Mi, 16:14 Uhr
14.08.2013
iba ist ein Kleinod in Thüringen
Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht heute das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. (iba) im Heiligenstädter HIGh-Tech-Zentrum Rosenhof...
Mit dabei waren u.a. auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund, der Landtagsabgeordnete Gerold Wucherpfennig, der stellvertretende Landrat des Eichsfeldkreises, Gerald Schneider sowie der Heiligenstädter Bürgermeister Thomas Spielmann.
Institutsdirektor Prof. Dieter Beckmann berichtete über die Forschungsthemen des Instituts und dessen Engagement für Thüringen. Durch die internationalen Forschungskooperationen gelingt es immer wieder, know how nach Thüringen zu transferieren und für Firmen nutzbar zu machen.
Aktuelles Beispiel ist ein Projekt zur Beschichtungen medizinischer Implantate, beispielsweise Hüftgelenk- und Dentalprothesen, auf deren Oberfläche zellwachstumsfördernde Agenzien eingebettet werden. Damit wird die sog. Osseointegration, die Verbindung von Implantat und umliegenden Gewebe, verbessert und somit Festigkeit und Standzeit der Implantate erhöht. Dies führt zu wesentlichen Verbesserungen für die Patienten und wird zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen beitragen. Die verwendete Methode wurde im iba im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten deutsch-israelischen Zusammenarbeit entwickelt.
Im Labor erläuterte Dr. Steffi Grohmann vom iba der Ministerpräsidentin diese Forschungsarbeiten am Beispiel entsprechender Prothesen von Thüringer Firmen. Frau Dr. Grohmann ist auch ein gutes Beispiel für die Nachwuchsarbeit des Instituts. Sie hatte als Biochemikerin bereits ihre Diplomarbeit am iba durchgeführt und wurde anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. In diesem Jahr hat sie ihre am iba angefertigte Dissertation an der Technischen Universität Dresden mit der besten Bewertung verteidigt. Frau Dr. Grohmann machte der Ministerpräsidentin deutlich, wie wichtig es für sie war, nach dem Studium eine anspruchsvolle Arbeitsstelle zu finden. Die Ministerpräsidentin war begeistert von solchen Möglichkeiten, die das iba jungen Wissenschaftlerinnen, in diesem Fall sogar aus dem Eichsfeld, bietet und die den Standort Thüringen attraktiv machen.
Weitere Themen des Laborrundgangs waren Untersuchungen des iba zu Früherkennung von Eutererkrankungen der Kuh, die jährlich wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichten, sowie Möglichkeiten der Herstellung von Zelltransplantaten für die Therapie von Diabeteserkrankungen, die künftig in die klinische Anwendung kommen sollen. Die Ministerpräsidentin freute sich auch hier über das große Engagement und den Enthusiasmus von Frau Diaz und Herrn Wiedemeier, die als Wissenschaftler des iba die Forschungsergebnisse präsentierten.
Alles in allem war das Resümee der Ministerpräsidentin äußerst positiv: Sie hätte zwar schon öfter vom iba gehört, freue sich aber, nun selbst einmal da gewesen zu sein. In Thüringen ist das iba ein Kleinod, so Frau Lieberknecht zum Abschluss. Das hörten nicht nur die Heiligenstädter Forscher gern. Auch die Regionalpolitiker waren begeistert.
Gespannt folgen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, MdL Gerold Wucherpfennig und Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann den Erläuterungen von Laura Diaz Rodriguez, Master der Biomedizintechnik und wissenschftliche Mitarbeiterin des iba, über ihre Arbeiten zur Mastitisfrüherkennung.
Die Mastitis der Kuh ist eine entzündliche Eutererentzündung der Kuh, meist durch Bakterien hervorgerufen. Die Erkrankung zeigt verschiedene Symptome und kann bis zum Tod der Kuh führen. Allein in Deutschland wird der jährlich hervorgerufenen Schaden (Diagnose, Therapie, Milch- und Totalausfall) auf 255 Mio. € geschätzt (Quelle: Wikipedia, Mastitis (Haustiere)).
Das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. ist eine außeruniversitätäre Forschungseinrichtung des Freistaates Thüringen in Heiligenstadt Im Mittelpunkt der Forschung steht die Optimierung technischer Systeme für Biotechnologie, Medizin und Ernährung durch Untersuchung und Funktionaliiserung von Grenz- und Oberflächen (Biotechniques at Interfaces). www.iba-heiligenstadt.de
Autor: enMit dabei waren u.a. auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund, der Landtagsabgeordnete Gerold Wucherpfennig, der stellvertretende Landrat des Eichsfeldkreises, Gerald Schneider sowie der Heiligenstädter Bürgermeister Thomas Spielmann.
Institutsdirektor Prof. Dieter Beckmann berichtete über die Forschungsthemen des Instituts und dessen Engagement für Thüringen. Durch die internationalen Forschungskooperationen gelingt es immer wieder, know how nach Thüringen zu transferieren und für Firmen nutzbar zu machen.
Aktuelles Beispiel ist ein Projekt zur Beschichtungen medizinischer Implantate, beispielsweise Hüftgelenk- und Dentalprothesen, auf deren Oberfläche zellwachstumsfördernde Agenzien eingebettet werden. Damit wird die sog. Osseointegration, die Verbindung von Implantat und umliegenden Gewebe, verbessert und somit Festigkeit und Standzeit der Implantate erhöht. Dies führt zu wesentlichen Verbesserungen für die Patienten und wird zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen beitragen. Die verwendete Methode wurde im iba im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten deutsch-israelischen Zusammenarbeit entwickelt.
Im Labor erläuterte Dr. Steffi Grohmann vom iba der Ministerpräsidentin diese Forschungsarbeiten am Beispiel entsprechender Prothesen von Thüringer Firmen. Frau Dr. Grohmann ist auch ein gutes Beispiel für die Nachwuchsarbeit des Instituts. Sie hatte als Biochemikerin bereits ihre Diplomarbeit am iba durchgeführt und wurde anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. In diesem Jahr hat sie ihre am iba angefertigte Dissertation an der Technischen Universität Dresden mit der besten Bewertung verteidigt. Frau Dr. Grohmann machte der Ministerpräsidentin deutlich, wie wichtig es für sie war, nach dem Studium eine anspruchsvolle Arbeitsstelle zu finden. Die Ministerpräsidentin war begeistert von solchen Möglichkeiten, die das iba jungen Wissenschaftlerinnen, in diesem Fall sogar aus dem Eichsfeld, bietet und die den Standort Thüringen attraktiv machen.
Weitere Themen des Laborrundgangs waren Untersuchungen des iba zu Früherkennung von Eutererkrankungen der Kuh, die jährlich wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichten, sowie Möglichkeiten der Herstellung von Zelltransplantaten für die Therapie von Diabeteserkrankungen, die künftig in die klinische Anwendung kommen sollen. Die Ministerpräsidentin freute sich auch hier über das große Engagement und den Enthusiasmus von Frau Diaz und Herrn Wiedemeier, die als Wissenschaftler des iba die Forschungsergebnisse präsentierten.
Alles in allem war das Resümee der Ministerpräsidentin äußerst positiv: Sie hätte zwar schon öfter vom iba gehört, freue sich aber, nun selbst einmal da gewesen zu sein. In Thüringen ist das iba ein Kleinod, so Frau Lieberknecht zum Abschluss. Das hörten nicht nur die Heiligenstädter Forscher gern. Auch die Regionalpolitiker waren begeistert.
Gespannt folgen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, MdL Gerold Wucherpfennig und Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann den Erläuterungen von Laura Diaz Rodriguez, Master der Biomedizintechnik und wissenschftliche Mitarbeiterin des iba, über ihre Arbeiten zur Mastitisfrüherkennung.
Die Mastitis der Kuh ist eine entzündliche Eutererentzündung der Kuh, meist durch Bakterien hervorgerufen. Die Erkrankung zeigt verschiedene Symptome und kann bis zum Tod der Kuh führen. Allein in Deutschland wird der jährlich hervorgerufenen Schaden (Diagnose, Therapie, Milch- und Totalausfall) auf 255 Mio. € geschätzt (Quelle: Wikipedia, Mastitis (Haustiere)).
Das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. ist eine außeruniversitätäre Forschungseinrichtung des Freistaates Thüringen in Heiligenstadt Im Mittelpunkt der Forschung steht die Optimierung technischer Systeme für Biotechnologie, Medizin und Ernährung durch Untersuchung und Funktionaliiserung von Grenz- und Oberflächen (Biotechniques at Interfaces). www.iba-heiligenstadt.de
