Sa, 08:56 Uhr
06.08.2016
Alternativer Bärenpark Worbis
Einfach vor die Tür gelegt
Als die Mitarbeiter des Alternativen Bärenparkes gestern Morgen die Tür vom Kassenhäuschen öffneten, gab es eine Überraschung. Vier kleine Katzen lagen in einem Karton, einfach vor der Tür abgestellt. Sie waren verängstigt, in der Nacht war es kalt.....
Die winzigen Katzen jammerten aber noch aus einem anderen Grund. Sie hatten Katzenschnupfen und dadurch bedingt verklebte Augen, und sie waren voller Flöhe. Die einstigen Besitzer wollten sicherlich, dass es den Kätzchen dann gut geht. Doch das ist nicht der richtige Weg. Der Alternative Bärenpark ist keine Auffangstation für Haustiere, die man einfach loswerden möchte.
Hier muss ein anderer Weg gefunden werden. Und dieser beginnt bei den Katzenbesitzern. Leider kommen viele Katzenbesitzer ihrer Verpflichtung nicht nach, was besonders bei "Freigängerkatzen" immer problematischer wird. Nicht nur die weiblichen Katzen sollten sterilisiert werden, auch Kater müssen kastriert werden.
Über zwei Millionen freilebende Katzen gibt es schätzungsweise in Deutschland. Sie führen ein leidvolles Leben. Immer hungrig, verängstigt,auf der Flucht. Sie leiden unter Katzenschnupfen, Katzenseuche, Augenkrankheiten, Würmern und Flöhen. Tausende werden von Autos angefahren und verenden qualvoll am Straßenrand. Die 'Freiheit' kann verhängnisvoll für Katzen sein, denn sie sind seit fast 10 000 Jahren als Haustiere domestiziert.
Im Bärenpark Worbis haben sich jetzt die Tierpflegerinnen des kleinen, noch nicht mal sechs Wochen alten Katzenquartetts angenommen. Doch wenn die Katzen dann gesund und aufgepäppelt sind, können sich nicht im Bärenpark bleiben. Es wäre schön, wenn sich dann Tierfreunde melden, die vielleicht die eine oder andere Katze zu sich nehmen.
Ilka Kühn
Übrigens: Der Alternative Bärenpark Worbis unterstützt heute die Rewe-Aktion in Worbis und ist mit einem Stand vor Ort. U.a. gibt es dann auch Postkarten, mit denen man einem lieben Menschen freien Eintritt in den Bärenpark schenken kann.
Autor: enDie winzigen Katzen jammerten aber noch aus einem anderen Grund. Sie hatten Katzenschnupfen und dadurch bedingt verklebte Augen, und sie waren voller Flöhe. Die einstigen Besitzer wollten sicherlich, dass es den Kätzchen dann gut geht. Doch das ist nicht der richtige Weg. Der Alternative Bärenpark ist keine Auffangstation für Haustiere, die man einfach loswerden möchte.
Hier muss ein anderer Weg gefunden werden. Und dieser beginnt bei den Katzenbesitzern. Leider kommen viele Katzenbesitzer ihrer Verpflichtung nicht nach, was besonders bei "Freigängerkatzen" immer problematischer wird. Nicht nur die weiblichen Katzen sollten sterilisiert werden, auch Kater müssen kastriert werden.
Über zwei Millionen freilebende Katzen gibt es schätzungsweise in Deutschland. Sie führen ein leidvolles Leben. Immer hungrig, verängstigt,auf der Flucht. Sie leiden unter Katzenschnupfen, Katzenseuche, Augenkrankheiten, Würmern und Flöhen. Tausende werden von Autos angefahren und verenden qualvoll am Straßenrand. Die 'Freiheit' kann verhängnisvoll für Katzen sein, denn sie sind seit fast 10 000 Jahren als Haustiere domestiziert.
Im Bärenpark Worbis haben sich jetzt die Tierpflegerinnen des kleinen, noch nicht mal sechs Wochen alten Katzenquartetts angenommen. Doch wenn die Katzen dann gesund und aufgepäppelt sind, können sich nicht im Bärenpark bleiben. Es wäre schön, wenn sich dann Tierfreunde melden, die vielleicht die eine oder andere Katze zu sich nehmen.
Ilka Kühn
Übrigens: Der Alternative Bärenpark Worbis unterstützt heute die Rewe-Aktion in Worbis und ist mit einem Stand vor Ort. U.a. gibt es dann auch Postkarten, mit denen man einem lieben Menschen freien Eintritt in den Bärenpark schenken kann.
