Sa, 14:42 Uhr
17.05.2014
Mehr Lohn in Thüringen
Thüringen ist nicht gerade das Bundesland, dass sich durch sein Lohnniveau Lorbeeren verdient. Aber die Ministerpräsidentin ist sicher, dass in diesem Jahr wieder mit einem Lohnplus gerechnet werden kann...
Anlässlich der Veröffentlichung des Bundesamtes für Statistik zu den Tarifabschlüssen 2013/2014 sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: Das kräftige Wachstum im ersten Quartal sowie die guten Tarifabschlüsse für dieses Jahr zeigen, dass die Thüringer auch 2014 mit einem deutlichen Lohnplus rechnen können. Dafür haben die Menschen im Freistaat mehr und härter gearbeitet als andere.
Christine Lieberknecht verwies darauf, dass sowohl seit 1991 als auch seit der Wirtschaftskrise 2009 in keinem anderen Bundesland die Gehälter so stark gestiegen seien wie in Thüringen. Allerdings wäre das Lohnniveau in Thüringen immer noch zehn Prozent geringer als beispielsweise beim Nachbarn Niedersachsen. Es bleibt mein Ziel, dass wir die Schere zu den Löhnen in den alten Ländern weiter schließen. Das erreichen wir aber nur gemeinsam mit der Wirtschaft und den Arbeitnehmern.
Die Ministerpräsidentin warnte davor, den Aufschwung durch überzogene Erwartungen und einseitige Forderungen zu gefährden: Man darf auch bei guter Konjunktur nicht vergessen, dass wirtschaftliches Wachstum keine Selbstverständlichkeit ist. Wir brauchen gute Rahmenbedingungen, eine starke Wirtschaft und verantwortliche Unternehmen. Die Politik tut gut daran, weiter Schulden abzubauen, in Innovation zu investieren und ansonsten auf starke Tarifpartner zu setzen. Das sind die Vorrausetzungen für gute Löhne.
Autor: enAnlässlich der Veröffentlichung des Bundesamtes für Statistik zu den Tarifabschlüssen 2013/2014 sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: Das kräftige Wachstum im ersten Quartal sowie die guten Tarifabschlüsse für dieses Jahr zeigen, dass die Thüringer auch 2014 mit einem deutlichen Lohnplus rechnen können. Dafür haben die Menschen im Freistaat mehr und härter gearbeitet als andere.
Christine Lieberknecht verwies darauf, dass sowohl seit 1991 als auch seit der Wirtschaftskrise 2009 in keinem anderen Bundesland die Gehälter so stark gestiegen seien wie in Thüringen. Allerdings wäre das Lohnniveau in Thüringen immer noch zehn Prozent geringer als beispielsweise beim Nachbarn Niedersachsen. Es bleibt mein Ziel, dass wir die Schere zu den Löhnen in den alten Ländern weiter schließen. Das erreichen wir aber nur gemeinsam mit der Wirtschaft und den Arbeitnehmern.
Die Ministerpräsidentin warnte davor, den Aufschwung durch überzogene Erwartungen und einseitige Forderungen zu gefährden: Man darf auch bei guter Konjunktur nicht vergessen, dass wirtschaftliches Wachstum keine Selbstverständlichkeit ist. Wir brauchen gute Rahmenbedingungen, eine starke Wirtschaft und verantwortliche Unternehmen. Die Politik tut gut daran, weiter Schulden abzubauen, in Innovation zu investieren und ansonsten auf starke Tarifpartner zu setzen. Das sind die Vorrausetzungen für gute Löhne.