nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 12:37 Uhr
04.06.2021
Automobilclub übt harsche Kritik an den Maßnahmen

Klimaschutz-Politik nicht mehr verhältnismäßig

Schwellenländer dürfen bis 2030 CO2-Emission unbeschränkt erhöhen, in Indien und China sind 1.360 Kohlekraftwerk in Betrieb und deutsche Verbraucher werden immer stärker belastet, klagt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Die deutsche CO2-Einsparung beeinflusse das Klima um bestenfalls 1/100 Grad...

Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen und bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral zu werden, haben die Europäische Union und die Bundesregierung verschiedene Maßnahme beschlossen, mit denen der CO2-Ausstoß massiv reduziert werden soll und die deutsche Bevölkerung mit erheblichen Kosten belasten. So hat das Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für die Energiewende Kosten von insgesamt 520 Milliarden Euro bis 2025 errechnet. Für einen vierköpfigen Haushalt ergibt sich daraus eine Mehrbelastung in Höhe von 25.000 Euro. Zum Vergleich: Rund 40 Prozent der deutschen Privathaushalte verfügen über ein Nettovermögen von weniger als 27.000 Euro, wie die Deutschen Bundesbank ermittelt hat.

Allerdings behandelt das Pariser Klimaschutzabkommen nicht alle Staaten gleich, denn im Gegensatz zu den Industrieländern, die das Abkommen bei der Reduktion von sogenannten Treibhausgasen unverzüglich in die Pflicht nimmt, gesteht es den Entwicklungs- und Schwellenländern zu, ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 unbegrenzt erhöhen zu dürfen. Nach Definition des Internationalen Währungsfonds (IWF) zählen zu den Schwellenländern, die aktuell gut 60 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoß verursachen, neben den EU-Mitgliedern Ungarn und Polen auch Brasilien, Mexiko, Russland, Indien und China, die größte Volkswirtschaft des Planeten.

Und während die Klimaschutz-Lobby rund um Fridays for Future, Attac, DUH und Extinction Rebellion eine sofortige Stilllegung der 74 derzeit in Deutschland am Netz befindliche Kohlekraftwerke fordert, betreiben allein die Volksrepublik China und die Republik Indien aktuell rund 1.360 Kohlekraftwerke. Etwa die gleiche Anzahl befindet sich derzeit im Bau oder in der Planung.

„Die Bundesrepublik Deutschland emittiert derzeit weniger als zwei Prozent des weltweiten, von Menschen verursachten Kohlendioxid. Selbst wenn es gelänge, den deutschen CO2-Ausstoß umgehend auf Null zu reduzieren, läge der Effekt auf das Klima lediglich bei einem hundertstel Grad“, gibt AvD Generalsekretär Lutz Linden zu bedenken. Und weiter: „Die Politik lässt sich von der Klimaschutz-Lobby vor sich her treiben und reagiert mit purem Aktionismus. Mit ihren `Umbaumaßnahmen´ gefährdet sie mittel- bis langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland wie auch den Wohlstand und das gesellschaftliche Miteinander, nur um einen kaum relevanten Effekt zu erzielen.“
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

04.06.2021, 13.40 Uhr
alf-gordon | Heuchlerisch..
Klar , eine Lobby gegen die andere. Wer bezahlt ?? Genau . Wo ist die Interessenvertretung ? Linke , Grüne ,Spd ?? Tja , da bleibt nur die AfD. Weil die anderen so gegen sie hetzen ( obwohl sie gegen Hetze sind ) Wir Ostdeutsche vergessen nie !! Erst waren wir die PDS Verblendeten jetzt sind wir Nazies ( erkoren von Leuten, die davon keine Ahnung haben) .Wie vergessen NIE !!

8   |  6     Login für Vote
04.06.2021, 15.09 Uhr
Kritiker86 | Wir..
Deutschen retten die Welt...wir sind die dümmste Nation der Erde. Die Erde wird so oder so heißer..der Mensch beschleunigt dies nur. Die Eiszeit geht langsam zu ende,und nun kommt die Warmzeit...so wie es schon Jahrmillionen Jahre schon immer war. Das nächste Masensterben steht vor der Tür...aber das ist alles nicht neu...das gab es schon immer. Die Natur erholt sich davon ohne Probleme wieder. Aber ob es der Mensch tut das bezweifle ich sehr. 2050 mit Wahnsinnigen 11 Milliarden Menschen...das verkraftet kein Planet. Aber die Erde wird sich schon zu helfen Wissen. Den Ungeziefer Mensch wieder los zu werden.

9   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 15.34 Uhr
Lotterfee | Umweltschutz
Beim Thema Umweltschutz ist die EU nicht zimperlich, da wird auch Deutschland trotz Einwände mal schnell vom EuGH verurteilt. Interessant, wenn es nach dem Willen der EU geht, sollen künftig 7,2 Milliarden Euro zur Finanzierung des Naturschutz zur Verfügung stehen, statt bisher 3,6 Milliarden Euro.
Aber auch das reicht den Herrschaften auch noch nicht, laut Aussage wären 15 Milliarden Euro jährlich nötig.
Das sind schon ordentliche Summen, fragt sich nur wer soll das alles zahlen?

10   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 15.39 Uhr
Landarbeiter | AfD Heuchler Alf-Gordon
"Wir Ostdeutsche vergessen nie !! "

Als Ostdeutscher und zugehörig zu den 80% Ostdeutschen, die keine Demokratiefeinde wählen verwahre ich mich gegen die Vereinnahmung durch einen AfD Claqueur!

Parteien, der Automobilclub,... leben von unterschiedlichen Ansichten, Vorstellungen, Zielen,...
Das haben die eindimensionalen "Denker" der AfD leider noch nicht verstanden. Und das es eine überwiegende Mehrheit Ostdeutscher gibt, die nichts, aber auch gar nichts mit Eindimensionalität zu tun haben wollen, begreifen diese Leute mit ausgeprägtem Tunnelblick leider nicht!

7   |  15     Login für Vote
04.06.2021, 15.40 Uhr
grobschmied56 | Die deutsche Weltrettungswut...
... ist einfach nicht zu bremsen! Wir müssen Vorreiter sein!
Wir müssen ein Beispiel geben. Wir müssen reduzieren, verteuern, verhindern, bis die Heide wackelt. Dann werden alle anderen Länder der Welt unserem leuchtenden Beispiel folgen und alles wird Friede, Freude Eierkuchen.

Oder? Wohl eher Pustekuchen. Die Weltretter, die inzwischen schon mit religiösem Eifer um sich schlagen, vergessen immer wieder, wie klein Deutschland ist und wie gering sein Beitrag zur Bevölkerungsentwicklung der Erde.

Man mache einfach mal das Gedankenexperiment: Deutschland schafft sich ab. Na gut, mag mancher sagen, das tun wir ja ohnehin...
Nein, wir sind konsequent und radikal! Über Nacht verschwindet die gesamte Bevölkerung samt Bebauung und Infrastruktur in einem Parallel-Universum - irgendwo drei Meilen hinter Weihnachten.
Das wäre doch ein riesiger Befreiungsschlag fürs Klima, für die Menschheit und überhaupt. Oder nicht?
Im Jahr 2021 leben 7.837.693.000 Menschen auf der Erde, in Deutschland 83 Millionen. Wir stellen also etwa 1,058 % der Weltbevölkerung dar. Vom 'menschgemachten' CO2-Anteil der Welt verursachen wir etwa 2 Prozent.
Der Zuwachs der Weltbevölkerung beträgt pro Jahr etwa 82 Millionen Menschen. Nach etwas über einem Jahr wäre also unser 'Verschwinden' schon wieder kompensiert. Ebenso rasch ausgeglichen wäre der Wegfall unserer Industrieproduktion. Die Fahrzeuge, Maschinen, Chemieprodukte usw. die wir nicht mehr herstellen würden, die enstehen dann eben in anderen Staaten. Schon nach zwei bis drei Jahren wäre der 'Verlust' nicht mehr spürbar oder meßbar.
Wir werden die Welt nicht retten, schon gar nicht mit sinnlosen Maßnahmen wie unserer 'Energiewende' oder sonstigen grünen Spinnereien.

13   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 16.19 Uhr
Oberstudienrat | Der Denkfehler mancher Kommentatoren:
Einige hier gehen davon aus, dass Deutschland alleine Klimaschutzmaßnahmen trifft und so versucht die Welt im Alleingang zu retten. Das ist FALSCH ! Deutschland leistet lediglich einen Beitrag.

Beispiele:

In den USA ist die Umweltschutzgesetzgebung auf Bundesstatten-Ebene organisiert. Als krassestes Beispiel sei hier (natürlich) Kalifornien erwähnt: Verbot von Einwegplastiktüten, Keine Zulassung von Verbrennern (außer schwerer LKW) ab 2035, kein Zigarettenkonsum am Strand, etc.,etc.

Frankreich diskutiert derzeit ein Verbot der Vermietung energetisch nicht sanierter Wohnungen.

Wer in Kanada gegen Umweltschutzgesetze verstößt, muss mit Strafen zwischen 5.000 und 6.000.000 CAD rechnen.

Norwegen, Schweden, Finnland und weitere haben ebenfalls eine CO2-Steuer eingeführt. Die Schweiz bereits seit 2008 und zwar 96 CHF - was etwa 88 EUR pro Tonne CO2 entspricht - also deutlich mehr als in Deutschland.

Selbst China hat in diesem Jahr den Emissionshandel für Unternehmen verpflichtend gemacht und will bis 2060 CO2-neutral sein.

u.s.w. u.s.f.

Das alles ist quick und dirty im Internet recherchiert, möglicherweise unvollständig oder inhaltlich nicht ganz richtig - macht aber nichts, weil es zeigt, dass in weiten Teilen der Welt Klimaschutz ein Thema ist....und nur darum ging es - wir sind bei Weitem nicht die Einzigen und absolut nicht das Land mit der strengsten Klimagesetzgebung.

Das sind alles nur Beispiele und ließe sich endlos fortsetzen. natürlich gibt es Nachzügler und Verweigerer. Aber mehrheitlich ist die Notwendigkeit von Klimaschutz in den weitaus meisten Industrienationen Konsens.

5   |  11     Login für Vote
04.06.2021, 16.52 Uhr
diskobolos | Immer wieder der Aufschrei derjenigen,
denen es egal ist, wie die Erde in kommenden Jahrzehnten aussieht. Vielleicht in Anbetracht der eigenen Lebenserwartung? Nach mir die Sintflut! Was interessieren mich meine Enkel? Ich will so weitermachen wie bisher, ein möglichst großes Stück Umwelt verbrauchen.
Die Rettung der Welt überlassen wir lieber anderen.

Eiszeit - Warmzeit waren Prozesse über Jahrtausende. Jetzt können wir die Erderwärmung in 10 Jahren schon fühlen. Wer es nich glaubt sehe sich Bilder von Gletschern an oder fahre einfach mal in den Harz.

Dass D die Welt allein retten kann hat auch niemand behauptet. Aber es sollte SEINEN Beitrag leisten. CH und die USA denken inzwischen auch um.

Die im Artikel genannten Kosten von 520 Mrd. zweifle ich stark an. Es ist außerdem nicht so viel, wie es scheint: Allein das Geldvermögen in D ist mehr als zehnmal größer und dann gibt es noch Immobilienvermögen und Firmenanteile.
Das auf eine verarmte Familie herunter zu brechen ist ein Hütchenspielertrick.

Zu vergleichen wäre die Zahl auch mit den Kosten, die entstehen, wenn Küstenstädte im Mehr versinken oder die Kosten, die entstehen wenn große Teile der Erde unfruchtbar werden, weil das Wasser knapp wird. Oder die Kosten der immer größer werdenden Unwetterkatastrophen...

5   |  13     Login für Vote
04.06.2021, 17.54 Uhr
Kobold2 | Es war erst gesten
, das der EuGH Deutschland für seine schmutzige Luft verurteilte.
Düsteres Urteil für diejenigen, die meinen, wir wären die einzigen, die etwas unternehmen. Nein, wir trotten, wie so oft, hinterher und lassen uns wieder mal abhängen. Andere Länder sind schon weiter, u.a. weil es hier immer noch zu viele gibt, die am "weiter so" festhalten wollen.
Aber was singt der Herbert aus Bochum so treffend:
"Stillstand ist der Tod!".
Wer sich über steigende Kosten aufregt, der hat noch nicht gemerkt, das wir schon lange über unsere Verhältnisse leben. Irgendwann kommt immer die Rechnung.

4   |  10     Login für Vote
04.06.2021, 18.13 Uhr
henry12 | Klimaschutz-Politik
Klimaschutz und Kapitalismus, ein Widerspruch in sich. So in etwa wie vegetarische Wölfe.
Wenn, dann geht es um extra hohe Profite, weil der Klimaschutz natürlich viel kosten muss.
Funktioniert ja auch, viele glauben daran.

8   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 18.15 Uhr
Lotterfee | Es geht nicht,
um weiter so, sondern um Maß und Mitte.
Auch für zukünftige Generationen muss alles finanzierbar sein.

11   |  2     Login für Vote
04.06.2021, 18.21 Uhr
pseudonym | Weltregierung
Achtung! Verschwörungstheorie. Keiner plant die Einrichtung einer Weltregierung.

Was soll, nichts ist gefährlicher für die Freiheit als zufriedene Sklaven.

Früher war man Ketzer wenn man gesagt hat, die Erde ist eine Kugel. Dann kamen die, die meinten Hexen müsste man verbrennen. Ein sehr verbreitetes, lang andauerndes lukratives Geschäft war Ablaßhandel, wo man sich von seinen Sünden freikaufen konnte und die Mehrheit der Bevölkerung hat's in den letzten 1000 Jahren immer geglaubt. Und immer war die sogenannte (gekaufte) Wissenschaft mit dabei.

Heute ist der neue weltweite Ablaßhandel eben der moderne Glaube, daß 0,038% CO2 (und von diesen 0,038% generiert 97% die Natur und nur 3% der Mensch und davon nur 2% Deutschland - na wieviel Prozent sind das wohl wenn man das zusammenrechnet?) in der Atmosphäre das Klima beeinflussen. Wahrscheinlich wird der Blödsinn noch ein paar Generationen dauern, bis auch dieser Unsinn überholt und ausgelutscht ist. 80% der Bevölkerung sind nun mal über die letzten Dekaden konditioniert worden. Vielleicht spielt aber der Zufall schneller in die Karten, wenn die Aktivität der Sonne sich in den nächsten Jahren reduziert (Stichwort Sonnenflecken) und demnächst wieder schöne knackige Winter kommen. Bin gespannt, wie dick sich dann die Klimareligionisten anziehen werden. Heizen werden sie ja hoffentlich nicht mehr!

7   |  4     Login für Vote
04.06.2021, 18.49 Uhr
Oberstudienrat | Klimaschutz und Kapitalismus
Genau deswegen schaffen die Staaten Gesetze und wirtschaftliche Anreize in Form der Verteuerung von Umweltgiften (Co2-steuer, Strafen) und Förderung von umweltschonenden Technologien (Bafa und KfW).

4   |  11     Login für Vote
04.06.2021, 19.22 Uhr
grobschmied56 | Der Denkfehler besteht darin...
... irgendwas zu tun, Hauptsache action! Was soll denn bitte ein 'Rauchverbot am Strand' für das 'Weltklima' bringen - wahrscheinlich ungefähr soviel wie Helmpflicht für Rollator-Führer oder Grill-Verbot an Samstagen mit ungeradem Datum. Das ist alles nur Aktionismus und Pipifax.
Tatsache ist, daß die Mehrheit der Menschheit sich um 'Klimaziele' überhaupt nicht kümmert oder aus Armut gar keine Möglichkeit hat, sich dem hehren Kampf der Klimaschützer anzuschließen.
Eine weitere Tatsache ist, daß EU-Gesetzgebung bisweilen kontraproduktiv wirkt. So verschwinden zunehmend kleine und sparsame Autos vom Markt, weil die Hersteller für deren Produktion bestraft werden. Durch unsinnig niedrige 'Flottenverbrauchswerte' wird es nahezu unmöglich, einfache, kleine und sparsame Autos für Jedermann zu produzieren und noch etwas daran zu verdienen.
Was bleibt, sind Riesen - SUV und teure PS-Protze. Für die müssen die Hersteller zwar auch Strafzahlungen leisten, aber die Gewinnmarge ist so groß, daß sich das Ganze noch einigermaßen lohnt. So geht Klimaschutz nicht.
Der gröbste Unfug ist und bleibt für mich der 'Atomausstieg'. Da hatte man nun Kraftwerke, die mit nur sehr geringem CO2-Ausstoß stetig und sicher Elektroenergie erzeugen - und die müssen abgeschaltet werden, weil unsere Grün_*Innen sich zu Tode fürchten.
Die sterben nochmal aus Angst vor ihrem eigenen Schatten.
Weil die hochgelobten Windrädchen und Solardingens zwar Milliarden an Steuergeldern verschlingen aber trotzdem keine Versorgungssicherheit bieten können, werden wir auch in Zukunft nicht ohne Kohlekraftwerke auskommen. Wenn wir unsere stilllegen, dann beziehen wir eben irgendwann den Strom aus Polen oder Tschechien.
So geht Klimaschutz auch nicht.
Wer Energie ohne viel CO2 haben will, der kommt an Kernspaltung und Kernfusion nicht vorbei. Das sagen zumindest Elon Musk und Bill Gates. Mir nicht sonderlich sympatisch, aber erfolgreiche und gewiefte Unternehmer, die wissen, wie man Dinge erfolgreich anpackt.

11   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 20.24 Uhr
Kobold2 | Maß und Mitte
bestimmt wer?
Der waschmirdenPelzundmachmichnichtnass Bequemling, der sich ja nicht irgendwie aus seiner Blase bewegen will?
Oder der ichtuemalsoalsobundbehauptedasistgenug Ignorant?
Der Krebsschaden ist, das man das Geld allem voran stellt.
Nur wenn alles kaputt ist, nützt einem das Geld auch nichts mehr und um so länger man zögert wird es für die Zukünftigen Generationen immer unbezahlbarer.

3   |  8     Login für Vote
04.06.2021, 21.07 Uhr
Paulinchen | Das Beispiel Kanada...
... vom Oberstudienrat gefällt mir besonders. Ich habe dort Bekannte, welche aber ganz andere Sachen im Bezug auf den Umweltschutz berichten.
Kanada ist vielleicht ein positives Beispiel, wenn man sich die Großstädte anschaut. Nur der Rest des Landes ist auf dem Stand der ehemaligen DDR von 1990 stehen geblieben.
Fachgerechte Müllentsorgung: Fehlanzeige, Mülltrennung : Fehlanzeige, Plastikmuell an der Nordküste wandert mit dem Wind ins nahe Meer hinaus. Wenn das Müll Loch in der Nähe eines kleinen Ortes voll ist, wird es zugeschüttet und 20 km entfernt, wird das nächste Loch aufgemacht. Das ist praktisch und preiswert, basta. Das ist Kanada, das große, weite Land....

6   |  6     Login für Vote
04.06.2021, 21.57 Uhr
Rob2000 | Na dann
können doch alle ihre großen fetten schlitten abgeben von den gnädigen Herren, ach nee ich vergaß...den juckt es ja nicht denn die haben die Kohle dafür. Warum fängt da die Regierung nicht an als bestes Beispiel vorran. Keine Dienstreisen mehr, spart Steuergelder und tut der Umwelt was Gutes, dienstwagen abschaffen...die können mit ein Fahrrad fahren oder über Cam ihre Quatsch Geschichten austauschen. Die Bundeswehr macht am besten auch keine Übungen mehr, ist besser für die Umwelt.
Merkt denn der größte Teil gar nicht von euch das es nur um Geld geht, der kleine Arbeiter hat noch weniger und die Politiker noch mehr...
Abwarten wenn es dann mal soweit ist, und sich alle dumm und dämlich bezahlt haben und am Klima hat sich nichts geändert.

7   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 22.13 Uhr
grobschmied56 | Nun mal los, Ihr Phantasten...
...und beweist uns, daß es funzioniert! (:-)
Wo ist das Pilotprojekt, wo ist die Demonstration?
Seit Jahren nerven die Grünen, Ökos und Klima-Aktivisten nun die Menschheit mit ihren Forderungen, alle Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen und durch 'Erneuerbare Energie' zu ersetzen. Als Symbolfigur habe ich im Hinterkopf das Bild eines typischen 'Klimaschützers' abgespeichert. Ein Demonstrant mit einem läppischen Pappdeckel mit der selbstgekrakelten Aufschrift:
'' SONNE STATT KOHLE ! ''
Jo, prima, ganz nett. Nix gegen einzuwenden. Dazu die immer gleichen (schein)logischen Argumente, wie zum Bleistift:
>Die Sonne schickt uns keine Rechnung!<
>Irgendwo weht immer der Wind!<
Und dergleichen mehr.
Wo ist das Pilot-Projekt? Alle großen Erfindungen begannen klein und bescheiden, auf lokaler Ebene oder als reine Technik-Demonstration. Es wurden nicht ganze Länder mit Gleisen für Millionen von Pfund überzogen, um nach 20 Jahren Bauzeit dann den ersten Zug fahren zu lassen und zu zeigen, daß eine Eisenbahn Menschen und Güter transportieren kann. Die ersten Eisenbahnen in England (Stockton-Darlington) und Bayern (Nürnberg-Fürth) waren kurze Stichstrecken über wenige Kilometer, die aber das System 'Eisenbahn' anschaulich demonstrierten. Das erste von einer Dampfturbine getriebene Schiff der Welt, Parsons 'Turbinia' war nur eine 30 Meter lange Yacht von 44 tons Verdrängung, aber mit beeindruckender Geschwindigkeit von über 34 Knoten (64Km/h).
So etwas sollte ja wohl auch möglich sein, um die Tauglichkeit der hochgepriesenen 'Erneuerbaren Energien' zu demonstrieren. Beweist uns, daß es geht, eine Stadt - oder auch nur ein Städtchen - wie z.B. Ellrich ausschließlich mit Solar-und Windenenergie zu versorgen. Packt die Dächer voll mit PV-Anlagen und stellt genug von Euren putzigen Windrädchen drumrum. Sorgt dafür, daß alle Bürger E-Mobilchen bekommen und alle Kohle- Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzt werden.
Und dann, trennt die externen Gas- und Stromleitungen und zeigt uns, daß es möglich ist, eine Stadt ausschließlich mit Solar und Windkraft zu versorgen, rund ums Jahr, auch bei 30 cm Neuschnee und minus 2o° C !!
Wenn Ihr das schafft, will ich es gern glauben!

13   |  5     Login für Vote
04.06.2021, 23.17 Uhr
Oberstudienrat | @Paulinchen...
... na dann ist das doch ein Grund, dass wir es bei uns genauso machen, oder?

3   |  9     Login für Vote
05.06.2021, 07.36 Uhr
Rob2000 | Im Endeffekt
Ist es alles nur Geldmacherei, vorprogrammiert wird dadurch Armut, die armen werden noch ärmer und die reichen noch reicher. Es kostet Arbeitsplätze weil die Firmen die Kosten auch irgendwann nicht mehr zahlen können. Und die die für Mindestlohn sich abrackern jeden haben so schon Probleme alle ihre Kosten zu stemmen und dann wird alles noch teurer. Denkt mal drüber nach, vielleicht sollte mal ein Projekt gestartet werden was sich nennt, faires leben oder so. Und irgendwann kommt dann der große Urknall, mehr Diebstähle, Einbrüche, Überfälle und und und...normale Schlussfolgerung

4   |  3     Login für Vote
05.06.2021, 09.19 Uhr
Paulinchen | Es ist halt...
... Wahlkampfzeit. Nur so kurz vor dem Wahltag, beginnen die Parteien damit, sich gegenseitig a zugreifen. Wird aber dabei eine Art Linie überschritten, sind sie sich ganz fix wieder gut. Jetzt betteln die Grünen darum, den Klimaschutz nicht zum Wahlkampfthema zu machen. Vor der letzten Wahl bat die CDU und CSU darum, daß man doch den Wahlkampf nicht auf das Thema Flüchtlinge fixieren sollte.
Da kam selbst von der scheidenen Kanzlerin die Zusage, dass alles unternommen wird, dass die Abschiebung derer, welche nicht hier bleiben dürfen, massiv forciert werden wird.
Immer wenn die Luft für die Politik dünner wird, sind sie sich noch unmittelbar vor dem Wahltag irgendwie einig und der Wähler tapst in die Falle. Bleibt jetzt nur noch abzuwarten, welche Versprechen die Grünen in den nächsten Wochen abgeben, damit das Wahlvolk ihnen ihren Kurs glaubt. Was der @Grobschmied56 schreibt, sollte doch mal einen Versuch wert sein. Das würde Kosten sparen, wenn es scheitert und wieder Kosten sparen wenn es tatsächlich klappt.
Klein Annalena schmeißt schon jetzt mit Milliarden um sich, dann sollte sie sich mal mit dem Pilotprojekt beschäftigen und es aus dem Steuersack heraus nehmen, in den sie selbst nichts einzahlen will. Die Herren Benz und Daimler haben ihre Visionen zu Beginn auch selbst finanziert, um den Beweis anzutreten, dass sie die Welt revolutionieren werden.
Nur zu Annalena, ob der Robert dabei ist, wage ich zu bezweifeln. Der steckt jetzt nur noch die Pfeile, die du abschießt. Leider treffen nicht alle in der Mitte ein. Letztlich wäre er ja nur zu gern an deiner Stelle gewesen. Vielleicht ist er ja auch wie der Markus, schon in der Lauerstellung.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Es kann und darf nicht sein, dass der Klimawandel auf der Erde nur von einem Land ausgeht. Da hilft es auch nicht, wenn man Deutschland zum Epizentrum der Klimakatastrophe hoch stuft. Denn die eigentlichen CO2 Produzenten scheren sich einen Dreck um den Klimawandel. Denn so lange wie niemand kontrolliert, ob es wirklich umgesetzt wird oder nur auf dem Papier steht, ändert sich nichts auf der Welt. Auch nicht, wenn es in Deutschland jemals klappen würde. Wir leben nicht in einer Blase.

4   |  1     Login für Vote
05.06.2021, 14.55 Uhr
Fönix | Solange sich unsere edeldeutschen GrünInnen
mit der smarten und gleichzeitig unsäglichen AnnaLena vorneweg nicht augenblicklich und mit aller Kraft dafür stark machen, dass die Abholzung der (Regen-) Wälder weltweit und sofort gestoppt wird, ist das ganze gegenwärtige Getöse für mich nichts Anderes als billige Wahlkampfpolemik.

Der weltweite Flächenfraß an unseren Grünen Lungen ist für die globale Klimabilanz ein ungleich größeres Problem als die Frage, ob in Köln ein XY-Golvw noch in die Innenstadt fahren darf oder nicht.

Der größte Anachronismus ist ja die Tatsache, dass der größte Teil der besonders produktiven tropischen Regenwälder für Palmöl- ("Biokraftstoffe") und Sojaplantagen (Basis für Tofu und viele andere "Highlights" unserer veganen Ernährungsspezialisten) abgeholzt wird.

Somit trägt die neue aber nur scheinbar ökologische Weltanschauung mit ihrer stetig wachsenden Gier nach symbolträchtigen Statusprodukten in erheblichem Umfang zur Klimaerwärmung bei. Und das ganze aktuelle Geschrei von den GrünInnen mit ihren Anhängseln wie DHU und Konsorten soll in erster Linie Panik schlagen und Stimmung schüren um unbedarfte Wähler in die Arme der GRÜNIDEOLOGISCHEN Häscher zu treiben. Mit Klimaschutz hat das ganze Treiben sehr wenig und mit Umwelt- und Naturschutz gar nichts zu tun. Im Gegenteil.

Was mich am meisten wundert ist die Tatsache, dass die CDU Merkelscher Prägung diesen selbsternannten Weltverbesserern auch noch die Steigbügel hält. Gottseidank heben einige führende CDU-Politiker in Sachsen-Anhalt jetzt den Zeigefinger (Nein, noch nicht den Mittelfinger) und warnen nachdrücklich vor den Gefahren der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den GRÜNEN. (für die Quellenfanatiker: ARD-Videotext Seite 110 heute Morgen)

8   |  3     Login für Vote
05.06.2021, 19.01 Uhr
Trüffelschokolade | Soy boys
Es ist amüsant wenn man gerade mit Soja für Tofu ankommt als vermeintliche Umweltsünde.

Knapp 80% der Sojaproduktion gehen in die Futtermittelindustrie für die Milch- und Fleischproduktion. Keine 10% gehen direkt in menschliche Ernährung.

Sich über Abholzung des Regenwaldes beschweren, das dann Sojaplantagen und Tofu anlasten, aber ne Stunde später Steak essen oder Milch trinken, ist auch eine besondere Art der Heuchelei.

3   |  5     Login für Vote
05.06.2021, 20.41 Uhr
Fönix | Während die/der/das Trüffelschokolade
am Anfang ihrer/seiner Karriere als KommentatorIn in der nnz durchaus interessante und lesenswerte Beiträge beisteuern konnte, reduzieren sich die derzeit abgesonderten Gedanken nach meiner Wahrnehmung oft auf billige Polemik, Mutmaßungen und haltlose Unterstellungen. Schade.

Bei uns gab es heute Hefeklöße mit Hedelbeeren aus der Brandenburger Streubüchse. Alles heimische Zutaten, nichts aus Übersee. Wir haben uns dieses leckere Mahl nochmal gegönnt, bevor Zubereitung und Verzehr nach der Bundestagswahl unter Strafe gestellt werden. Trüffelschokolade und Gefolge würden in ihrem Ökowahn (Andere nennen es Ökodiktatur) solche Speisen glatt verbieten, schließlich enthalten sie ja so dekadente Zutaten wie Milch und Ei.

Unser Rezeptvorschlag für morgen:
Spargel aus Herbsleben, Buletten aus Hackfleisch (Die Tiere wurden hier im Landkreis unter ökologischen Haltungsbedingungen aufgezogen und im gleichen Betrieb auch geschlachtet und verwertet) und Kartoffeln aus eigenem Anbau (vom Vorjahr, im Keller unseres Gartenhauses gelagert und nach wie vor von bester Qualität). Wahrscheinlich steht auf ein solch opulentes Mahl bald die Todesstrafe.

Eine letzte Frage habe ich noch an Trüffelschokolade:

Bewirtschaften sie eigentlich auch einen eigenen Nutzgarten, um sich einen erheblichen Teil der Nahrungsmittel selber mit der eigenen Hände Arbeit zu erschaffen?

Übrigens, ich lade Sie für morgen zum Mittagessen in unseren Garten ein.

1   |  0     Login für Vote
05.06.2021, 21.53 Uhr
Fönix | Übrigens, Trüffelschokolade, den Stuss mit dem Soja
können sie den Chinesen erzählen, die importieren rund 60 Prozent der weltweiten Importmenge an Soja vorwiegend aus Brasilien und Argentinien, also genau aus den Regionen, wo derzeit die großen Regenwälder verstärkt zugunsten der Sojaplantagen abgeholzt werden. Deutschland liegt da unter ferner liefen irgendwo bei 2 Prozent Sojaimport.

Aber diese Fakten sind für Sie und die ganze DUNKELGRÜNE AVANTGARDE völlig bedeutungslos. Denn bei Ihnen spielen in erster Linie politische Interessen eine Rolle und deshalb reflektiert ihr ganzes ÖKOGEFASEL nur auf innenpolitische Kategorien, wo es mit absurden Forderungen, die von Otto Normalverbraucher kaum zu Bedienen sind, Wählerstimmen zu gewinnen gilt. Mit Bolsonaro und Co. legen sie sich genau so wenig an wie mit den Chinesen, dabei gibt es keine Wählerstimmen zu holen sondern höchstens blutige Nasen. Hoffentlich erkennen immer mehr Menschen ihr durchtriebenes selbstsüchtiges Spiel, das weder der Natur noch den Menschen hilft, sondern einzig und allein dazu dient,sie und ihresgleichen in die Machtzentrale einer Ökodiktatur zu spülen.

Wenn Sie morgen mit mir in unseren Garten darüber diskutieren und mich vom Gegenteil überzeugen möchten, mache ich gerne eine Flasche Saale-Unstrut-Wein auf. Wir können uns dann am naturnahen Gartenteich in Gesellschaft von über 50 Berg- und Teichmolchen, mehreren (von ein paar Goldorfen für die Kinder zum Anschauen abgesehen) heimischen Fischen (Gründlinge, Schleien, Bitterlinge - ja, Teichmuscheln sind auch dabei - , Moderlieschen, Giebel, Nasen etc.), Libellen, Hornissen, Bienen und vielen trinkenden und badenden Vögeln trefflich über die wahren Zielstellungen DUNKELGRÜNER IDEOLOGIE streiten. Das Angebot aus meinem vorherigen Kommentar steht. Ich freue mich schon auf das dabei zu erwartende Streitgespräch ...

5   |  3     Login für Vote
07.06.2021, 13.44 Uhr
Trüffelschokolade | Stuss und China
Die Grundaussage war, dass Regenwälder abgeholzt werden u.a. für Sojaplantagen - dies dann mit Verweis auf Tofu und Co.

Dass China viel dieses Sofas importiert ändert nichts an der von mir beschriebenen Tatsache, dass es zu einem extrem großen Anteil vor allem in der Futtermittelindustrie verwendet wird. Dabei ist es recht egal ob das Schwein nun in China oder Deutschland ist.

Die billige Polemik in Bezug auf Soja und Tofu stammt dementsprechend nicht von mir. Da muss man auch nicht von "DUNKELGRÜNER AVANTGARDE" und "ÖKOGEFASEL" reden, sondern es einfach als Fakt hinnehmen. Da muss man auch keine "Ökodiktatur" herbeifantasieren.

Beim Thema der hoffentlich Verhinderung weiterer Abholzung im Regenwald treffen wir uns aber wohl wahrscheinlich. Wir haben nur unterschiedliche Ansätze: Während es Fönix scheinbar um die 2% gehen, die in direkten Konsum gehen, würde ich in dem Moment eher bei den ca. 80% ansetzen, die als Tierfutter verwendet werden. Welcher Fokus wahrscheinlich mehr Einfluss hat auf die Verhinderung weiterer Abholzung wird allein aufgrund des Unverhältnisses der Zahlen wohl schnell deutlich.

0   |  4     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.