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Di, 16:17 Uhr
01.04.2014

Was sagen die Thüringer?

In der Erfurter Innenstadt findet man eine vergleichsweise große Shoppingmeile und zahlreiche, auf dem gesamten Stadtgebiet verteilte Einkaufsmöglichkeiten. Berufstätige profitieren bereits seit einiger Zeit von Nachtöffnungszeiten und verkaufsoffenen Sonntagen. Davon sind aber längst nicht alle begeistert...

Länger einkaufen? (Foto: BananaStock/Thinkstock) Länger einkaufen? (Foto: BananaStock/Thinkstock)

Die Landeshauptstadt Thüringens gilt schon seit vielen Jahren als erste Adresse, wenn es um Einkaufsmöglichkeiten im Freistaat geht.

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Die großen Einkaufszentren und Shoppingmeilen sind überregional bekannt, modern ausgestattet und warten mit allen großen Warenhäusern, Lebensmittelgeschäften und Modeboutiquen auf, die wir auch aus Millionenmetropolen wie Hamburg oder Berlin kennen.

Das Gros der Händler setzt mittlerweile auf eine Kombination aus Onlinehandel und den Verkauf durch die Filialen. Für die Funktionsweise kann ich selbst ein Beispiel liefern: Ich habe mir nämlich gerade ein neues Paar Schuhe gekauft. Diese habe ich online bei Breuninger gefunden, nachdem ich sie in der Erfurter Filiale bereits einmal anprobiert hatte. Bei vielen Waren und besonders bei Lebensmitteln kommt für die meisten Konsumenten allerdings nur der Einkauf vor Ort infrage.

Immer mehr Menschen stehen aber vor dem Problem, dass ihre Arbeitszeiten mit den Ladenöffnungszeiten kollidieren. Verlängerte Öffnungszeiten verschaffen ihnen eine Erleichterung und ermöglichen den Unternehmen außerdem, selbst zu bestimmen, wann sie entsprechend den Marktgegebenheiten öffnen.

Fluch und Segen der langen Verkaufstage

Seit 2006 dürfen die Läden werktags rund um die Uhr öffnen. Zudem sind vier offene Sonntage pro Jahr erlaubt, die oft während größerer Veranstaltungen oder Messen stattfinden. Für die Bürger, die spät aus dem Büro kommen, sind die langen Öffnungszeiten natürlich eine sehr praktische Sache, doch Gewerkschaften, Kirchenvertreter und die Verbraucherzentrale fordern einen Schutz der Sonntagsruhe und moderate Öffnungszeiten in der Woche. Die Bürger zeigten sich in vergangenen Umfragen meist in zwei annähernd gleichgroße Lager gespalten.
Autor: red

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