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Mo, 22:05 Uhr
17.03.2014

Grüne fordern haushälterische Vernunft

Der geplante Verwaltungs- und Dienstleistungsbau in Leinefelde stößt bei den Grünen auf Unverständnis. Der Spitzenkandidat fordert haushälterische Vernunft und Partnerschaft auf Augenhöhe...

"Der Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis Gerd Reinhardt will sich offenbar vor seinem Ausscheiden in den Ruhestand noch ein Denkmal setzen. Anders lässt sich das Vorhaben Reinhardts wohl nicht erklären, gegen jede haushälterische Vernunft ein völlig neues Rathaus auf den Zentralen Platz zu setzen", schätzt Michael Hoffmeier ein. Der Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Kreistagswahl sieht damit zudem die Entwicklungsmöglichkeit und die Nutzung des Zentralen Platzes stark entwertet.

"Es sieht ganz danach aus, als solle mit einem als Außenstelle 'Leinefelde' getarnten Prestigebau Worbis über den Tisch gezogen werden. Dass er mit diesem Winkelzug auf Kritik stößt verwundert nicht", findet Hoffmeier. "Bereits zum wiederholten Male werden die Worbiser brüskiert und damit Vereinbarungen im Rahmen der Städtefusion in Frage gestellt", macht Hoffmeier klar. Hatte man Worbis doch mit dem Zusammenschluss zur Einheitsstadt den "Regierungssitz" von Leinefelde-Worbis zugesprochen.

Es stellt sich nach Ansicht der Bündnisgrünen die Frage nach dem tatsächlichen Erweiterungsbedarf der Verwaltung in Leinefelde. "Gleichzeitig gibt es Leerstand in Worbis, z.B. die frisch leergezogene Polizeidienststelle. Da ist das Ansinnen Reinhardts nach einem Neubau in Leinefelde absolut nicht nachvollziehbar und beschädigt das Vertrauen in eine Partnerschaft auf Augenhöhe innerhalb der Einheitsstadt", erklärt Hoffmeier. Die Eichsfelder Grünen hoffen, dass mit anderen und bunteren Verhältnissen nach den Kommunalwahlen am 25. Mai solches Agieren nach Gutsherrenart zumindest erschwert wird.

"Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert daher, den notwendigen Erweiterungsbebedarf der Verwaltung von Leinefelde-Worbis ehrlich zu analysieren. Eine Lösung muss die vorhandenen Potenziale einbeziehen und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der gesamten Einheitsstadt mit haushälterischer Vernunft getroffen werden", sagt Hoffmeier.
Autor: en

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