Sa, 22:57 Uhr
17.09.2016
Kirchenchor Leinefelde wieder auf großer Fahrt
Zauberhafter Lago Maggiore
Eine Reise in das Land wo die Zitronen blühen war in diesem Jahr das Ziel des Kirchenchores Cäcilia Leinefelde. Speziell ging es zum Lago Maggiore, dem zweigrößten See Italiens....
Bei bestem Wetter erlebten wir dort ein paar wundervolle Tage. Sehr interessant war der Ausflug zu den Borromäischen Inseln. Dazu gehören, die Isola Madre, die Isola die Pescatori (Fischerinsel) und die Isola Bella. Die letztere besitzt einen Palast mit einem prachtvollen Barockgarten, in welchem sich die ganze südländische Flora ausbreitet.
Der Lago Maggiore fasziniert durch den Kontrast zwischen der Weite des Wassers (See 65 km lang, 10 km breit) und der nahen Berge, es ist ein wunderbares Zusammenspiel.
Ganz beeindruckend war die Fahrt mit dem Panoramazug der Centovallibahn. Sie brachte uns von Domodossola (Italien) nach Locarno in der Schweiz. Vom Zug aus zeigte sich die Natur in seiner ganzen Schönheit, die Berge mit Wasserfällen, viele Täler, die üppige Vegetation, Schluchten, gewagte Brücken, Weinanbaugebiete, Kastanienwälder, Locarno mit Palmen, Promenaden und vielen Palästen.
Das Schönste dort war eine Fahrt mit der Standseilbahn 355 hoch zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso aus dem 17. Jahrhundert. Die anschließende zweistündige Schifffahrt von Locarno bis Stresa gab dem Tag den krönenden Abschluss.
Weitere Ausflugsziele waren der Luganer- und Comer See. Coma ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und die wichtigste Stoff- und Seidenproduktionsstätte der Lombardei. Im Dom der Stadt hängen neun große Seidengobelins aus dem 16. Jahrhundert. Sie zeigen Ereignisse des Alten- und Neuen Testament.
Der See Lago d`Orta war auch eine Ziel. Der See und das Gebiet haben ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Es ist alles in einem überschaubarem Rahmen, die Villen 17. und 18. Jahrhundert, großzügig gestaltete Plätze mit schönen Aussichten und romanische Kirchen.
Die kleine Insel San Giulio (Julius) liegt dicht an dem Städtchen Orta, sie ist eng bebaut und sagenumwoben. Sehenswert ist die hier im 4. Jahrhundert erbaute Kirche. Das Kloster nebenan beherbergt heute noch 72 Klausurnonnen und auf der Insel leben nur zwei Einwohner.
Gesellige Abende, auch dank einiger Geburtstagskinder in dieser Zeit, ließen uns eine gute und feste Gemeinschaft spüren. Jeden Tag begleiteten uns Gebete und Lieder, zum Lob und Dank für unseren Schöpfer.
Erika Hille
Autor: enBei bestem Wetter erlebten wir dort ein paar wundervolle Tage. Sehr interessant war der Ausflug zu den Borromäischen Inseln. Dazu gehören, die Isola Madre, die Isola die Pescatori (Fischerinsel) und die Isola Bella. Die letztere besitzt einen Palast mit einem prachtvollen Barockgarten, in welchem sich die ganze südländische Flora ausbreitet.
Der Lago Maggiore fasziniert durch den Kontrast zwischen der Weite des Wassers (See 65 km lang, 10 km breit) und der nahen Berge, es ist ein wunderbares Zusammenspiel.
Ganz beeindruckend war die Fahrt mit dem Panoramazug der Centovallibahn. Sie brachte uns von Domodossola (Italien) nach Locarno in der Schweiz. Vom Zug aus zeigte sich die Natur in seiner ganzen Schönheit, die Berge mit Wasserfällen, viele Täler, die üppige Vegetation, Schluchten, gewagte Brücken, Weinanbaugebiete, Kastanienwälder, Locarno mit Palmen, Promenaden und vielen Palästen.
Das Schönste dort war eine Fahrt mit der Standseilbahn 355 hoch zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso aus dem 17. Jahrhundert. Die anschließende zweistündige Schifffahrt von Locarno bis Stresa gab dem Tag den krönenden Abschluss.
Weitere Ausflugsziele waren der Luganer- und Comer See. Coma ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und die wichtigste Stoff- und Seidenproduktionsstätte der Lombardei. Im Dom der Stadt hängen neun große Seidengobelins aus dem 16. Jahrhundert. Sie zeigen Ereignisse des Alten- und Neuen Testament.
Der See Lago d`Orta war auch eine Ziel. Der See und das Gebiet haben ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Es ist alles in einem überschaubarem Rahmen, die Villen 17. und 18. Jahrhundert, großzügig gestaltete Plätze mit schönen Aussichten und romanische Kirchen.
Die kleine Insel San Giulio (Julius) liegt dicht an dem Städtchen Orta, sie ist eng bebaut und sagenumwoben. Sehenswert ist die hier im 4. Jahrhundert erbaute Kirche. Das Kloster nebenan beherbergt heute noch 72 Klausurnonnen und auf der Insel leben nur zwei Einwohner.
Gesellige Abende, auch dank einiger Geburtstagskinder in dieser Zeit, ließen uns eine gute und feste Gemeinschaft spüren. Jeden Tag begleiteten uns Gebete und Lieder, zum Lob und Dank für unseren Schöpfer.
Erika Hille
