Mo, 18:40 Uhr
28.04.2014
Römer kämpfen auf Scharfenstein
Und das bereits, wenn alles klappt, schon ab nächster Woche. Allerdings nicht wirklich, sondern virtuell. Dafür aber für jeden sichtbar, der ein mobiles Endgerät hat und der Burg Scharfenstein einen Besuch abstattet….
Und das sind hoffentlich bald recht viele. Nicht nur an den Tagen, wo ein umfangreiches Programm geboten wird, sondern jeden Tag. So sieht es ein Konzept des Fraunhofer Institutes vor, das heute Prof. Dr. Klaus-Peter Jantke auf der Burg Scharfenstein dem Aufsichtsrat der Burg vorstellte. Ihm zur Seite Christoph Vogler und Jacqueline Krebs, die ebenfalls am Institut arbeiten und sich den digitalen Welten vor allem der Kinder widmen.
Die Burg Scharfenstein bleibt zwar wie sie ist, aber sie wird sich künftig ganz anders präsentieren, in einer App auf i-pad oder Tablet. Gedacht für 8 bis 13 jährige, die aber sicher in Begleitung der Eltern oder Großeltern kommen und diese dann in eine für sie sicher noch nicht alltägliche Welt eintauchen lassen. Echt und Spiel verschmelzen ineinander, bestückt mit interessanten Informationen. Es sind einzelne Bausteine, die in diesem Konzept aneinander gefügt werden können und somit auch andere Altersstufen erreichen. Jedenfalls wird man mit dieser Art der Präsentation weltweit auffallen. In Deutschland ist das für eine Burg jedenfalls eine Premiere, wusste der Professor. Visionen haben Leinefelde noch nie geschadet, erklärte Gerd Reinhardt und spielte damit auf die Expo 2000 an.
Der Traum des Professors ist natürlich die Burg in 3D darzustellen, dass soll spätestens Ende des Jahres der Fall sein und vielleicht schon im September, wenn Burg-Geburtstag gefeiert wird, regt Bürgermeister Gerd Reinhardt an. Da ist das, was man auf dem Monitor sieht, dann wirklich die Burg Scharfenstein. Bis dahin darf aber schon einmal mit der Römervariante auf dem Tablet gespielt werden. 12 verschiedene Erlebnistypen lassen die Burg zwölfmal ganz unterschiedlich erleben. Da geht es um Archäologie, um ein Spiegelzimmer, um einen gruseligen Fund im Burgverlies und kämpfende Ritter. Die sind momentan in der App zwar noch Römer, aber das soll sich später ändern.
Dem Aufsichtsrat gefiel das, was die Erfurter vorstellten. Es gab – auch von Journalisten – noch ein paar Fragen zum Projekt – doch als diese beantwortet waren, hieß es von Aufsichtsratsmitlgied Ernst Bode: worauf warten wir noch? So wird das Fraunhofer Institut der Stadt jetzt ein konkretes Angebot machen, was sich finanziell aber in Grenzen halte.
Und wer hatte die Idee zu dieser – nun nicht mehr – Vision? Irgendwann hatten sich Gerd Reinhardt und Professor Klaus-Peter Jantke irgendwo mal getroffen und waren irgendwie auf die Burg Scharfenstein gekommen…..
Autor: enUnd das sind hoffentlich bald recht viele. Nicht nur an den Tagen, wo ein umfangreiches Programm geboten wird, sondern jeden Tag. So sieht es ein Konzept des Fraunhofer Institutes vor, das heute Prof. Dr. Klaus-Peter Jantke auf der Burg Scharfenstein dem Aufsichtsrat der Burg vorstellte. Ihm zur Seite Christoph Vogler und Jacqueline Krebs, die ebenfalls am Institut arbeiten und sich den digitalen Welten vor allem der Kinder widmen.
Die Burg Scharfenstein bleibt zwar wie sie ist, aber sie wird sich künftig ganz anders präsentieren, in einer App auf i-pad oder Tablet. Gedacht für 8 bis 13 jährige, die aber sicher in Begleitung der Eltern oder Großeltern kommen und diese dann in eine für sie sicher noch nicht alltägliche Welt eintauchen lassen. Echt und Spiel verschmelzen ineinander, bestückt mit interessanten Informationen. Es sind einzelne Bausteine, die in diesem Konzept aneinander gefügt werden können und somit auch andere Altersstufen erreichen. Jedenfalls wird man mit dieser Art der Präsentation weltweit auffallen. In Deutschland ist das für eine Burg jedenfalls eine Premiere, wusste der Professor. Visionen haben Leinefelde noch nie geschadet, erklärte Gerd Reinhardt und spielte damit auf die Expo 2000 an.
Der Traum des Professors ist natürlich die Burg in 3D darzustellen, dass soll spätestens Ende des Jahres der Fall sein und vielleicht schon im September, wenn Burg-Geburtstag gefeiert wird, regt Bürgermeister Gerd Reinhardt an. Da ist das, was man auf dem Monitor sieht, dann wirklich die Burg Scharfenstein. Bis dahin darf aber schon einmal mit der Römervariante auf dem Tablet gespielt werden. 12 verschiedene Erlebnistypen lassen die Burg zwölfmal ganz unterschiedlich erleben. Da geht es um Archäologie, um ein Spiegelzimmer, um einen gruseligen Fund im Burgverlies und kämpfende Ritter. Die sind momentan in der App zwar noch Römer, aber das soll sich später ändern.
Dem Aufsichtsrat gefiel das, was die Erfurter vorstellten. Es gab – auch von Journalisten – noch ein paar Fragen zum Projekt – doch als diese beantwortet waren, hieß es von Aufsichtsratsmitlgied Ernst Bode: worauf warten wir noch? So wird das Fraunhofer Institut der Stadt jetzt ein konkretes Angebot machen, was sich finanziell aber in Grenzen halte.
Und wer hatte die Idee zu dieser – nun nicht mehr – Vision? Irgendwann hatten sich Gerd Reinhardt und Professor Klaus-Peter Jantke irgendwo mal getroffen und waren irgendwie auf die Burg Scharfenstein gekommen…..
