So, 17:39 Uhr
06.10.2013
Immer wieder ein Erlebnis
Das Schönstattzentrum im Eichsfeld hat seinen Namen Kleines Paradies zu Recht. Das war auch wieder zum Kapellchenfest zu spüren. In herrlichem Sonnenschein waren hunderte von Menschen gekommen, um hier nicht nur Gottesdienst zu feiern, sondern auch darüber hinaus noch ein paar gemeinsame Stunden zu verbringen…
Und wenn man zum Gottesdienst auch gleich noch zwei Altpröpste begrüßen kann, dann scheint es wirklich etwas Besonderes zu sein. Heinz Josef Durstewitz und Paul Julius Kockelmann kommen immer wieder gern ins Kleine Paradies. Und auch Schönstatt-Pater Elmar Busse aus München, hat er doch als echter Eichsfelder seine Kindheit und Jugend in Heiligenstadt verbracht.
Der festliche Gottesdienst stand unter dem Wort Lukas Geht, ich sende euch, es ist zugleich das Thema des Jubiläumsjahres der Schönstattbewegung, die ab Oktober mit den Feierlichkeiten zu 100 Jahre Schönstatt beginnt. Altpropst Heinz Josef Durstewitz verwies in seiner Predigt u.a. darauf, wie Menschen den anderen und Gott aus dem Blick verlieren. Sie beschuldigen und bekämpfen sich gegenseitig, wie Kain und Abel.
Durch Sorge, Angst und Misstrauen kam die Sünde in die Welt…Viele Menschen sagen, die Welt ist böse. Wenn man an Biertischen sitzt, da hört man viele, die in das Stammtischurteil einfallen, die Welt ist ein Problem… Doch Gott kommt immer noch zu dem Schluss: die Welt ist sehr gut. Wenn man heute hier vorn steht, wenn man durch das Eichsfeld fährt, dann kommt man schnell auf die Idee: die Welt ist wunderschön…
Seit 20 Jahren dürfen wir hier dem Gnadenbild begegnen, sagte Altpropst Durstewitz und erinnerte an die Worte des damaligen Propstes Bolte, der 1945 gesagt hatte, das Eichsfeld soll für den Untergang der Herrschaft des Satan Danke sagen an Maria. Maria und das Kind sind die Sieger der Geschichte. Ich höre immer, wir warten auf den neuen Bischof. Maria ist viel wichtiger als ein Bischof - das hat neulich der Papst gesagt, nicht ich, sagte Heinz Josef Durstewitz und weiter: Maria öffne die Tür zu Gott. Und Gott ist das Ja zur Schöpfung, nicht die Miesmacherei. Ohne Vertrauen auf Gott führe auch Wohlstand zu Kampf, zu Neid, zu Mord und Totschlag, und schon gäbe es Krieg. Wohlstand sei wichtig, aber er muss begründet sein im Vertrauen auf Gott…Wir alle verlassen ganz gern einmal den Alltag. Wir brauchen den Sonntag und den Feiertag, um die Welt mit den Augen Gottes zu sehen und nicht schon wieder zu Jammern über das, was nicht klappt.
Der Predigt schloss sich ein Gabengang an, der – wie der gesamte Gottesdienst – von Projektchor und Projektband der Pfarrei Uder musikalisch begleitet wurde. Als Gaben wurde ein Pilgerstab, das Logo des Schönstattjubiläums, eine brennende Kerze für das Licht des Glaubens, von Kindern verschieden gestaltete Hände als Symbol für die Familien und helfende Hände, Brot und Wein zum Altar, die in der Eucharistie gewandelt werden, an Pfarrer Eberhard Jacob, der den Gottesdienst mit zelebrierte.
Nach dem Gottesdienst verteilte die Schönstatt-Mädchengruppe, die mit Schwester Barbara auch einen Tanz darbrachte, an die Besucher Flyer mit den Jubiläumsveranstaltungen vom 18. bis 20. Oktober in Vallendar. Eine Seite war leer, da soll jeder selbst eintragen, in welchem Anliegen er die Gottesmutter um Hilfe bitten möchte.
Pater Elmar Busse gab Müttern und Eltern den Segen und hielt am Nachmittag einen Vortrag für Eheleute. Schwester Tatjana berichtete in ihrem Vortrag darüber, was das Schönstatt-Jubiläumsjahr alles bringen wird.
Wunderschön war der Tag im Kleinen Paradies, den nicht nur Eichsfelder hier verbrachten. Auch aus vielen anderen Gegenden Deutschlands waren Gäste gekommen. Wie es schon seit 1992 am 3. Oktober ist, als der damalige Bischof Joachim Wanke die Kapelle der Einheit weihte.
Ilka Kühn
Autor: enUnd wenn man zum Gottesdienst auch gleich noch zwei Altpröpste begrüßen kann, dann scheint es wirklich etwas Besonderes zu sein. Heinz Josef Durstewitz und Paul Julius Kockelmann kommen immer wieder gern ins Kleine Paradies. Und auch Schönstatt-Pater Elmar Busse aus München, hat er doch als echter Eichsfelder seine Kindheit und Jugend in Heiligenstadt verbracht.
Der festliche Gottesdienst stand unter dem Wort Lukas Geht, ich sende euch, es ist zugleich das Thema des Jubiläumsjahres der Schönstattbewegung, die ab Oktober mit den Feierlichkeiten zu 100 Jahre Schönstatt beginnt. Altpropst Heinz Josef Durstewitz verwies in seiner Predigt u.a. darauf, wie Menschen den anderen und Gott aus dem Blick verlieren. Sie beschuldigen und bekämpfen sich gegenseitig, wie Kain und Abel.
Durch Sorge, Angst und Misstrauen kam die Sünde in die Welt…Viele Menschen sagen, die Welt ist böse. Wenn man an Biertischen sitzt, da hört man viele, die in das Stammtischurteil einfallen, die Welt ist ein Problem… Doch Gott kommt immer noch zu dem Schluss: die Welt ist sehr gut. Wenn man heute hier vorn steht, wenn man durch das Eichsfeld fährt, dann kommt man schnell auf die Idee: die Welt ist wunderschön…
Seit 20 Jahren dürfen wir hier dem Gnadenbild begegnen, sagte Altpropst Durstewitz und erinnerte an die Worte des damaligen Propstes Bolte, der 1945 gesagt hatte, das Eichsfeld soll für den Untergang der Herrschaft des Satan Danke sagen an Maria. Maria und das Kind sind die Sieger der Geschichte. Ich höre immer, wir warten auf den neuen Bischof. Maria ist viel wichtiger als ein Bischof - das hat neulich der Papst gesagt, nicht ich, sagte Heinz Josef Durstewitz und weiter: Maria öffne die Tür zu Gott. Und Gott ist das Ja zur Schöpfung, nicht die Miesmacherei. Ohne Vertrauen auf Gott führe auch Wohlstand zu Kampf, zu Neid, zu Mord und Totschlag, und schon gäbe es Krieg. Wohlstand sei wichtig, aber er muss begründet sein im Vertrauen auf Gott…Wir alle verlassen ganz gern einmal den Alltag. Wir brauchen den Sonntag und den Feiertag, um die Welt mit den Augen Gottes zu sehen und nicht schon wieder zu Jammern über das, was nicht klappt.
Der Predigt schloss sich ein Gabengang an, der – wie der gesamte Gottesdienst – von Projektchor und Projektband der Pfarrei Uder musikalisch begleitet wurde. Als Gaben wurde ein Pilgerstab, das Logo des Schönstattjubiläums, eine brennende Kerze für das Licht des Glaubens, von Kindern verschieden gestaltete Hände als Symbol für die Familien und helfende Hände, Brot und Wein zum Altar, die in der Eucharistie gewandelt werden, an Pfarrer Eberhard Jacob, der den Gottesdienst mit zelebrierte.
Nach dem Gottesdienst verteilte die Schönstatt-Mädchengruppe, die mit Schwester Barbara auch einen Tanz darbrachte, an die Besucher Flyer mit den Jubiläumsveranstaltungen vom 18. bis 20. Oktober in Vallendar. Eine Seite war leer, da soll jeder selbst eintragen, in welchem Anliegen er die Gottesmutter um Hilfe bitten möchte.
Pater Elmar Busse gab Müttern und Eltern den Segen und hielt am Nachmittag einen Vortrag für Eheleute. Schwester Tatjana berichtete in ihrem Vortrag darüber, was das Schönstatt-Jubiläumsjahr alles bringen wird.
Wunderschön war der Tag im Kleinen Paradies, den nicht nur Eichsfelder hier verbrachten. Auch aus vielen anderen Gegenden Deutschlands waren Gäste gekommen. Wie es schon seit 1992 am 3. Oktober ist, als der damalige Bischof Joachim Wanke die Kapelle der Einheit weihte.
Ilka Kühn




