Mi, 11:50 Uhr
12.02.2014
Boom-Land Thüringen?
In Thüringen gab es von Januar bis November 2013 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum mehr Gewerbeanmeldungen und weniger Gewerbeabmeldungen. Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Grafik (Foto: TLS)
Die Anzahl der Anmeldungen lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik mit 13 038 Anzeigen knapp über dem Vorjahresniveau. Die Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz (Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften, Betriebe mit Beschäftigten) gingen um 137 bzw. 4,5 Prozent auf 2 874 zurück.
Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen verringerte sich im gleichen Zeitraum um 428 bzw. 3,0 Prozent auf 13 691 Anzeigen. Die Anzahl der Betriebsaufgaben mit größerer wirtschaftlicher Substanz ging um 287 bzw. 8,7 Prozent auf 3 003 zurück. Auf 100 Anmeldungen kamen 105 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 109 Abmeldungen.
77,6 Prozent der Anmeldungen und 78,5 Prozent der Abmeldungen stammten von Einzelunternehmern. 13,6 Prozent der Anmeldungen und 11,6 Prozent der Abmeldungen entfielen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und rund 5 Prozent auf Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Anzeigen für andere Rechtsformen spielten eine eher untergeordnete Rolle.
Unter den 2 874 Betriebsgründungen mit wirtschaftlicher Substanz ist die GmbH mit einem Anteil von 41,0 Prozent die häufigste Rechtsform. Dennoch spielte auch hier das Einzelunternehmen mit 40,4 Prozent eine beachtliche Rolle. Die GbR mit 8,0 Prozent und die GmbH & Co. KG mit 6,3 Prozent sind ebenfalls von Bedeutung.
Von den 3 003 Betriebsaufgaben in den ersten elf Monaten 2013 wurden 45,1 Prozent von einem Einzelunternehmer angezeigt. Es folgen hier die GmbH mit 34,5 Prozent, die GbR mit 9,1 Prozent und die GmbH & Co. KG mit 5,4 Prozent.
Autor: red
Grafik (Foto: TLS)
Die Anzahl der Anmeldungen lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik mit 13 038 Anzeigen knapp über dem Vorjahresniveau. Die Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz (Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften, Betriebe mit Beschäftigten) gingen um 137 bzw. 4,5 Prozent auf 2 874 zurück.
Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen verringerte sich im gleichen Zeitraum um 428 bzw. 3,0 Prozent auf 13 691 Anzeigen. Die Anzahl der Betriebsaufgaben mit größerer wirtschaftlicher Substanz ging um 287 bzw. 8,7 Prozent auf 3 003 zurück. Auf 100 Anmeldungen kamen 105 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 109 Abmeldungen.
77,6 Prozent der Anmeldungen und 78,5 Prozent der Abmeldungen stammten von Einzelunternehmern. 13,6 Prozent der Anmeldungen und 11,6 Prozent der Abmeldungen entfielen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und rund 5 Prozent auf Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Anzeigen für andere Rechtsformen spielten eine eher untergeordnete Rolle.
Unter den 2 874 Betriebsgründungen mit wirtschaftlicher Substanz ist die GmbH mit einem Anteil von 41,0 Prozent die häufigste Rechtsform. Dennoch spielte auch hier das Einzelunternehmen mit 40,4 Prozent eine beachtliche Rolle. Die GbR mit 8,0 Prozent und die GmbH & Co. KG mit 6,3 Prozent sind ebenfalls von Bedeutung.
Von den 3 003 Betriebsaufgaben in den ersten elf Monaten 2013 wurden 45,1 Prozent von einem Einzelunternehmer angezeigt. Es folgen hier die GmbH mit 34,5 Prozent, die GbR mit 9,1 Prozent und die GmbH & Co. KG mit 5,4 Prozent.