Do, 11:55 Uhr
15.08.2013
Von Klippenrallye bis Kletterpark
Bei sommerlichem Augustwetter entdecken sechs Mädchen und 22 Jungs im Alter von 11 bis 15 Jahren die Vielfalt des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal. Ihr zentrales Zeltlager haben die 28 Teilnehmer, die alle aus dem Eichsfeld stammen, mit ihren Betreuern auf der Bleibe bei Heiligenstadt aufgeschlagen....
An der Säge versuchen sich rechts Michael Artmann aus Holungen und links Markus Rotmann aus Heiligenstadt. Foto: Uwe Müller
Abwechslungsreiche Programmpunkte lassen keine Langeweile aufkommen: Bei der Klippenrallye mussten zahlreiche Wissens- und Geschicklichkeitsaufgaben bestanden werden, bei Wanderungen mit dem Kompass der richtige Weg gefunden oder im Kletterpark die Höhenangst überwunden werden. Auch eine rasante Fahrt mit der Draisine gehörte dazu. Es macht richtig Spaß und die Stimmung ist super, schwärmt Fabian Nolte aus Breitenworbis. Er ist zum ersten Mal dabei und will auch im nächsten Jahr bei der Tour wieder mitmachen.
Mit Karte und Kompass ging es durch den Park: ausgesetzt an der Burg Gleichenstein galt es in Kleingruppen den Weg nach Küllstedt zu finden, natürlich unter Begleitung eines Gruppenbetreuers. Übernachtet wurde dann in Küllstedt und am nächsten Tag mit der Draisine über das Viadukt und durch die Tunnelanlagen gefahren. Etwas Geschick und Kreativität mussten die Mädchen und Jungs beim Flechten mit Peddigrohr unter Beweis stellen. Michael Juretschke, Betreuer vom Naturpark und Praktikant für die Umwelt zeigte unter den kritischen Augen des Naturparkrangers Fritz Böttcher, wie es gemacht wird. Den Anfang gut hinzubekommen ist etwas schwierig, aber wenn die Basis steht, geht es fix und macht viel Spaß, berichte der Breitenworbiser Leon Beume.
Ranger Fritz Böttcher und Praktikant für die Umwelt Michael Jurtschke mit den Kindern beim Körbchenflechen. Foto: Uwe Müller
Im Naturparkzentrum Fürstenhagenstand gab Ranger Stefan Sander einen Einblick in die Entstehung des Waldes. Vom Keimling zum Baum, so sein Programm, wurde von der Pflanzung über die einzelnen Pflegeschritte der Entwicklungsweg des Waldes anschaulich vorgestellt. Vor allem die großen Sägen brachten die Augen der Jungen zum Leuchten. Auch eine ca. 2 Meter große Schrotsäge konnte ausprobiert werden. Mit solch einer Säge gingen unsere Großväter noch in den Wald um Bäume zu fällen, so Stefan Sander.
Natürlich durften die Besuche im Schwimmbad und der Eisdiele nicht fehlen. Am abendlichen Lagerfeuer klangen die Tage dann aus. Wir haben Topwetter und von den Regenschauern lassen wir uns nicht stören, einige Kinder haben auch im Freien übernachtet, so Franziska Huke, Mitarbeiterin der Villa Lampe in Heiligenstadt.
Die Naturerlebnistour ist ein Gemeinschaftsprojekt von Villa Lampe Heiligenstadt und der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal. Sie findet jährlich eine Woche vor Ende der Sommerferien statt und geht über 10 Tage.
Autor: enAn der Säge versuchen sich rechts Michael Artmann aus Holungen und links Markus Rotmann aus Heiligenstadt. Foto: Uwe Müller
Abwechslungsreiche Programmpunkte lassen keine Langeweile aufkommen: Bei der Klippenrallye mussten zahlreiche Wissens- und Geschicklichkeitsaufgaben bestanden werden, bei Wanderungen mit dem Kompass der richtige Weg gefunden oder im Kletterpark die Höhenangst überwunden werden. Auch eine rasante Fahrt mit der Draisine gehörte dazu. Es macht richtig Spaß und die Stimmung ist super, schwärmt Fabian Nolte aus Breitenworbis. Er ist zum ersten Mal dabei und will auch im nächsten Jahr bei der Tour wieder mitmachen.
Mit Karte und Kompass ging es durch den Park: ausgesetzt an der Burg Gleichenstein galt es in Kleingruppen den Weg nach Küllstedt zu finden, natürlich unter Begleitung eines Gruppenbetreuers. Übernachtet wurde dann in Küllstedt und am nächsten Tag mit der Draisine über das Viadukt und durch die Tunnelanlagen gefahren. Etwas Geschick und Kreativität mussten die Mädchen und Jungs beim Flechten mit Peddigrohr unter Beweis stellen. Michael Juretschke, Betreuer vom Naturpark und Praktikant für die Umwelt zeigte unter den kritischen Augen des Naturparkrangers Fritz Böttcher, wie es gemacht wird. Den Anfang gut hinzubekommen ist etwas schwierig, aber wenn die Basis steht, geht es fix und macht viel Spaß, berichte der Breitenworbiser Leon Beume.
Ranger Fritz Böttcher und Praktikant für die Umwelt Michael Jurtschke mit den Kindern beim Körbchenflechen. Foto: Uwe Müller
Im Naturparkzentrum Fürstenhagenstand gab Ranger Stefan Sander einen Einblick in die Entstehung des Waldes. Vom Keimling zum Baum, so sein Programm, wurde von der Pflanzung über die einzelnen Pflegeschritte der Entwicklungsweg des Waldes anschaulich vorgestellt. Vor allem die großen Sägen brachten die Augen der Jungen zum Leuchten. Auch eine ca. 2 Meter große Schrotsäge konnte ausprobiert werden. Mit solch einer Säge gingen unsere Großväter noch in den Wald um Bäume zu fällen, so Stefan Sander.
Natürlich durften die Besuche im Schwimmbad und der Eisdiele nicht fehlen. Am abendlichen Lagerfeuer klangen die Tage dann aus. Wir haben Topwetter und von den Regenschauern lassen wir uns nicht stören, einige Kinder haben auch im Freien übernachtet, so Franziska Huke, Mitarbeiterin der Villa Lampe in Heiligenstadt.
Die Naturerlebnistour ist ein Gemeinschaftsprojekt von Villa Lampe Heiligenstadt und der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal. Sie findet jährlich eine Woche vor Ende der Sommerferien statt und geht über 10 Tage.

