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Mo, 13:16 Uhr
16.05.2016
Bud Spencer als Buchautor

"Was ich euch noch sagen wollte"

Carlo Pedersoli war Stuntman und in seiner Jugend als Schwimmer sogar Olympiateilnehmer. Außerdem ist er Sänger, Komponist, Fabrikant, Drehbuchautor, Modedesigner, Musikproduzent und Erfinder sowie Gründer der Fluglinie Mistral Air, aber auch seit einiger Zeit erfolgreicher Buchautor - aber die meisten kennen ihn wohl unter dem Namen Bud Spencer....

Bad Spencer (Foto: Schwarzkopf Verlag) Bad Spencer (Foto: Schwarzkopf Verlag) Er ist auch vor allem leidenschaftlicher Koch und dabei vor allem auch Genießer guten Essens. Außerdem war er einer unserer ganz großen Helden im Kino der 70er und auch der 80er Jahre. Meist in seiner Rolle etwas knurrig auch ein wenig einfältig, dickköpfig, aber stets ein gutherziger Charakter. An der Seite von Terence Hill, aber auch ohne ihn, spielte er in zahlreichen Hau- Drauf- Western- und Kriminalkomödien und setzte seine Gegner sehr zur Freude seiner Fans mit „schlagkräftigen“ Argumenten außer Gefecht.

Mittlerweile hat er, wie er sagt, 86 mal den Frühling erlebt und ist noch lange nicht zu alt sich neuen Herausforderungen zustellen, um sich in der modernen technikorientierten Welt zu recht zu finden.

Dabei ist er sich sicher, noch nicht ausgelernt zu haben. „Die Jugend sei es, die ihn zu neuem Denken inspiriere“. Doch wenn Bud Spencer beginnt, Geschichten aus seinem Leben zu erzählen und sich mit seinen Fans auf Facebook zu unterhalten, erinnert alles an ein Drehbuch, das aufregender nicht hätte geschrieben werden können.

Mit italienischem Charme, einem gewitzten Geist und einer großen Portion Humor, erzählt Bud Spenzer nun in seinem neusten Buch „WAS ICH EUCH NOCH SAGEN
WOLLTE …“ seine Erlebnisse mit dem Internet „den Gesprächen“ mit seinen Fans via Computer. Das sich das Ganze als schwieriger erweist als erwartet, aber dem Schauspieler trotzdem Spaß macht, der nun die Welt via „FaceBud“ an seinem Denken und seiner oft sehr philosophischen Sichtweise teilhaben lässt, davon erzählt er sehr humorvoll auf rund 328 Seiten.

„Wir leben in einer Epoche, in der man sich mit einem Klick mit der Welt verbindet, alles muss schnell gehen. Und ich bin nicht mehr schnell, seit ich die Klamotten und die Kilos eines Bud Spencer mit mir herumtrage.“

So lässt er in seinem neuesten „ Werk“ seine persönlichsten wie bedeutsamsten Momente Revue passieren: mal urkomisch, aber auch nachdenklich. Denn, wie der Neapolitaner selbst sagt, „Es gibt eigentlich keine schlechten Situationen, sondern nur das Leben, das passiert, und das was man aus den Situationen gelernt hat!“

„Ich bin nur ein Mensch, der das Glück hatte, eine nicht genau festzumachende Zahl an Fans rings um den Erdball zu gewinnen; virtuell gesehen, lässt sich die Zahl jedoch durchaus berechnen, sie liegt bei fast einer Million! Das zumindest sagen die Likes in dem sozialen Netzwerk, das ich liebevoll „FaceBud“ nennen werde, wo mein breites Gesicht seit einigen Monaten auf meiner ganz persönlichen Seite thront. Als mein Enkel Alessandro mir sagte, dass wir schon bald eine Million Likes haben würden, hab ich mich zunächst amüsiert: Wen interessiert denn eigentlich noch das Schicksal eines 86-jährigen Mannes? Eine Million Likes. Das ist nicht wenig, werden einige sagen..Das ist doch der helle Wahnsinn...vielleicht andere. Aber all das darf nicht dazu führen, dass man sich aufs hohe Ross setzt!“ so  BUD SPENCER.

So ist das neueste Buch des Neapolitaners Bud Spencer / Carlo Pedersoli sehr erdig, ehrlich, gewitzt, charmant, sehr unterhaltsam und unbedingt lesenswert und eine Empfehlung für die Fans des „schwergewichtigen“ Kultschauspielers!
Stefan Peter
Autor: en

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