Mi, 16:30 Uhr
12.10.2016
IHK-Konjunkturumfrage:
Wirtschaft im Eichsfeld boomt
Die Konjunkturlokomotive läuft im Eichsfeld auf vollen Touren. 94 Prozent der in die Konjunkturumfrage einbezogenen hiesigen Unternehmer sehen keinen Anlass zur Klage über ihre aktuelle wirtschaftliche Situation....
So bewerten 44 Prozent der Unternehmer im Landkreis branchenübergreifend ihre aktuelle Lage mit gut und 50 Prozent mit befriedigend. Damit fällt die aktuelle Lagebeurteilung der neuesten IHK-Konjunkturumfrage im Eichsfeld noch optimistischer aus als die Einschätzung im Durchschnitt des Kammerbezirkes Erfurt mit 91 Prozent guter oder zufriedenstellender Lagebeurteilung.
Skepsis herrscht jedoch, inwieweit sich eine solche positive konjunkturelle Situation künftig noch verbessern könnte. Rund drei Viertel der befragten Eichsfelder Unternehmen gehen von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung aus. Neun Prozent sehen noch Luft nach oben, während 14 Prozent bei den Zukunftserwartungen eine Verschlechterung befürchten. Der regionale Konjunkturklimaindex, der aktuelle Beurteilungen und künftige Erwartungen bündelt, bewegt sich mit 114 von 200 möglichen Prozentpunkten weit über dem langjährigen Durchschnitt von 98 Punkten.
Die Beschäftigungsabsichten der befragten Manager im Landkreis Eichsfeld sehen zu rund drei Vierteln Stabilität vor. Zwölf Prozent der Befragten planen sogar eine Personalaufstockung, nur geringfügig mehr (15 Prozent) rechnen mit Personalreduzierung. Diese Aussagen werden getroffen vor dem Hintergrund der mit 4,4 Prozent absolut niedrigsten Arbeitslosenquote im Landkreis seit der Erfassung von Arbeitslosenstatistiken.
Das Investitionsklima hat sich gegenüber der vorhergehenden Befragung im Frühjahr leicht eingetrübt, liegt aber über dem der Befragung im Herbst 2015 sowie im Saldo mit -12 über dem langjährigen Durchschnitt sowie über dem aktuellen Durchschnitt des IHK-Bezirkes Erfurt von -15.
Dank günstiger Rahmenbedingungen und stabiler Inlandsnachfrage sind Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Investitionsklima momentan noch von der Konjunktur begünstigt. Dauerhaftes Wachstum ist jedoch kein Selbstläufer. Weltweite Krisen und mögliche Folgen des Brexit mit negativen Exportaussichten lassen die Skepsis hinsichtlich der künftigen Entwicklung wachsen.
Autor: enSo bewerten 44 Prozent der Unternehmer im Landkreis branchenübergreifend ihre aktuelle Lage mit gut und 50 Prozent mit befriedigend. Damit fällt die aktuelle Lagebeurteilung der neuesten IHK-Konjunkturumfrage im Eichsfeld noch optimistischer aus als die Einschätzung im Durchschnitt des Kammerbezirkes Erfurt mit 91 Prozent guter oder zufriedenstellender Lagebeurteilung.
Skepsis herrscht jedoch, inwieweit sich eine solche positive konjunkturelle Situation künftig noch verbessern könnte. Rund drei Viertel der befragten Eichsfelder Unternehmen gehen von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung aus. Neun Prozent sehen noch Luft nach oben, während 14 Prozent bei den Zukunftserwartungen eine Verschlechterung befürchten. Der regionale Konjunkturklimaindex, der aktuelle Beurteilungen und künftige Erwartungen bündelt, bewegt sich mit 114 von 200 möglichen Prozentpunkten weit über dem langjährigen Durchschnitt von 98 Punkten.
Die Beschäftigungsabsichten der befragten Manager im Landkreis Eichsfeld sehen zu rund drei Vierteln Stabilität vor. Zwölf Prozent der Befragten planen sogar eine Personalaufstockung, nur geringfügig mehr (15 Prozent) rechnen mit Personalreduzierung. Diese Aussagen werden getroffen vor dem Hintergrund der mit 4,4 Prozent absolut niedrigsten Arbeitslosenquote im Landkreis seit der Erfassung von Arbeitslosenstatistiken.
Das Investitionsklima hat sich gegenüber der vorhergehenden Befragung im Frühjahr leicht eingetrübt, liegt aber über dem der Befragung im Herbst 2015 sowie im Saldo mit -12 über dem langjährigen Durchschnitt sowie über dem aktuellen Durchschnitt des IHK-Bezirkes Erfurt von -15.
Dank günstiger Rahmenbedingungen und stabiler Inlandsnachfrage sind Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Investitionsklima momentan noch von der Konjunktur begünstigt. Dauerhaftes Wachstum ist jedoch kein Selbstläufer. Weltweite Krisen und mögliche Folgen des Brexit mit negativen Exportaussichten lassen die Skepsis hinsichtlich der künftigen Entwicklung wachsen.