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Fr, 09:05 Uhr
02.05.2014

Band "Gotthard" meldet sich zurück

Es ist immer schwer, wenn ein Mitglied einer eingespielten und erfolgreichen Band plötzlich verstirbt, dann ist dies wahrscheinlich die härteste Zerreißprobe, die eine Band treffen kann. Eine Betrachtung von Stefan Peter....

Gotthard (Foto: Agentur) Gotthard (Foto: Agentur)

Die Schweizer Musiker der Band Gotthard haben sich die nötige Zeit genommen, um nach dem tragischen Unfalltod ihres Sängers Steve Lee die Entscheidung zu treffen, ob man Gotthard weiterführt oder nicht. Mit Nic Maeder, so heißt der neue Sänger, er kommt ebenfalls aus der Schweiz, hat aber lange in Australien gelebt haben die Schweizer vor einiger Zeit einen Neuanfang gewagt.

Die wichtigste Erkenntnis ist wohl das Maeders Stimme nah genug bei Steve Lees Stimmlage liegt, aber gleichzeitig auch weit genug von dieser weg ist, so dass er dem Gotthard Sound seinen eigenen Stempel aufdrücken kann. Sicherlich verfügt er nicht über das Volumen das Steve in seiner Stimme hatte, aber trotzdem macht er seine Sache mehr als gut.

Mit „Bang!“ so heißt das neue 2. Album, mit seiner Stimme und viel frischem Wind im Gepäck sind die Eidgenossen nun wieder bereit voll durchzustarten.

So überwiegen die guten bis sehr guten Rocksongs, die so einiges an neuen Ideen („Nic hatte da ne Menge guter Ideen“ so Gitarist Leo Leoni“) und dem dazugehörigem Feuer verbunden mit der nötigen Mischung aus Eingängigkeit und hartem Rock aufweisen.

So kann sich der geneigte Fan darauf verlassen, das Gotthard auf „BANG“ alle ihre alten Tugenden in starken Melodien , sowohl in treibenden Rocksongs und natürlich in wunderbaren Balladen wieder einmal voll aus spielen.

Wobei sicher mit Songs wie „Feel What i Feel, , „My Belief“,„C'est La Vie“ oder dem Duett „Maybe“ mit der stimmlich überragenden (noch unbekannten) amerikanischen Sängerin Melody Tibbits und natürlich mit dem Titel Song „Bang!“ wieder absolute Hammerstücke gelungen sind. Nicht zu vergessen das Stück „Thank You“, das als Hommage von Gitarrist Leo Leonie an seine verstorbene Mutter durchaus textlich, als auch musikalisch Gänsehautfeeling verbreitet.

Fazit: Rundum ein gelungenes Schweizer Qualitätsprodukt, eingespielt mit viel Liebe zum Detail und Spaß an der Musik! Aber auch, und das muss durchaus erwähnt werden, weist das Album einige wenige schwächere, etwas kantige Titel, die nicht wirklich beim ersten Hören zünden, trotzdem rocken die Herren hier gewaltig, so das das neue Album trotzdem Spaß macht.
Stefan Peter



Autor: en

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