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Sa, 08:00 Uhr
05.06.2021
Gemeinsame Reihe von Hochschule und nnz

Klimaschutz geht alle an

Vor wenigen Wochen hat das Bundesverfassungsgericht Klimaschutz Verfassungsrang zugeschrieben und die Politik zu entschlossenem Handeln aufgefordert. Dies betrifft insbesondere die konsequente Verringerung der Treibhausgasemissionen. Doch welchen Anteil hat eigentlich jede/r Einzelne und welchen Einfluss können wir durch unser Handeln auf die durch uns verursachten Treibhausgasemission nehmen?

Grafik (Foto: Hochschule Nordhausen) Grafik (Foto: Hochschule Nordhausen)
Im Rahmen eines Seminars haben sich Studierende der Hochschule Nordhausen mit dieser Frage beschäftigt und wollen in einer Reihe von Beiträgen Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Eine Handlungsmöglichkeit sei aber gleich an den Anfang gestellt: ein Besuch im Thüringer Klimapavillon, der dieses Jahr auf dem Blasii-Kirchplatz gastiert.

Wie groß sind unsere Treibhausgasemissionen? Eine Antwort liefert die Berechnung des CO2-Fussabdrucks, der die direkten und indirekten Treibhausgasemissionen eines durchschnittlichen Einwohners Deutschlands berechnet. Ein solches Berechnungswerkzeug wird beispielsweise vom Umweltbundesamt auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt.

Damit kann durch die Eingabe einiger Informationen zu Wohnsituation, Mobilitäts- und Konsumverhalten ein erster Schnellcheck gemacht werden. In diesem Bild haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars ihrer Berechnungsergebnisse den durchschnittlichen Ergebnissen eines Menschen in Deutschland gegenübergestellt:

So erzeugt jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich 11,17 t CO2 pro Jahr. Eine große Rolle spielt dabei unsere Lebenssituation aber auch unser Lebensstil. So kann mit einer Reihe bewusster Entscheidung bereits deutliche Einfluss auf unseren CO2-Fussabdruck genommen werden. Wie das gehen kann soll in den folgenden Wochen an Beispielen aus den Bereichen Mobilität, Ernährung, Wohnen, Reisen und sonstiger Konsum gezeigt werden.
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Kommentare

05.06.2021, 10.51 Uhr
pseudonym | Der nnz Bildungsauftrag
Nachdem soviele klimareligionskritische Kommentare in letzter Zeit hier abgegeben wurden, gibt's jetzt die volle "Erziehungs"breitseite in der nnz in den nächsten Wochen :-)

Stellt mal den Stromverbrauch eurer Server dar. Laufen die dennn schon CO2 Neutral?
(Da sollte man die nnz eigentlich nur bei Sonnenschein oder Wind aufrufen können.)

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05.06.2021, 11.30 Uhr
Kitty Kat | Gähn
Die Klimafutzis rechnen jede noch so kleine Begebenheit menschlichen Lebens in ihren albernen Fussabdruck um, das nervt allmählich. Da hört man am besten gar nicht mehr hin....gähn. Mir doch egal, wie groß die Füße sind. Ich lebe einfach....bevor noch mehr Superschlaue noch mehr verbieten.

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05.06.2021, 11.43 Uhr
Real Human | „Seid fruchtbar und mehret euch...
… und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“

So steht es im ERSTEN BUCH MOSE (GENESIS) (1.Mose 1,28). Das wird man im Lande Luthers mit den vielen Häuschen mit Türmchen in jedem Örtlein und in einer Zeitung mit einer unkommentierbaren Religons-Kolumne hoffentlich zitieren dürfen?

Was dies mit dem Klimaschutz zu tun hat, erkennt aber leider nicht jeder – egal ob gläubig oder nicht – sofort. Doch Kardinal Reinhard Marx, sieht die katholische Kirche an einem „toten Punkt“ angekommen. Primär ging es dabei zwar um sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen aber letztlich scheint sehr langsam die ERKENNTNIS zu reifen, dass an den abrahamitischen Religionen generell etwas „oberfaul“ ist.

Von „[Er-]Kenntnis“ bzw. Wissen leitet sich auch der Gnostizismus ab. Schon im 2. und 3. Jh. nach Chr. beschäftigten sich DENKENDE Menschen mit der Frage, wie ein allmächtiger, allwissender und allgütiger Gott eine solche grausame Welt schaffen konnte. Nach ihrer Lehre schuf ein böser Untergott, ein „Demiurg“, auch den minderwertigen „fleischlichen“ Menschen. „Die Erlösung des Menschen liegt in der Gnosis, d.h. in der Erkenntnis seines kosmischen Geschicks und der Göttlichkeit seines eigenen Selbst.“ (Wikipedia) Es ist fast schon selbstverständlich, dass diese Lehre von der römischen Staatskirche sofort grausam als Häresie bekämpft wurde.

Der langfristige Königsweg, weg von einer Klimakatastrophe, wäre daher eine aktive globale Bevölkerungspolitik. Denn besser leben will jeder Erdenbewohner. Eine klimaschützende Ökodiktatur stößt aber an Grenzen.

„Hannemann, geh du voran!“, ist das Credo von „grobschmied56“ unter „Die deutsche Weltrettungswut...“ (https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=292695).

Das autoritär regierte China hat bevölkerungspolitisch vorgemacht, wie es auch anders geht. Unterdessen vermehren sich im (un-) heiligen Land die religiösen Fanatiker auf knappem Land um die Wette, so als würden sie noch im Jahre Null mit einer Weltbevölkerung von etwa 200 Millionen Menschen leben ...

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05.06.2021, 12.21 Uhr
N. Baxter | heureke ihr fff und xr Fanatiker
hier ist es endlich bewiesen: Schule schwänzen und zwangsläufig Bildungsverweigerung sowie Nonsens führt zu einem größeren Co2 Fuß...

Und nun?

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05.06.2021, 12.23 Uhr
pseudonym | @Real Human
Ich hoffe Sie gehen mit gutem Beispiel voran und haben keine Kinder in die Welt gesetzt.

Pläne zur Bevölkerungsreduktion und -kontrolle (Stichwort Eugenik) gibt's weltweit schon sehr lange und wurden immer von kranken Psychopathen umgesetzt, mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

Informieren Sie sich mal über die "American Birth Control League" die sich heute "Planned Parenthood" nennt. Und wer hier Maoistische Methoden löblich hervorhebt... Da fehlen mir echt die Worte.

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05.06.2021, 14.48 Uhr
Kritiker2010 | 1 Tonnen CO2 pro Jahr und Mensch
Ich hab das mal nachgerechnet:
Allein die in Deutschland lebenden Menschen emittieren mit ihrer Atemluft über 83.000.000 Tonnen CO2 pro Jahr - wenn sie sich aufregen auch noch mehr.

Da sehe ich doch erhebliches Aktionismus-Potential für die Grünen, denn irgendwie müssen ja deren zukünftige Visionen finanziert werden.

Unsere Studenten helfen bestimmt gerne mit und rechnen das alles nochmal nach, interdisziplinär versteht sich, inklusive Prognose für die zu erwartenden Steuereinnahmen.

Wann bekomme ich eigentlich eine Gutschrift, weil mein Verbrauch an Strom, Gas und Sprit weniger als die Hälfte des Referenzwertes beträgt?

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05.06.2021, 16.34 Uhr
altmeister | Wo bleibt die Gutschrift?
Wir haben einen Garten mit großen Laubbäumen, viel Rasen und Gebüsch sowie Obstbäumen.
Wir leben also CO² reduzierend.
Wo bleibt da die Gutschrift auf unserem CO² Konto, incl. der CO²-Steuerrückerstattung?
Ist nebenbei eine Menge Arbeit mit dem Pflanzenwuchs verbunden, wo CO² abgebaut wird, da wächst ordentlich was, Grundsteuern sind auch fällig für diese Flächen.
Aber, irgendwie wird bei diesen Berechnungen nie die Realität berücksichtigt, da werden Menschen mit viel "Photosyntese" auf dem Grundstück gleichgesetzt mit denen, die in einer Betonwüste wohnen und nichts zum besseren Microklima beitragen.
Hauptsache, die Statistik macht ein schlechtes Gewissen...

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05.06.2021, 18.26 Uhr
grobschmied56 | Dem Realen Menschen...
... möchte ich ja eigentlich nicht weh tun, weil ich ihn ganz gut leiden kann... ABER:
(jetzt kommt wieder das jiddische Sprichwort zum Tragen - 'Alles was im Satz VOR DEM ABER steht, ist gelogen!')

Seid fruchtbar und mehret Euch! Der Satz ist wohl nicht wörtlich zu nehmen und womöglich auch immer wieder mißverstanden worden. Wenn ein Rosenzüchter sagt, daß er seine Pflanzen 'vermehren' will, dann heißt das natürlich nicht, daß irgendwann die gesamte Erdoberfläche nur noch mit Rosenbeeten überwuchert ist.
Das würde zwar schön aussehen, aber keinen hungrigen Magen füllen.
So ist der Spruch des Rosenzüchters aber auch gar nicht zu interpretieren. Was der Mensch schlicht meint:
Ich sorge für FORTPFLANZUNG bei meinen Blumen.
Exponentielles Wachstum und ungehemmte Ausbreitung hat er dabei vermutlich nicht im Sinn.
Er will einfach nur eine neue Generation seiner schönen Gewächse auf den Weg bringen.
Ganz ähnlich läuft das übrigens in Grobis Sippschaft ab:
Wir sind Vertreter der ein - bis zwei - Kinder Familie.
Reproduktionsfaktor knapp unter 1.
Würde sich die gesamte Menschheit so verhalten dann wären wir heute etwa genau so viele wie 1956.
Also ca. 2.8 Milliarden und nicht 7.8 Mrd, wie aktuell.
DAS IST DAS PROBLEM - und nicht die zehn Bratwürstchen, die der Grobi einmal im Monat auf den Grill legt. Leider verschließen die einschlägigen Ideologen vor solchen einfachen Tatsachen ihre Augen recht konsequent. Ehe man die wirklichen Probleme beim Namen nennt, versucht man lieber den Dummen in Futschland einzureden, man müßte dem Grobi seine Grillfete verbieten, um die Welt zu retten.
Wer's glaubt, wird selig, sagt der Herr.
(Alle anderen kommen aber auch in den Himmel)
:-))

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05.06.2021, 19.25 Uhr
Richard Z.& Paul
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB.
06.06.2021, 09.02 Uhr
derMicha | schlau daherreden
Bei diesem Thema geht es um Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder. Ein "Weiter So" kann es nicht geben, die westliche Welt hat in den letzten 50Jahren so viel Schaden angerichtet, dass es unsere Pflicht ist die Wegwerfgesellschaft zu begraben. Es geht nicht um Verbote, sondern Nachhaltigkeit. 2 Wochen Adria statt 3 Tage Palma, Pullover, die länger getragen werden als eine Saison, weniger Verpackung, Mehrweg statt Einweg, Produktion nur noch so viel gebraucht wird, Autofahren nur noch so viel nötig.
Jeder Nordhäuser merkt schon, dass die Sommer immer trockener werden, Unwetter öfter und heftiger kommen. DAS will ich den Jungen nicht hinterlassen, denn die können nichts dafür, dass wir so über unsere Verhältnisse gelebt haben!

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06.06.2021, 09.15 Uhr
Real Human
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht mehr zum Thema
06.06.2021, 10.34 Uhr
Kritiker2010 | Bevölkerungs-Katastrophe
Grobschmied hat es schon angerissen: Seit den 1950er Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht. Etwa seit den 1950er Jahren scheint der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre anzusteigen. Trotz viel "wenn" und "aber" bleibt am Ende der Zusammenhang deutlich sichtbar - soweit man den Zahlen glauben darf.

Dass der Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen in der "westlichen Welt" pro Kopf besonders hoch sein soll, genügt den Anhängern der Klimareligion zur Schuldzuweisung. Dass aber die Schwellenländer, durch schiere Masse, einen deutlich steigenden Anteil beitragen, wird gern verschwiegen.

Und dann machen uns auch noch Menschlichkeit und Verantwortung einen Strich durch die Rechnung. Denn durch die Ernährungsprogramme, Impfkampagnen und die dann folgend die Segnungen moderner Zivilisation steigt die Bevölkerungszahl immer schneller und damit auch Ressourcenverbrauch und Emissionen in Entwicklungsändern.

Wäre also die Frage zu stellen, wo man den Hebel ansetzen kann, um den größtmöglichen Effekt heute und in naher Zukunft zu erreichen. Ich vermute aber mal, dass Inder oder Kenianer tendenziell weniger offen sind, für die Weltrettung durch Verzicht, Verbote und zusätzliche Kosten.

Möglicherweise sind wir aber beim Thema Bevölkerungsentwicklung wieder einmal Vorreiter. Zunehmender Wohlstand und steigende Unfruchtbarkeit lassen die Geburtenquoten bei uns seit Jahren sinken. Und durch die Segnung mit dem Genderwahn fallen zusätzlich Menschen aus dem natürlichen Reproduktionszyklus.

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06.06.2021, 21.14 Uhr
derMicha | da lacht sich jeder Kenianer schlapp
@Kritiker2010, haben Sie mal den CO2-Rechner probiert? Vermutlich ist ihr "Beitrag" zum Treibhauseffekt genauso hoch wie der von 20 Kenianer*innen zusammen. Da hilft kurzfristig nur noch eine drastische Einpreisung von Klimakosten. Ziele bis 2030, 2040 oder gar 2050 sind schön und gut, je später wir anfangen umso drastischer wird der Aufprall. Bin gespannt was die Fremdenhasser dann sagen, wenn Millionen Menschen nach Europa migrieren weil es keine Lebensgrundlage mehr vor Ort gibt. "Hätten wir mal..."
Wir haben es selbst in der Hand, wie viele Menschen ihr Zuhause verlieren werden. Beschweren können wir uns dann nicht...

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07.06.2021, 11.51 Uhr
Kritiker2010 | Man liest es, aber der Kreis schließt sich nicht.
Wenn sich in Afrika die Emissionen (pro Kopf und insgesamt) durch zivilisatorische Entwicklung und Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahren vervielfacht, hat das also keinen Einfluss auf die Entwicklung.

Wenn ich aber all meine Mittel aufwende, um hier grüne Luftschlösser zu bauen und meine Emissionen auf dem Papier um ein paar Prozent zu reduzieren, rettet das die Welt und sorgt dafür, dass der Besuch aus Afrika zu Hause bleibt?

Das afrikanische oder indische CO2 muss dann wohl weniger Klima-schädlich sein als unseres.

Aber vielleicht geht dem Micha ja ein LED-Licht auf, wenn er sich mit dem Wirtschaftswachstum in Ghana, Tansania, Kenia, Vietnam, Philippinen, etc. beschäftigt. Von China oder Indien will ich ja gar nicht reden ...

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