Mi, 15:38 Uhr
10.08.2016
Aus dem Polizeibericht
Etwa 100 tote Fische im See
Gestern wurde der Polizei eine Verunreinigung am Stausee Teistungen mitgeteilt. Es stellte sich heraus, dass das Wasser vom Ablauf des Sees her milchig weiß war und stark nach verfaulten Eiern roch. Das Vorhaltebecken war bereits ebenfalls betroffen....
Die Fische schwammen hier am oberen Wasserrand und drohten zu verenden. Im weiteren Verlauf fließt das Wasser in die Bäche Rehse und Hahle, wo auch schon milchiges Wasser gesichtet wurde.
Ermittlungen ergaben, dass die Vertrübung bereits am vergangenen Sonntag eingesetzt hat. Vermutet wird ursächlich die Bedüngung der angrenzenden Felder vom Stausee mit Gülle, die durch den trockenen Boden in das Grundwasser gesickert sein könnte und nun aus den Quellen wieder hervor tritt.
Auf einem angrenzenden Firmengrundstück wurde in der Vergangenheit ein Teich angelegt, welcher ebenfalls mit Wasser aus dem See gespeist wird. Auch dieser Teich war betroffen und ca. 100 bereits verendete Weißfische mussten festgestellt werden. Die Bepflanzung am Gewässerrand fing zu welken an.
Die Höhe des Sachschadens insgesamt kann noch nicht beziffert werden.
Autor: enDie Fische schwammen hier am oberen Wasserrand und drohten zu verenden. Im weiteren Verlauf fließt das Wasser in die Bäche Rehse und Hahle, wo auch schon milchiges Wasser gesichtet wurde.
Ermittlungen ergaben, dass die Vertrübung bereits am vergangenen Sonntag eingesetzt hat. Vermutet wird ursächlich die Bedüngung der angrenzenden Felder vom Stausee mit Gülle, die durch den trockenen Boden in das Grundwasser gesickert sein könnte und nun aus den Quellen wieder hervor tritt.
Auf einem angrenzenden Firmengrundstück wurde in der Vergangenheit ein Teich angelegt, welcher ebenfalls mit Wasser aus dem See gespeist wird. Auch dieser Teich war betroffen und ca. 100 bereits verendete Weißfische mussten festgestellt werden. Die Bepflanzung am Gewässerrand fing zu welken an.
Die Höhe des Sachschadens insgesamt kann noch nicht beziffert werden.