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Fr, 10:22 Uhr
06.06.2014

Lichtblick: Auf der Suche nach Gott

Die trauen sich etwas, diese Jugendlichen! Viele lassen sich übermorgen, an Pfingstsonntag konfirmieren. Sie feiern und lassen sich feiern. Ein inhaltlich gehaltvolles Familienfest. Ein Fest der Jugend voller Inhalt...


Es sind Jugendliche, die sich auf den Weg gemacht haben miteinander über die Sinnhaftigkeit des Leben nachzudenken: Woher komme ich? Was macht mich so einzigartig? Was ist das: Leben? Wer oder was ist Gott? Was hat er mit mir zu tun? Welche Freiheiten habe ich ohne mir selbst oder meinen Mitmenschen Steine in den Weg zu legen?

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All diesen Fragen haben sich die Konfirmanden fast zwei Jahre gestellt und lebensnah haben sie begonnen ihren eigenen Platz zu finden. Sie haben sich beschäftigt mit Menschen, die von Erlebnissen mit Gott erzählten und haben über Fragen des Vertrauens und des Glaubens nachgedacht.

Manche Konfirmandengruppen haben sich mit diakonischem Handeln beschäftigt und sind auf Tuchfühlung gegangen mit helfenden Berufen, die nahe am Menschen sind. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Jugendlichen, die sich dem Leben und damit auch den Fragen stellen, die das Leben uns zu bedenken aufgibt. Sie haben es sich nicht leicht gemacht, Antworten auf manche Fragen zu finden und gefundene Antworten zu hinterfragen. Aber sie haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht. Auf einen Weg nach der lebenslänglichen Suche nach dem christlichen Gott in ihrem ganz konkreten Alltag und Umfeld.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden! Mit euch feiert die Kirche ein Fest. Und das an ihrem Geburtstag: an Pfingsten. Was ist da geschehen? In Jerusalem – zeitlich gesehen nach Jesu Himmelfahrt – wird Wochenfest gefeiert. Menschenmassen kommen zusammen. Aus unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Sprachen.

Auch Freunde Jesu haben sich zusammengefunden, um Gemeinschaft zu erleben. Und Menschen, die sie hörten konnten sich nur wundern: wurde das, was sie erzählten doch von allen in ihrer Muttersprache verstanden. Dass sie betrunken seien warf man ihnen vor. Dagegen hielt Petrus eine Predigt und erzählte von Jesu Auferstehung und davon, dass der Tot von nun an nicht mehr das Letzte, sondern nur noch das Vorletzte ist. Petrus warb darum, sich für ein Leben mit diesem Gott zu entscheiden, der in den eigenen Alltag mit hinein genommen werden möchte.

Er rief dazu auf, sich frei zu machen von dem, was sie bedrückt und auf ihnen lastet. Und diesem Aufruf folgten 3.000 Menschen. Eine Gemeinschaft von Leuten entstand, die sich über Erlebnisse mit diesem Gott austauschten. Menschen, die sich mit Gott und seinem Wort auseinandersetzen wollten. Und das nicht einmalig, sondern immer wieder als Selbstverständlichkeit in ihrem Alltag. So entstand die Kirche. Und noch heute treffen sich Menschen, um über Gott zu sprechen, ihn für sich im Alltag zu suchen, um zu ihm zu beten und sein Wort zu hören. Ganz so, wie die Konfirmanden es taten. Und sie bekennen: An Aktualität hat die Suche nach Gott nicht verloren.
Pfarrerin Esther M. Fauß
Autor: red

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