eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 17:09 Uhr
09.09.2016
SV Einheit 1875 Worbis

Trainerin mit Leidenschaft: Silke Gräser

Die Abteilung Handball gehört zu einer der größten Abteilungen des SV Einheit 1875 Worbis. Doch solch eine Abteilung mit aktuell 360 Sportlern funktioniert nur, wenn aktive Trainer und Organisatoren im Hintergrund agieren. Eine wichtige Person aus dem Bereich Handball ist Silke Gräser. Sie soll heute hier vorgestellt werden:....

Silke Gräser mit ihren Handballmädchen (Foto: Kiara Marschhausen) Silke Gräser mit ihren Handballmädchen (Foto: Kiara Marschhausen)

Silke Gräser (li) und ihre Handballmädchen

Angefangen hat alles vor ungefähr 15 Jahren, als ihre Tochter mit dem Handball spielen begann. Vorher war sie im Leistungsbereich der Akrobatik in Leinefelde ansässig. Dort übte sie nicht nur selbst diese Sportart aus, sondern war auch gleichzeitig Trainerin der Gruppe. „Akrobatik war meine Leidenschaft und das hat richtig Spaß gemacht. Aber diese Leidenschaft fiel nach der Wende weg“, sagt die 47-jährige Sportlerin.

Dennoch sollte der Sport nicht ganz in Vergessenheit geraten. Kurz nach dem Einstieg ihrer Tochter war sie so begeistert vom Handballspiel, dass sie es auch ausprobieren wollte. Seit dem trainiert sie zwei Mal pro Woche, wenn es die Gesundheit zulässt, aktiv bei der Damenmannschaft. „Der Handball hat mir meine Liebe zur Akrobatik ersetzt“, so die gebürtige Leinefelderin.

Zusätzlich begann die Sportfreundin kurz darauf eine eigene Handballgruppe anzuleiten. Derzeit trainiert sie eine C- und D-Jugend. „Ab September fangen die Punktspiele an und dann bin ich fast jedes Wochenende unterwegs. Entweder als Trainerin oder als aktive Sportlerin im Damenbereich“, sagt Silke Gräser mit einem Lächeln im Gesicht. Dann muss sie meist eine gute Taktik ausarbeiten, mit der sie und ihre Mannschaft einen Sieg erzielen können.

Dabei ist es gar nicht so einfach zu entscheiden, wer für den Verein auf dem Feld spielen darf. Doch Silke hat da eine ganz einfache Methode: „Jedes Mädchen darf eine viertel Stunde bis zwanzig Minuten auf den Platz. Wenn es aber spannend wird, muss man natürlich doch mal die Starken drinnen lassen. Aber das verstehen die Kinder dann schon.“

An ein freies Wochenende im Kreis der Familie ist nach einem Punktspielwochenende meist nicht zu denken. Das ist aber kein Problem für ihre Familienmitglieder, da diese selbst sehr engagiert im Bereich Handball sind.

Auf die Frage, was Silke mit ihrer Zeit anfangen würde, wenn sie nicht so stark in den Sport involviert wäre, findet sie nur schwer eine Antwort. „Mit würde da einfach etwas fehlen. Die Beziehung zu den Kindern ist einfach so eng und sie sind mir sehr ans Herz gewachsen.“

In den Sommerferien war sie für zehn Tage mit ihnen in Limbach-Oberfrohna. Sie war sehr froh, dass es mal wieder geklappt hat, denn solch eine Fahrt ist oft schwierig mit ihrem eigentlichen Beruf als Köchin unter einen Hut zu bekommen. Für Freizeitaktivitäten bekommt man schließlich keinen Zusatzurlaub.

Ganz stolz ist Sportfreundin Silke darüber, dass eine ihrer ehemaligen Sportlerinnen Franziska Bachmann nun Nachwuchsspielerin des THC ist. „Oft kommt sie noch bei Heimspielen in die Ohmberghalle, um zuzuschauen“, freut sich die Trainerin.

Handball kann man in Worbis schon ab eineinhalb Jahren spielen und wie Silke Gräser versichert, ist jeder dazu recht herzlich Willkommen. Von Mini-Minis bis Damen- und Herrenmannschaften ist alles vertreten. Schade ist es dennoch, dass in manchen Altersklassen nur schwer eine Mannschaft voll zu bekommen ist.

Es fehlen meist nur ein oder zwei Personen. Außerdem hören auch viele nach der Schule mit Spielen auf, da es zeitlich meist nicht mehr passt. Dennoch wird darauf geachtet, dass Trainingsstunden freitagnachmittags angeboten werden, sodass Studenten oder Auszubildende auch den Weg zum Handball finden können. Doch leider ist das nicht in allen Altersklassen möglich, da entweder die Hallen belegt sind oder nicht genügend Übungsleiter zur Verfügung stehen.

Auf die abschließende Frage, ob der Verein viel für den Handball in Worbis tut, findet sie schnell eine Antwort. „ Der Verein tut, denke ich, sein Bestes und ich fühle mich hier sehr wohl.“

Nur durch Menschen wie Silke Gräser, die in ihrer Freizeit ehrenamtliche Tätigkeiten voller Leidenschaft ausüben, ist es möglich einen Verein am Leben zu halten.
Kiara Marschhausen
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)