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So, 21:58 Uhr
04.05.2014

Antwort auf Leserbrief

Christian Simon von der Bürgerinitiative Menschen für Heiligenstadt hat den Eichsfelder Nachrichten heute seine Antwort geschickt auf den Leserbrief von Pfarrer Haase geschickt, in dem er Maßnahmen für den Warteberg kritisierte.....

Sehr geehrter Herr Pfarrer Haase, mit Interesse habe ich Ihren Leserbrief gelesen. Ich möchte die angesprochene Thema um ein paar weitere Aspekte ergänzen, damit kein einseitiges Bild entsteht.

Wir sehen den Warteberg und die Entwicklung dort, ebenso wie Sie, mit großer Freude. Die Initiative der Bürger wird – wie Sie wissen – auch durch die Stadtverwaltung sehr unterstützt. In der letzten Stadtratssitzung wurde das durch anwesende Vertreter der Initiative auch unserem Bürgermeister Thomas Spielmann gegenüber bestätigt. Diverse Maßnahmen sind dort nach wie vor in der Umsetzung:

- ein Stein mit einer Kompassrose und Angaben zu entfernten Punkten wie Brocken, Hoher Meissner oder Inselberg
- eine Schautafel mit Erklärungen zu Flora und Fauna
- eine Schutzhütte
- ein geschotterter Parkplatz mit Weg zum Plateau ist geplant.

In der Summe wird trotz einer Kürzung in diesem Jahr 15.000 Euro investiert. Sicher wird sich der Warteberg mit diesen ersten Maßnahmen zu einem schönen Ausflugsziel – nicht nur für die Eichsfelder – entwickeln.

Das Geld wird auch nicht für Spielgeräte in der Heiligenstädter Fußgängerzone fehlen. Hierzu laufen ebenso Planungen.

Schreckensszenarien und das Ausspielen verschiedener Themen GEGENEINANDER helfen uns nicht weiter, denn die Stadt Heilbad Heiligenstadt muss sich vielfältigen Handlungsfeldern stellen.

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Eines davon ist der Tourismus. Es ist kein Geheimnis, dass das neu erbaute Hotel am Vitalpark vom Stand weg eine hohe Auslastung erreichte. Aber die hohe Zahl der Geschäftsreisenden unter der Woche bringt zu wenig Ertrag. Im vergangenen Jahr war das Betriebsergebnis daher wieder deutlich negativ – und belastet so auch das von Ihnen zitierte „Stadtsäckel“ mit einem Vielfachen der diskutierten Beträge. Auch im angrenzenden Vitalpark gibt es freie Kapazitäten, hier besonders im Wellness-Bereich. Die bessere Auslastung beider Einrichtungen kann für ein besseres Ergebnis und in Folge dessen mittelfristig für einen geringeren Zuschuss der Stadt Heilbad Heiligenstadt sorgen – spart also Geld!

Eine Aufgabe muss also heißen, Heilbad Heiligenstadt zu einer Urlaubsstadt zu entwickeln und hierfür aus städtischer Sicht besonders das Hotel und den Vitalpark bekannter zu machen, um Geld zu verdienen! Daher ging es bei der Standortentscheidung für den MDR Sommernachtsball nicht vordergründig darum, den Ball irgendwo unterzubringen. Es ging um die Frage, wie sich die Stadt dem Zuschauer so präsentiert, dass daraus nachhaltig Nutzen entsteht.

Wichtig ist, dass einmal das andere, moderne und nicht minder attraktive Heilbad gezeigt wird. Die MDR-Sendung soll neuen Zielgruppen, beispielsweise Familien und Individualreisenden, Lust darauf machen, gezielt auch diese Wellnesseinrichtungen zu besuchen. Die Bilder im Fernsehen sollen daher nicht die allseits bekannte, historische Stadt zeigen. So kennen und schätzen uns die Gäste.

Der Finanzausschuss hat sich einstimmig, der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit, dieser Argumentation angeschlossen. Der Geschäftsführer der Klinikgesellschaft, Herr Günther, begrüßt die Erweiterung ebenfalls, da hiermit auch die etablierte Veranstaltung wie zum Beispiel der Gesundheitsmarkt und das Märchenparkfest mit zunehmenden Besucherzahlen unterstützt wird – diese Investition also nachhaltigen Wert hat.

Tun wir das eine, ohne das andere zu lassen. Der Warteberg und die Belebung der Innenstadt verdienen unsere ganze Aufmerksamkeit – die anderen anstehenden Aufgaben aber auch! Dass der MDR der Stadt letztlich aus eigener Sicht nur die Wahl zwischen Barockgarten und Vitalpark ließ, sei nur am Rand erwähnt.
Christian Simon
(Sachkundiger Bürger der BI im Finanzausschuss)
Autor: en

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