Mi, 16:00 Uhr
12.10.2016
Kinderträume in der Rotunde des Erfurter Regierungsviertels
Leinefelder Schule stellt in Erfurt
Am Montag eröffnete Thüringens Jugendministerin Birgit Klaubert die Fotoausstellung Kinderträume in der Rotunde des Erfurter Regierungsviertels. In der Ausstellung werden Werke der Fotografin Magdalena Kruse aus Heuthen gezeigt, die Schülerinnen und Schüler der Johann-Carl-Fuhlrott-Regelschule in Leinefelde porträtiert hat....
Den Portraits sind kurze Interviews zugeordnet, in denen die jeweils abgebildeten Kinder und Jugendlichen Fragen zu ihren Erfahrungen und Erwartungen an das Leben beantworten.
Bei aller Vielfalt der Gesichter und Antworten werde so deutlich, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen den Heranwachsenden gebe. Probleme, Wahrnehmungen und Hoffnungen lägen trotz der kulturellen und sozialen Unterschiede oft eng beieinander, so die Künstlerin. Die 29-jährige ausgebildete Fotografin hat das Projekt gemeinsam mit dem zuständigen Schulsozialarbeiter, Jürgen Wagner, und den Schülerinnen und Schülern als Wanderausstellung konzipiert.
Ausstellungseröffnung (Foto: Ulrike Fricke)
Neben der Ministerin sprach auch der Reformpädagoge Otto Herz zur Ausstellungseröffnung. Er appellierte an die Gesellschaft und besonders an das System Schule, Kinder als vollwertige Menschen zu betrachten und sie mit ihren individuellen Wünschen und Träumen ernst zu nehmen.
Zudem freute er sich, dass eine solche Ausstellung an einem so zentralen Ort wie der Rotunde, an die eine Reihe Thüringer Ministerien grenzen, gezeigt werden kann. Er hofft, dass so viele Menschen für das Thema kulturelle Vielfalt und die Betrachtung des Individuums sensibilisiert werden können.
Mit Blick zur Ministerin hofft er, dass mehr Schulen in Thüringen sich so intensiv mit ihren Schülerinnen und Schülern auseinandersetzen, wie es die Johann-Carl-Fuhlrott-Regelschule bereits tut. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen, neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ministerien und Erfurterinnen und Erfurtern, auch Kinder der Leinefelder Schule teil, die trotz ersten Ferientag den Weg nach Erfurt gefunden haben.
Das Projekt wurde mit 900 Euro aus Mitteln des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt! und des Bundesprogramms Demokratie leben! unterstützt. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld. Hier entwickeln Kommunen und engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Strategien gegen demokratie- und fremdenfeindliche Tendenzen vor Ort und setzen sie in Form von Aktionen und Projekten um.
Die Ausstellung ist bis Ende November in der Rotunde
im Erfurter Regierungsviertel (Werner Seelenbinder Straße 6) zu sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die auch an Schulen oder anderen Einrichtungen gezeigt werden kann. Ansprechpartnerin ist Ulrike Fricke, Koordinierungs- und Fachstelle im Auftrag des Landkreises Eichsfeld.
Autor: enDen Portraits sind kurze Interviews zugeordnet, in denen die jeweils abgebildeten Kinder und Jugendlichen Fragen zu ihren Erfahrungen und Erwartungen an das Leben beantworten.
Bei aller Vielfalt der Gesichter und Antworten werde so deutlich, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen den Heranwachsenden gebe. Probleme, Wahrnehmungen und Hoffnungen lägen trotz der kulturellen und sozialen Unterschiede oft eng beieinander, so die Künstlerin. Die 29-jährige ausgebildete Fotografin hat das Projekt gemeinsam mit dem zuständigen Schulsozialarbeiter, Jürgen Wagner, und den Schülerinnen und Schülern als Wanderausstellung konzipiert.
Ausstellungseröffnung (Foto: Ulrike Fricke)
Neben der Ministerin sprach auch der Reformpädagoge Otto Herz zur Ausstellungseröffnung. Er appellierte an die Gesellschaft und besonders an das System Schule, Kinder als vollwertige Menschen zu betrachten und sie mit ihren individuellen Wünschen und Träumen ernst zu nehmen.
Zudem freute er sich, dass eine solche Ausstellung an einem so zentralen Ort wie der Rotunde, an die eine Reihe Thüringer Ministerien grenzen, gezeigt werden kann. Er hofft, dass so viele Menschen für das Thema kulturelle Vielfalt und die Betrachtung des Individuums sensibilisiert werden können.
Mit Blick zur Ministerin hofft er, dass mehr Schulen in Thüringen sich so intensiv mit ihren Schülerinnen und Schülern auseinandersetzen, wie es die Johann-Carl-Fuhlrott-Regelschule bereits tut. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen, neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ministerien und Erfurterinnen und Erfurtern, auch Kinder der Leinefelder Schule teil, die trotz ersten Ferientag den Weg nach Erfurt gefunden haben.
Das Projekt wurde mit 900 Euro aus Mitteln des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Denk bunt! und des Bundesprogramms Demokratie leben! unterstützt. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld. Hier entwickeln Kommunen und engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Strategien gegen demokratie- und fremdenfeindliche Tendenzen vor Ort und setzen sie in Form von Aktionen und Projekten um.
Die Ausstellung ist bis Ende November in der Rotunde
im Erfurter Regierungsviertel (Werner Seelenbinder Straße 6) zu sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die auch an Schulen oder anderen Einrichtungen gezeigt werden kann. Ansprechpartnerin ist Ulrike Fricke, Koordinierungs- und Fachstelle im Auftrag des Landkreises Eichsfeld.

