Fr, 11:12 Uhr
16.05.2014
Was wird aus Made in Germany?
Moderne Produktionsstätten, akkurate Fertigung und beste Materialien – die Herkunftsbezeichnung Made in Germany steht noch immer für ein hohes Maß an Qualität. Das Europaparlament würde derzeit gern neue Regeln für das Made-in-Kennzeichen durchsetzen. Was bedeutet das für Made in Germany...
Eigentlich geht es hier ja um eine reine Herkunftsbezeichnung. Anders verhält es sich beispielsweise mit der von den Verbrauchern viel beachteten CE-Kennzeichnung. Und auch die Zertifizierung von Maschinensicherheit mit CE-Kennzeichnung ist in der Industrie gang und gäbe.
Streng genommen ist also Made in Germany gar kein richtiges Güte- oder Qualitätssiegel, wird aber von Abnehmern und Endverbrauchern auf der ganzen Welt auch im Jahr 2014 noch immer als solches verstanden. Kein Wunder also, dass die hiesige Industrie in diesem Zusammenhang keinen Spaß versteht. Nachweislich hilft dieses Siegel beim Absatz deutscher Produkte und außerdem ist es als Markenzeichen etabliert. Auch für die Deutschen selbst macht der Hinweis Made in Germany beim Einkaufen manchmal den entscheidenden Unterschied. Ursprünglich wurde diese Bezeichnung im späten 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger Importware in Großbritannien eingeführt – auch damals ging es also schon um Qualität.
Autor: redEigentlich geht es hier ja um eine reine Herkunftsbezeichnung. Anders verhält es sich beispielsweise mit der von den Verbrauchern viel beachteten CE-Kennzeichnung. Und auch die Zertifizierung von Maschinensicherheit mit CE-Kennzeichnung ist in der Industrie gang und gäbe.
Streng genommen ist also Made in Germany gar kein richtiges Güte- oder Qualitätssiegel, wird aber von Abnehmern und Endverbrauchern auf der ganzen Welt auch im Jahr 2014 noch immer als solches verstanden. Kein Wunder also, dass die hiesige Industrie in diesem Zusammenhang keinen Spaß versteht. Nachweislich hilft dieses Siegel beim Absatz deutscher Produkte und außerdem ist es als Markenzeichen etabliert. Auch für die Deutschen selbst macht der Hinweis Made in Germany beim Einkaufen manchmal den entscheidenden Unterschied. Ursprünglich wurde diese Bezeichnung im späten 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger Importware in Großbritannien eingeführt – auch damals ging es also schon um Qualität.
