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So, 08:26 Uhr
05.03.2017
Falcos Nachlass an seine Fans:

Hits und Raritäten auf "FALCO 60“

Er war einer der erfolgreichsten, aber sicher auch einer der umstrittensten Künstler Österreichs: Falco. Geboren wurde er am 19. Februar 1957 als Hans Hölzel im 5. Wiener Bezirk. Bereits im zarten Alter von vier Jahren schwingt der kleine Hans den Taktstock zur Musik im Radio so begeistert, dass ihm die Mutter zum Klavierunterricht schickt.....

Falco (Foto: MSC Berlin) Falco (Foto: MSC Berlin)


Mit fünf Jahren hat der Knirps 30 Schlager zweihändig drauf und muss dies sehr zu seinem Missfallen gar dem elterlichen Besuch vorführen. Bei einem Musikwettbewerb attestiert ihm ein Professor gar ein absolutes Gehör. Er soll vom "kleinen Mozart" geredet haben. Aber Hans wollte immer nur eines werden: Ein Popstar!

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Mit 16 entdeckt er die Liebe zur Gitarre, die ihm sein Vater schenkt. Mit 16 bricht er die Schule ab, jobbt wenig später bei einer Versicherungsanstalt und wechselt zur Bassgitarre. Mit 17 Jahren tritt er in der ersten Band bei, kündigt den Job und geht zur österreichischen Armee. Danach besucht er drei Semester lang das Wiener Jazz-Konservatorium. Das Ziel, Musiker zu werden, wird immer deutlicher.

Vom Punk der Siebziger fasziniert, entdeckt der Wiener Musiker, David Bowie für sich und erklärt ihn fortan zu seinem Idol und zieht für ein Jahr nach West-Berlin.
Zurück in Wien ist er Straßenmusiker und wird bei der Gelegenheit von Wickerl Adam entdeckt. Auf der ersten Tour mit dessen Band wird aus Hans 1977 Falco.

Eines Abends soll er im schicken Anzug, Sonnenbrille und gegeltem Haar aufgetaucht sein: "Sag heut Abend bitte nicht 'Am Bass Hans Hölzel' sondern Falco" (inspiriert vom ostdeutschen Skispringer Falko Weißflog). 1980 kann er schließlich seinen ersten kleinen Hit: "Ganz Wien" für sich verbuchen und wegen ihrer Drogen-Assoziation mausert sich das Stück recht schnell zum Kultsong in Österreich.

Doch so richtig durchstarten kann der Musiker erst 1981 mit der "Der Kommissar". Im November des gleichen Jahres besetzt der Song die Topposition der österreichischen und deutschen Charts. Die Nummer steht plötzlich in vielen europäischen Ländern in der Hitparade, aber auch in Kanada, USA oder Guatemala und verkauft sich millionenfach.

Der Rest ist Geschichte: Falco startet mit Genie und Wahnsinn, Wiener Schmäh, aber auch mit dargestellter Arroganz durch und erlebt alle Höhen und Tiefen eines Popstars.
Am 6. Februar 1998 sarb er bei einem Autounfall in der Domenikanischen Republik. Alkohol und Drogen werden später bei der Obduktion in seinem Blut festgestellt.
In diesem Jahr wäre der Sänger 60. geworden.

Grund genug also seine besten Songs und Meilensteine seiner einzigartigen Karriere und einige Raritäten auf einer ganz besonderen CD “FALCO 60" zu veröffentlichen, um so den Sänger Falco gebührend zu würdigen. Für Fans und Freunde des Musikers gibt es einen Überblick über das Schaffen des Musikers. Den Anfang macht dabei der Song "Ganz Wien" mit dem alles begann und endet mit dem posthum veröffentlichten "Egoist" kurz nach Falcos tragischem Tod im Jahr 1998.
Wobei alle großen Hits wie „Rock me Amadeus“, „Der Kommissar“, Maschine brennt“, „Junge Römer“, Jeanny I&II, „Out of the Dark“ und viele, viele andere natürlich nicht fehlen, um das Gesamtwerk Falco und jede CD Sammlung abzurunden.

Übrigens, wer nicht genug von Falco bekommen kann. Das Musical über das Leben des egozentrischen Wieners ist am 12. April 2017 in der Stadthalle in Kassel zu sehen. Karten gibt es noch unter 0561 203 204.
Stefan Peter

Foto Falco MM Konzerte Coverfoto MCS BERLIN





Autor: en

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