancinus (1550-1612), geboren in Schwerin als Thomas Menckin, hat dann später, wie es in gelehrten Kreisen Mode war, seinen Namen latinisiert. Er war Kapellmeister in Wolfenbüttel und, wie vor 1600 üblich, auch Leiter der berühmten Bibliothek dort. In letzter Eigenschaft war er ein indirekter Vorgänger Lessings, als Leiter der Hofkapelle direkter Vorgänger Michael Praetorius. Er erweiterte die Hofkapelle erheblich und entwickelte ein vielfältiges reiches Musikleben in Wolfenbüttel. Leider sind nur wenige seiner Werke erhalten.

Das Strehlener Vokalensemble hat sich der Darbietung rein vokaler Kirchenmusik, gerade auch mit erzählendem Charakter, verschrieben. Repertoirauswahl und Einstudierung besorgt Christian Ludwig. Die Aufführungen finden meist im gottesdienstlichen Rahmen in der Christuskirche Dresden-Strehlen statt. Im Jahr 2022 gastierte das Ensemble bereits mit der Johannespassion Hermann Schroeders in Münchenlohra. Die Sänger sind musikalische Laien.
Termin:
24.03.2024, 17.00 - 17.45 Uhr
Ort:
Münchenlohra, Basilika
Veranstalter:
Förderverein Kloster Münchenlohra, info@muenchenlohra.de
Kontakt:
info@muenchenlohra.de
weitere Infos:


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