Größter Planen-Angriff
In der vergangenen Nacht wurden auf der A 38 wieder einmal Lkws von Dieben heimgesucht. Einzelheiten in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Auf den Parkplätzen Kesselberg und Galgenberg bei Nordhausen wurden sowohl in Richtung Göttingen, als auch in Richtung Leipzig insgesamt bei 20 Lkws die Planen eingeschnitten, um nach der Ladung zu schauen.
Auf dem angrenzenden Parkplatz Goldene Aue in Sachsen-Anhalt wurden weitere sieben Lkw angegriffen. In allem Fällen wurde nichts entwendet – die Ladung hatte den Dieben glücklicherweise nicht zugesagt. Sachschäden in Höhe von mehreren Tausend Euro wurde dennoch hinterlassen.
Autor: red
Kommentare
Franz100
17.12.2013, 19:11 Uhr
planen schlitzen...
Am Ende müssen die Fahrer noch abwechselnd Nachtwache schieben. Es ist langsam wie in einem Wild-West- Film, nur daß ich als Fahrer mich da nicht nächtens aufhalten würde, aus Selbstschutz. Lieber die Bude zu und laß sie machen...
Wenn es doch gerade so aktuell ist, wo bleiben denn Polizeistreifen? Sie könnten sporadisch alle Autobahnparkplätze abfahren. Die ganze Nacht.
Sportfreund
17.12.2013, 20:37 Uhr
Polizeipräsenz
Genau meine Meinung. Nein die machen lieber aus irgendwelchen Büschen teure Fotos oder verschwenden Steuergelder mit Kaffeepausen an so manchen Tankstellen. Ich denke auch mit etwas mehr Präsenz der Polizei würden wir nicht jeden Tag die selben Artikel hier lesen.
Paukerchen
17.12.2013, 22:20 Uhr
Spezielle Ladung
Eine Ladung Polizisten auf einem Lkw wäre doch mal ein Versuch, dem Spuk ein Ende zu bereiten und verspricht auch einen gewissen Überraschungseffekt.
Retupmoc
18.12.2013, 08:54 Uhr
Selbst bewaffnen
Die LKW -Fahrer sollten sich Baseballschläger kaufen und statt der Polizei hinter den LKW im Dunkel warten. Und dann erst schlagen - dann fragen.
Conliner
18.12.2013, 11:36 Uhr
Ladungsdiebstahl
Der Vorschlag des Posters Retupmoc in dem er aufruft zur Selbstjustiz halte ich für völlig fehl am Platz. Ich soll also in meiner Schichtpause meinen LKW bewachen obwohl ich eigentlich Pause machen müsste. Lande ich dann am nächsten Tag in Folge der Übermüdung im Strassengraben ist das Geschrei auch wieder groß wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen oder ich für Stunden eine Strasse für Bergungsarbeiten blockiere.
Keine Ladung ist mir persönlich wichtiger wie mein Leben. Selbst wenn ich jemanden erwischen würde beim Diebstahl würde ich mein Fahrzeug nicht verlassen. Polizei rufen und hoffen das es ihnen wichtig genug erscheint um zügig vor Ort zu sein. Das ist ja meist auch so eine Sache, ich spreche da leider aus Erfahrung.
Nur Dummköpfe würden aussteigen. Man weiß nicht wie viele Täter es sind, noch kann man auf den ersten Blick das Gewaltpotenzial einschätzen. Dieses Risiko bei so einer "Heldentat" verletzt zu werden ist mir eindeutig zu hoch.
Retupmoc
18.12.2013, 13:30 Uhr
Nachtrag
@ Conliner ...da stand : DIE LKW-Fahrer sollten ... Damit war gemeint, das sich die Fahrer die auf den Rastplätzen stehen zusammenschließen sollen. So wie früher im Wilden Westen : drei halten Wache und die anderen schlafen. Nach 3 Stunden wird getauscht. Und ich bin mir im übrigen sicher, wenn sich rumspricht, das LKW-Fahrer ein paar dieser Verbrecher ins Krankenhaus geprügelt haben, dann werden auch die Verbrecher wieder weniger. Was wollen Sie sonst tun? Die Polizei ist überfordert.
P. Laura
18.12.2013, 14:33 Uhr
Planen Angriff......
Die Polizei ist doch schon lange überfordert.
Ich denke mal die LKW-Fahrer sollten es ruhig einmal ausprobieren.
Aber sich dann nicht auch noch erwischen lassen, denn dann wären sie sicher noch die Schuldigen.
Die Ladung Polizisten auf einem Lkw, würden dann ganz sicher nicht dort stehen wo sie gebraucht werden, dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Na dann ran ihr LKW -Fahrer, besorgt euch Baseballschläger.
ente aus ndh
18.12.2013, 21:43 Uhr
parkplatznot
es würde doch schon weiterhelfen wenn es mehr und vor allem größere gut ausgeleuchtete parkplätze geben würde(villeicht sogar mit Videoüberwachung)
denn räumliche enge und vor allem Dunkelheit wie sie im Moment auf den Parkplätzen herscht begünstigen solche raubzüge
Conliner
18.12.2013, 23:04 Uhr
Planenschlitzer
Was passiert wenn wir als Fahrer solche Individuen uns zur Brust nehmen und die uns wegen Körperverletzung anzeigen. Auch wenn eventuell die Polizei der Meinung wäre das die Täter eine Abreibung verdient hätten müssen sie einer Anzeige nachgehen und im Endeffekt ist der Fahrer der Gekniffene. Von der Polizei kommen dann so schlaue Sätze wie " hätten sie uns gerufen wäre ihnen dieser Ärger erspart geblieben". Die eigentlichen Täter kommen dann meist ungeschoren davon wie man letztens nach dem Diebstahl im Autohaus Töpfer gesehen hat.
Hab es selbst erlebt als mir ca400l Diesel gestohlen wurden in Eisenach. Der Beamte meinte nur wir kennen das Problem, können aber nix machen, außer die Anzeige aufnehmen, weil sie nicht genug Personal haben.
Das waren allein bei mir ca 550€ Schaden und ich war nicht der einzige Betroffene. Selbst wenn die Polizei sporadisch die Parkplätze abfahren würde, wären die Chancen zur Ergreifung recht gering. In einer Nacht fahren die vielleicht 2-3x über den Parkplatz. Da wen zu erwischen wäre ein reiner Glückstreffer und hätte nix mit anständiger Polizeiarbeit zu tun.
Retupmoc
19.12.2013, 09:19 Uhr
Notwehr
Also ich denke, die können Sie doch gern anzeigen. Wenn sich die LKW - Fahrer einig sind, sagen die alle aus, das Sie angegriffen wurden. Und dann ist das Notwehr. Ich wage zu bezweifeln, das die Verbrecher da einen guten Stand vor Gericht hätten. Sie sagen es doch selbst ... es wäre ein Glückstreffer, wenn die Polizei jemanden erwischt. Und selbst dann gibt es vor Gericht nur Milde gegen die armen Täter. Ich denke, da kann man sich wirklih nur untereinander selbst helfen.
@ Conliner - auch wenn ich manchmal über den LKW-Verkehr schimpfe ... es kann nicht sein, das Menschen, die nichts weiter als ihre Arbeit machen, Opfer von solhen Verbrecherbanden werden. Ich wünsche Ihnen , das man diese Leute so oder so unschädlich macht. Allzeit Gute Fahrt und Frohe Weihnachten !
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