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Di, 13:36 Uhr
03.09.2013

Hof Sickenberg beim Denkmaltag dabei

Der unter Denkmalschutz stehender Hof Sickenberg ist mit Wohnhaus, Stall, Scheune, Torhaus und Backhaus ist in seiner historischen Substanz noch komplett und unverfälscht erhalten. Möglich war dies durch die heute interessante Lage im 500m Sperrstreifen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Diese historisch interessante Geschichte, die landschaftlich reizvolle Umgebung und die unverfälscht vorhandene Bausubstanz machen das Objekt einmalig...

Am Tag des offenen Denkmals ist der Hof Sickenberg von 11 – 18 Uhr geöffnet. Führungen durch die Hofgebäude und über das gesamte Gelände werden um 11.30, 14.00, 15.30, und 17.00 Uhr angeboten. Hier erfahren Sie durch die Eigentümerin Kristina Bauer, wie aus einem ehemals „ungeliebten Denkmal“ wieder kleines Schmuckstück mit heutigen Wohnansprüchen werden kann. Der Hof Sickenberg beherbergt eine kleine Pension mit 4 Gästezimmern, ein Hofcafé und betreibt eine kleine Landwirtschaft nach Bioland Richtlinien.

Am Tag des offenen Denkmals wird der historische Lehmbackofen mit Holzwellen angeheizt und im Hofcafé werden neben selbstgebackenen Kuchen auch frisches Sauerteigbrot aus dem historischen Backofen angeboten.

Zur Einstimmung auf den Tag des offenen Denkmals wird am Samstagabend ein historisches Abendessen unter dem Motto: Festessen wie vor 200 Jahren geboten. Ein Sieben-Gänge–Menü mit vielen nach alten Rezepten zubereiteten Gerichten. Anmeldungen werden noch entgegen genommen.

Nach 2 ½ Jahren Sanierungsarbeiten mit historischen und ökologischen Baustoffen (Lehm- und Holzbau) und der geschickten Integration einer ökologisch hochwertigen technischen Ausstattung (Solaranlage, Holzvergaserheizung, Wandheizung, Rottekläranlage mit Schilfbeet) ist der Hof auch unter heutigen modernen Gesichtspunkten bewohnbar. Im historischen Wohnhaus sind vier individuell eingerichtete Gästezimmer entstanden und die „Gute alte Stube“ ist heute ein gemütliches Bauernhofcafé. Der historischen Backofen wird am Tag des offenen Denkmals angeheizt und das Brot zum Kauf angeboten.

Direkt am Wohnhaus befindet sich heute wieder ein Bauerngarten mit alten Gemüsekulturen. Mit dem neu angepflanzten Beerenobst ist ein fließender Übergang zu der alten den Hof umrahmenden Streuobstwiede geschaffen. Die zum Hof gehörenden Ländereien sind, wie die gesamte Verköstigung auf dem Hof auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt.


Autor: en

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