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Di, 08:49 Uhr
20.09.2016
Heilbad Heiligenstadt

Malerei und Grafik von Uta Oesterheld-Petry

Die bekannte Heiligenstädter Künstlerin zeigt im Literaturmuseum „Theodor Storm“ mehr als vierzig ihrer neuesten Arbeiten, darunter vier größere Zyklen. Neben Malerei in Ei-Öl-Tempera, ein Verfahren, das früher bei der Wandmalerei verwendet wurde, stehen handgedruckte Monotypien auf Büttenpapier im Mittelpunkt....

Metamorphosen 2 (Foto: Uta Oesterheld-Petry) Metamorphosen 2 (Foto: Uta Oesterheld-Petry)

Die zarten grafischen Blätter des Zyklus „Metamorphosen“ zum Beispiel spüren den analogen Strukturen in Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt nach. Sie spiegeln Anthropomorphes in Fauna und Flora, stehen zugleich für die Suche nach elementaren Zusammenhängen alles Lebendigen.

Der Zyklus „Sleepless“ hingegen wurde inspiriert von einer Tanzchoreografie (Jirí Kylián) – das Prozesshafte der Technik Monotypie mit ihren vielen Schichten lässt hier die Tänzerinnen in Bewegung erscheinen, transformiert Bewegungen in Linien und Linien in Formen, die schließlich den Emotionen der Gestalten Ausdruck verleihen.

Die Einführung in die Exposition übernimmt die Göttinger Kulturjournalistin Tina Fibiger; musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung durch Jean-Luc Petry mit Gesang und Gitarre.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Dezember 2016 im Literaturmuseum zu sehen.
Autor: en

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