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Fr, 07:45 Uhr
23.04.2021
ifo Institut zu Handel mit Bekleidung und Haushaltsgeräten

Abwanderung ins Internet

Deutsche Verbraucher gewöhnen sich zunehmend daran, Bekleidung sowie Haushaltswaren und -geräte im Internet zu kaufen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des ifo-N26-Wirtschaftsmonitors. Die Forscher verglichen Offline- und Onlinekäufe 2020/2021 zur Situation vor der Pandemie...

Grafik (Foto: Ifo München) Grafik (Foto: Ifo München)
Während der Öffnungen im Sommer 2020 war das Verhältnis Offline- zu Onlinehandel wieder nahezu auf Vorkrisenniveau. Doch seitdem zog der Onlinehandel fast stetig an und lag Anfang Dezember zum Weihnachtsgeschäft bei 250 Prozent des Vorkrisenniveaus bei Haushaltsgeräten, im Februar sogar bei 350 Prozent.

„Spätestens seit letztem Sommer beobachten wir massive Strukturverschiebungen hin zum Onlinegeschäft – auch jenseits der Lockdowns. Unsere Daten legen den Schluss nahe, dass die Krise das Sterben der Innenstädte befördert“, interpretiert Oliver Falck, Leiter des Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien das Ergebnis.

Seit Anfang Dezember liegen die stationären Einkäufe in den beiden untersuchten Produktgruppen, die man traditionell in den innerstädtischen Kaufhäusern und Geschäften erworben hat, unter dem Niveau des Vorjahres mit einem Tiefpunkt im Januar 2021. Eine frühere Studie hatte bereits ergeben, dass die Ersparnisse der Konsument*innen im ersten Lockdown um rund 20 Prozentpunkte stiegen und sich im zweiten Lockdown um weitere rund 20 Prozentpunkte erhöhten.

Grafik (Foto: Ifo München) Grafik (Foto: Ifo München)
„In der zweiten Hälfte 2021 werden die Menschen diese aufgestaute Kaufkraft ausgeben. Der Handel muss sich etwas einfallen lassen, wenn sie die Leute dann wieder in die Geschäfte locken wollen“, sagt Falck.
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Kommentare

23.04.2021, 08.37 Uhr
Gehard Gösebrecht | Sehr schön bequem
Es ist sehr schön bequem, im Internet einzukaufen.
Allein vom Sofa aus das große Angebot zu durchsuchen, ist immer wieder eine Wonne.
Keine C-Tests oder dergleichen.
Keine hinter einem drängende Mitbürger.
Also ich brauche hier vor Ort nur noch einen Lebensmitteldiscounter und eine Tanke.
Der Rest. Na ja.

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23.04.2021, 13.45 Uhr
Guerrillero | @Gehard Gösebrecht
Bei den meisten Lebensmitteldiscountern kann man auch online einkaufen und es sich liefern lassen. Bleibt nur noch die Tanke...

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23.04.2021, 16.45 Uhr
Kobold2 | Aber dann nicht jammern,
Wenn die Region immer weiter verödet und die Jugend wegen Perspektivlosigkeit abwandert, weil der Blick am Monitor zu Ende ist.....

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23.04.2021, 16.56 Uhr
Bega | Genau Sie, Herr Gösebrecht,
sind einer von denen, die den Unternehmen große Umsätze bescheren, hier an 1. Stelle Amazon.
Aber ist ja egal, ob von den Geschäften welche übrig bleiben.
Oder ob die Inhaber zur Arbeitslosigkeit verdammt werden.
Wenn es Ihnen so gleichgültig ist und anderes bequemer ist, dann scheinen Sie ja einen krisensicheren Job zu haben und gut zu verdienen?
Sehr schön, wenn man nur egoistisch denkt und alles andere ausblendet.

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23.04.2021, 19.40 Uhr
Gehard Gösebrecht | Nein! Ganz kalt Herr/Frau Bega
Ich sitze schon seit über 10 Jahren auf der Reservebank.
Es ist mir völlig egal, wer hier noch Arbeit oder keine hat.
Zum Thema Abwanderung.
Um so mehr hier aus dem Nordhäuser Raum abwandern, um so kleiner wird grob gesehen die Gefahr sich mit irgendwelchen Krankheiten der Globaltouristen anzustecken.
Erst in der ganzen Welt seltene Tiere streicheln und Früchte essen, deren Namen man ins Deutsche nicht übernehmen kann und dann noch nach Corona Lockerungen rufen.
Jetzt wird erst einmal wieder richtig dicht gemacht.
Wenn der Paketbote einmal am Tag klingelt, ist das doch auch ein guter sozialer Kontakt. Nicht war?

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23.04.2021, 19.45 Uhr
BigBen | Kaufen im Netz
Sehr schön. Genau solche Leute wünschen sich die Regierenden. Schön auf den Sofa hocken und keine Bewegung zu viel machen. Das sind genau die Menschen die Merkel so dringend benötigt.

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23.04.2021, 20.47 Uhr
Gehard Gösebrecht | Genau
Wenn man sich dann nicht mehr bewegen kann, ist man fit für die Ausgangssperre.
Essen bekommt man von verschiedenen Pizza und Nudelbuden bis an die Wohnungstür.
Man kann sich richtig an die Pandemie gewöhnen.
Leider geht für mich noch keiner auf den Lokus.
Dann bräuchte ich überhaupt nicht mehr von der Couch aufstehen.
Die Corona Impfung gibt es bestimmt bald auch an der Wohnungstür.
Ach ist das herrlich.
Und was dieser Staat absolut nicht mehr braucht sind fitte Globaltouristen, welche dafür gesorgt haben, dass man jetzt da ist, wo man ist.
Im Nebel der Aerosole. Volltrunken und ohne Hemmungen am Ballermann und auf der Skipiste von Ischgl.
Aber man wollte ja reisen und sein Leben genießen.
Und jetzt?
Ausgangssperren, Grenzschliessungen und Maske tragen bis zum jüngsten Tag.
Impfungen welche mehr oder weniger vor Corona schützen, aber im selben Atemzug andere gefährliche Gebrechen hervorrufen.
Wo ist man denn nur hingekommen?

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23.04.2021, 21.35 Uhr
Kobold2 | Nicht ärgern Bega
Und schon gar nicht kritisieren.
Das dies Einstellung schon bei frischen Brötchen vom Bäcker oder Wurst unserer über Bundesland geschätzten thüringer Metzger an seine Grenzen gerät.
Es Interessiert leider nicht viele, obein Unternehmen sich der Steuerpflicht entzieht, einen zweifelhafte Lieferdienst ins Leben ruft, ihre Auflieger hier von Litauern und Polen durch die gegen ziehen lässt auf denen dann noch Fahrer aus Drittstaaten unter verschleiern Bedingungen unterwegs sind. Scheinselbständigekeiten und Kabotageregeln kaum hinterfragt werden. Schlechte Löhne bezahlt werden. Man wirbt grad für ein Standort bei Leipzig mit 13,50€ Stundenlohn
Da zahlen Aldi und Lidl mehr. Transporte auf dem freien Markt werden für underirdische Preise angeboten.
Geiz ist nicht nur geil. Geiz frisst auch Hirn und damit ganze Regionen. Nebenbei lassen sich die Kunden noch mit einer selbst dafür gekauften Spionin auskundschaften und mit eigens eingerichteten kostenpflichtigen dem Fernsehangebot manipulieren. Selbst unsere Medien halten sich vornehm zurück. Belesenene und Akademiker denken nicht mal drüber nach.
Dagegen sind die Warnungen der Aluhüte und Querdenker, wie Stille Post auf einem Kindergeburtstag.

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