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Do, 07:56 Uhr
20.04.2017
Gebietsreform schlägt Wellen

OB von Mühlhausen freut sich

Der Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen, Dr. Johannes Bruns freut sich natürlich, dass vom Innenministerium vorgeschlagen wurde, dass Mühlhausen beim Zusammenschluss des Eichsfeldkreises mit dem Unstrut Hainich Kreis die Kreisstadt wird. Er will mit dem Eichsfelder Landrat und Heiligenstadts Bürgermeister sprechen.....

Da stellt sich doch die Frage, was ist mit Dingelstädt und Leinefelde-Worbis? Sind die jetzt schon außen vor? Bislang ist es nur ein Vorschlag, der vom Innenministerium eingebracht wird, aber es ist deutlich, wie man in Erfurt denkt.

Für Sie, liebe Leser, hier das Statement von Mühlhausens Oberbürgermeister: „Wir sind erleichtert und stolz darüber, dass Mühlhausen in einem künftigen Landkreis in Nordwest-Thüringen als Kreisstadt vorgesehen ist. Damit fiel die Entscheidung zugunsten der bestmöglichen Lösung für die Gesamtheit der hier lebenden Menschen.

Mühlhausen spielt als zentral gelegene und einwohnerstärkste Kommune aufgrund der guten Erreichbarkeit und Infrastruktur in der Historie wie auch heute eine entscheidende Rolle im Alltag der Einwohner im Raum Nordwest-Thüringen. Viele kommen regelmäßig oder gar täglich nach Mühlhausen, zum Arbeiten, Einkaufen, für Behördengänge und zur Freizeitgestaltung. Wir werden alles daran setzen, dass Mühlhausen auch künftig eine starke und attraktive Kreisstadt für alle Bürgerinnen und Bürger ist.

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Dazu werden wir in den kommenden Wochen mit allen Partnern im Eichsfeld Gespräche auf Augenhöhe führen, so mit dem Landrat und dem Bürgermeister der Stadt Heiligenstadt. Unser gemeinsames Ziel sollte es nun sein, konstruktiv und partnerschaftlich bestmögliche Strukturen für einen zukunftsfähigen Kreis zu schaffen."

Soweit die Pressemitteilung vom Oberbürgermeister von Mühlhausen. Bereits gestern waren nach Bekanntgabe des Vorschlages vom Innenministerium die Wellen im Eichsfeld sehr hoch geschlagen. Wer sich die karte genau angesehen hat, wird gemerkt haben, dass solche Städte als Kreisstädte ausgewählt wurden, die näher an Erfurt liegen - oder wie soll man das verstehen, dass selbst Nordhausen den Status einer Kreisstadt zugunsten von Sondershausen verlieren soll?

Fragen über Fragen. Aber die Hauptfrage bleibt: Was bringt die Gebietsreform wirklich, vor allem von wirtschaftlicher Seite? Zahlen kann hier niemand nennen. Und mit Bürgernähe haben große Landkreise nichts mehr zu tun. Oder sind Sie da anderer Meinung?
Ilka Kühn

Wer uns schreiben möchte:
info@eichfsfelder-nachrichten.de
Autor: en

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