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Mi, 12:38 Uhr
07.09.2022
ADAC Tankstatistik

Ende des Tankrabatts lässt Spritpreise explodieren

Nach dem Ende des Tankrabatts sind die Kraftstoffpreise massiv gestiegen. Insbesondere der Preis für Benzin ist regelrecht explodiert. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,992 Euro, das ist ein Anstieg von 21,6 Cent im Vergleich zur Vorwoche...

Auch Diesel ist binnen Wochenfrist deutlich teurer geworden. Ein Liter kostet aktuell 2,157 Euro, das sind 8,2 Cent mehr als vor einer Woche. Damit ist Diesel derzeit 16,5 Cent teurer als Super E10 – so groß war die Differenz zwischen den beiden Sorten noch nie ohne den Sondereffekt des Tankrabatts. Die Energiesteuer auf Diesel ist seit 1. September wieder rund 21 Cent niedriger ist als auf Benzin, dies spiegelt sich jedoch in den aktuellen Preisen in keiner Weise wider.

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Laut ADAC ist das Ausmaß der Preisanhebungen ebenso wie das aktuell viel zu hohe Preisniveau nicht zu rechtfertigen. Obwohl erst nach dem Ende des Tankrabatts am 31. August die Steuerbelastung bei Benzin um 35 Cent je Liter und bei Diesel um 17 Cent gestiegen ist, wurden die Kraftstoffpreise insbesondere in der zweiten Augusthälfte bereits massiv angehoben. So sind die Preise laut ADAC damals um rund sieben Cent bei Super E10 und 15 Cent beim Diesel gestiegen, obwohl der Ölpreis auf ähnlichem Niveau liegt.

ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC) ADAC Tankstatistik (Foto: ADAC)


Die Aussicht auf eine verstärkte Nachfrage nach vergünstigtem Kraftstoff dürfte die Mineralölindustrie somit schon vor dem Auslaufen des Tankrabatts dazu bewogen haben, sich ein auskömmliches Preispolster zu verschaffen. Hinzu kommt, dass die Preise zum Monatswechsel schlagartig angestiegen sind, obwohl angesichts des noch niedriger besteuerten Kraftstoffvorrats in den Tankstellentanks eine sukzessive Erhöhung erwartbar gewesen wäre.

Nach Empfehlung des ADAC sollten die Autofahrer sich vor der Fahrt zur Tankstelle über die aktuellen Preise im näheren Umkreis informieren. Wer abends tankt, kann nach aktuellen ADAC Auswertungen im Schnitt zwölf Cent gegenüber den Morgenstunden sparen. Preisbewusstes Tankverhalten fördert zudem den Wettbewerb und kann daher auch zu einer Preissenkung beitragen.

Schnelle Hilfe bekommen Autofahrer mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
07.09.2022, 17:22 Uhr
War doch klar,...
.... die Ölmafia von Deutschland braucht Geld für die Vorstände, es steht Weihnachten vor der Tür.... Wenn die Parteien Glück haben, fällt vielleicht noch eine Spende ab....
grobschmied56
07.09.2022, 17:37 Uhr
Nicht zu vergessen - die Konzerne verdienen sich nur dumm...
... der Fiskus und der Bundesfinanz - Lindner verdienen sich dumm und dämlich.
Kama99
07.09.2022, 17:45 Uhr
@grobschmied56
Der Krieg ist teuer, irgendwo muß das Geld ja her kommen. Und über dieser Gelder wird nicht diskutiert, die werden anstandslos bezahlt.
Strandläufer
07.09.2022, 18:25 Uhr
...
Es ist einfach nur zum kotzen.

An der Küste geht's noch, aber gerade in Nordhausen ist es schon immer schweineteuer und schlimmer als Anderswo. Ich frage mich nur warum?
Wenn ich dann die unqualifizierten Grünen sehe mit ihrem totalitärem Ökofaschismus...gehen die mir auf den Sack.
Vor allem Ohnmacht und Hilflosigkeit ärgern mich.
Kobold2
07.09.2022, 21:01 Uhr
Wenn ich
Die Kommentare zur Beurteilung der Bundes finanzlage lese, wunderts mich nicht das man selbst finanziell nicht klar kommt.
Die Ohnmacht ist doch schon lange da. Es wird maximal ein wenig gejammert, oder gemeckert, aber sonst weiter wie bisher gemacht. Die Kiste öfter mal stehen lassen geht scheinbar nicht und das die vielen Stadtpanzer keine Verbrauchswunder sind fällt auch nur wenigen auf.
Schuld sind immer die anderen.....
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