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So, 19:20 Uhr
25.08.2013

Hilfstransport für Klinik in Visaginas

Schon im Januar 2013 sind dem Partnerkrankenhaus in Litauen sechs pneumatisch mehrfach verstellbare Krankenbetten und eine Bügelgerät mit Dampfgenerator für die Krankenhauswäscherei geschenkt worden. Hallenser und Eichsfelder halfen mit weiteren Geräten...

Transport nach Litauen (Foto: Herbert Hahn) Transport nach Litauen (Foto: Herbert Hahn)

Im Juni konnte ein weiterer Sattelschlepper im Haus Elisabeth des Eichsfeld Klinikums in Worbis mit all den Gerätschaften beladen werden, die zu einer modernen und rationelleren Speisenversorgung der Patienten und Mitarbeiter im Partnerkrankenhaus dazu gehören. Angefangen von der Portionierung der Mahlzeiten am Band über die Warmhaltung des Mittagsessens durch edelstahlummantelte Wachskerne bis hin zu extra doppelwandig isoliert angelegten Speisentransportwagen, die so auch mit Hilfe von großen Kühlakkus für frisches Frühstück und Abendbrot sorgen.

Diese Geräte und drei 40 Liter-Kochkessel mit einem guten Gebrauchswert waren durch die Zentralisierung der Speisensenversorgung im Eichsfeld Klinikum vom Standort Worbis aus frei geworden und erfahren so noch eine sinnvolle Nachnutzung in einem Land, das zwar schon seit 2004 zur EU gehört, aber sich noch eine Zeit lang in einer schwierigeren Situation befinden wird, ehe es wirtschaftlich zu uns aufgeschlossen haben wird.

In dieser Lage werden sich die litauischen Freunde sicher darauf sehr freuen, die Speisenversorgung ihrer Patienten für eine längere Übergangszeit erheblich verbessern zu können, haben sie doch bisher mit einfacheren Verhältnissen sich abfinden und viel improvisieren müssen, wie es uns vor der Wende auch ergangen ist.

Unser ausschließlich ehrenamtlich tätiges und als gemeinnützig anerkanntes Hilfsteam von Hallensern, die im dortigen Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara arbeiten, und von Eichsfeldern, die im Eichsfeld Klinikum tätig sind oder aus umliegenden Ortschaften kommen, freut sich mit den Partnern im Städtischen Krankenhaus in Visaginas und ist der hiesigen Krankenhausleitung, die zum wiederholten Male bereitwillig geholfen hat, sehr dankbar.

Wir bringen zweimal im Jahr seit vielen Jahren die gesammelten Hilfsgüter vielfacher Art direkt von Haus zu Haus in das Partnerkrankenhaus und wissen so, dass sie auch dort ankommen und wo dort der Schuh drückt. Ohne unsere beständige Hilfe, das wird uns immer wieder von der Stadtverwaltung Visaginas und der Krankenhausleitung gesagt, würden sie in der dünn besiedelten ländlichen Gegend an der Grenze zu Weißrussland ihre Patienten nicht so gut versorgen können.

Hilfe darf keine Einbahnstraße sein. Deshalb sind wir auch um wechselseitige Konsultationsbesuche in möglichst vielen Krankenhausbereichen und um zwischenmenschliche Begegnungen bemüht.

Danken möchten wir von dieser Stelle auch den Einrichtungen, die sich mit am diesmaligen Hilfskonvoi mitbeteiligt haben: dem Ehepaar Dr. med. Edgar Brinkmann aus Leinefelde für die großzügige Überlassung der gesamten apparativen Ausstattung ihrer gynäkologischen Ambulanz vom OP-Tisch mit bis hin zu Aufwachliegen, dem Altenpflegeheim St. Joseph in Breitenworbis für seine erneute Hilfsbereitschaft und der Metallbaufirma G. Zwingmann in Worbis, ohne deren unkomplizierte Unterstützung mit dem robusten Gabelstapler und dem Juniorchef obendrauf der Sattelschlepper mit den nur wenigen Helfern nicht so reibungslos hätte beladen werden können.
Herbert Hahn, Worbis
(Für das ehrenamtliche engagierte Hilfsteam, bestehend aus Hallensern und Eichsfeldern)
Autor: en

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