Sa, 10:26 Uhr
15.04.2017
Großbodungen
Galerie in der Burg zeigt Ausstellung im Lutherjahr
Eine überaus imposante Ausstellung zum Lutherjahr zeigt die Galerie in der Burg in Großbodungen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Ereignisse, die vor 500 Jahren zur Reformation geführt haben. Die Reformation baute auf historischen Vorbedingungen auf, die im 15. Jahrhundert liegen.....
Graf Raban von Westphalen eröffnete die Ausstellung (Foto: G. Germeshausen)
Man kann diese als Reformation vor der Reformation bezeichnen, so Professor Raban Graf von Westphalen in einem Eröffnungsvortag, den er kürzlich vor rund sechzig Gästen in der Galerie hielt. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung, so der Redner, gelte der Frage, welche bleibenden Wirkungen die Reformation bis in die Neuzeit habe.
Dabei habe man sich auf Fragen und Bedingungen der Reformation konzentriert. Theologische Fragen blieben weitgehend unberücksichtigt. Die Ausstellung dokumentiere dabei unter anderem die spätmittelalterliche Frömmigkeitspraxis und das endzeitliche Weltbild der Menschen um die Wende zum 16. Jahrhundert.
Eine Vielzahl aktueller Ausstellungsexponate, aber auch historische Originale, wie ein handgeschriebenes Gebet- und Gesangbuch der bedeutenden Dichterin Aemilie Juliane Gräfin von Schwarzburg-Rudolstadt von 1680 und verschiedene Bibeln aus dem 17. Jahrhundert sind zu sehen.
Gräfin Gerlinde von Westphalen ging abschließend in einem Kurzreferat auf die Bedeutung der Lutherakademie aus dem Jahre 1932 in Sondershausen ein. Darin werde Luthers Theologie zur Darstellung gebracht und unter den Anforderungen gegenwärtiger Entwicklungen in Theologie, Kirche und Gesellschaft reflektiert. Die Ausstellung ist bis 10. September Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
BU: Graf Raban von Westphalen eröffnet die Luther-Ausstellung.
Foto: Germeshausen.
Autor: en
Graf Raban von Westphalen eröffnete die Ausstellung (Foto: G. Germeshausen)
Man kann diese als Reformation vor der Reformation bezeichnen, so Professor Raban Graf von Westphalen in einem Eröffnungsvortag, den er kürzlich vor rund sechzig Gästen in der Galerie hielt. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung, so der Redner, gelte der Frage, welche bleibenden Wirkungen die Reformation bis in die Neuzeit habe. Dabei habe man sich auf Fragen und Bedingungen der Reformation konzentriert. Theologische Fragen blieben weitgehend unberücksichtigt. Die Ausstellung dokumentiere dabei unter anderem die spätmittelalterliche Frömmigkeitspraxis und das endzeitliche Weltbild der Menschen um die Wende zum 16. Jahrhundert.
Eine Vielzahl aktueller Ausstellungsexponate, aber auch historische Originale, wie ein handgeschriebenes Gebet- und Gesangbuch der bedeutenden Dichterin Aemilie Juliane Gräfin von Schwarzburg-Rudolstadt von 1680 und verschiedene Bibeln aus dem 17. Jahrhundert sind zu sehen.
Gräfin Gerlinde von Westphalen ging abschließend in einem Kurzreferat auf die Bedeutung der Lutherakademie aus dem Jahre 1932 in Sondershausen ein. Darin werde Luthers Theologie zur Darstellung gebracht und unter den Anforderungen gegenwärtiger Entwicklungen in Theologie, Kirche und Gesellschaft reflektiert. Die Ausstellung ist bis 10. September Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
BU: Graf Raban von Westphalen eröffnet die Luther-Ausstellung.
Foto: Germeshausen.