eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 10:13 Uhr
16.06.2016
Bodensteiner Gespräch

Libyen - instabil und Startpunkt für Flüchtlinge

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Politisches Bildungsforum Thüringen lädt in Zusammenarbeit mit der Burg Bodenstein (Wintzingerode) zu einer Veranstaltung ein, in der Libyen im Mittelpunkt steht.....

Und zwar am 23. Juni um 19.30 Uhr. Libyen wurde über Jahrzehnte durch die Herrschaft des Diktators Muammar al-Gaddafi geprägt, der 2011 infolge des „Arabischen Frühlings“ gestürzt und getötet wurde.

Der Sturz Gadaffis führte jedoch nicht zu einer Demokratisierung des Landes, sondern offenbarte die vielen unterschiedlichen Interessen entlang ethnischer und konfessioneller Grenzen im Land, die in einem Bürgerkrieg mündeten, der militante Islamisten aus dem Ausland sowie Akteure des Islamischen Staates anzog.

Im Juni 2014 wurde ein neues Parlament gewählt. Durch interne Machtkämpfe konnten sich die politischen Akteure jedoch auf keine gemeinsame Zusammenarbeit einigen. Seither gibt es zwei Regierungen, die sich als legitime Volksvertretung Libyens betrachten. Im
Zuge dieser bis in die Gegenwart andauernden Konflikte, in der auch der IS zunehmend eine wichtige Rolle spielt, ist die öffentliche Ordnung in weiten Teilen des Landes zusammengebrochen.

Dies begünstigt die Schleuserkriminalität, welche
Flüchtlingen die Überfahrt nach Europa verspricht. Seit
2014 gelangten ca. 300.000 Menschen über das Mittelmeer. Bei den Überfahrten starben bislang etwa 4.000 Flüchtlinge. Als Reaktion darauf initiierte die EU am 22.06.2015 die maritime GSVP-Mission EUNAVFOR MED Operation SOPHIA zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität und Rettung von Flüchtlingen.

Aufgrund der instabilen Situation des Landes
ist jedoch nicht absehbar, wie sich die Flüchtlingszahlen entwickeln werden.

Die Stiftung lädt interessierte Zuhörer ein, mehr über die aktuelle Lage in Libyen zu erfahren.
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)