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Fr, 17:01 Uhr
09.09.2022
Präsidenten ostdeutsche Handwerkskammern fordern Härtefallhilfen

„Insolvenzwelle im Handwerk angelaufen“

Im Rahmen des Treffens der Präsidentinnen und Präsidenten der Ostdeutschen Handwerkskammern in Erfurt tauschten sich am heutigen Freitag die Vertreter des ostdeutschen Handwerks mit Carsten Schneider, Mitglied der SPD- Bundestagsfraktion und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland, über die aktuelle Energiekrise aus...

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Im Mittelpunkt des Gespräches stand die aktuelle wirtschaftliche Lage im Handwerk, insbesondere die Energieproblematik. Die Handwerksvertreter forderten in Richtung des Bundesabgeordneten Schneider, eine mögliche Pleitewelle zwingend zu vermeiden. Gleichzeitig seien rasche Lösungen gefragt, um die Einbrüche der erheblichen Energiekostensteigerungen wieder aufzufangen. Die aktuellen Maßnahmen des dritten Entlastungspaketes seien nämlich nicht ausreichend, um die Binnennachfrage zu stabilisieren. Des weiteren umfasse das Paket keinerlei spezifische Hilfen für Handwerksbetriebe.

Stefan Lobenstein, Präsident der Handwerkskammer Erfurt, betonte eindringlich:
„Die Lage ist dramatisch. Wir erhalten täglich neue Hiobsbotschaften aus weiten Teilen des Handwerks. Unzählige energieintensive Betriebe können die gestiegenen Energierechnungen nicht mehr begleichen. Das betrifft insbesondere Bäckereien und Fleischereien, Brauereien, Textilreiniger, Kfz-Werkstätten und Galvaniseure. Sie empfinden ihre aktuelle Situation und die Aussichten auf die kommenden Monate als perspektivlos. Kurzum: Dem energieintensiven Handwerk droht keine Insolvenzwelle – sie ist bereits angelaufen.

Wenn ganze Gewerke zusammenbrechen, müssen uns mitunter auf regionale Versorgungsengpässe einstellen. Und das nur, weil die Regierung weder davon Kenntnis nimmt, was sich hierzulande gerade zusammenbraut und was noch auf uns zukommt. Es ist fünf nach zwölf – und die Koalition bleibt uns immer noch eine Antwort auf die Frage schuldig, wie die Kosten rasch gesenkt und Betriebsinhaber ihr Lebenswerk retten können.

Auch wenn die Bundesregierung eine Nachbesserung des Entlastungspaketes in Aussicht gestellt hat, werden zugesicherte Hilfen mitunter viel zu spät ankommen. Bereits jetzt ist vielen Betrieben die Luft längst ausgegangen, weshalb ihnen die in Aussicht auf die versprochenen Hilfen nichts nützen werden. Hier hat die Bundesregierung den Ernst der Lage einfach verschlafen. Jetzt sofort muss der Staat besonders betroffene, energieintensive Betriebe mit Härtefallhilfen retten!“

Carsten Schneider signalisierte gegenüber dem Handwerk sein Verständnis und sein Bedauern für die existenzielle Schieflage. Dem Eindruck der anwesenden Handwerkspräsidenten nach, die selbst Inhaber von Betrieben sind, nahm er die Sorgen und Ängste ernst - und zeigte eine Reihe von möglichen Lösungswegen auf, die man in der Bundesregierung diskutiert. Die Anwesenden machten daraufhin deutlich, dass die Handwerkerschaft stark abhängig von einer schnellen Kommunikation der Lösungswege seitens der Bundesregierung sei.
Autor: red

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Kommentare
Kama99
09.09.2022, 18:08 Uhr
Wo ist das Problem?
Gibt doch jetzt ein "riesen" Rettungsschirm. Da gehen die Betriebe eben erst in 6-12 Monaten Pleite. Dieses Land ist mit dieser Regierung Hoffnungslos verloren. Hört auf nach Fachkräften zu suchen, die braucht niemand mehr.
geloescht.20250302
09.09.2022, 19:51 Uhr
Unglaublich verblendete rotgrüne Lemminge...
Ich habe mir zuletzt 1 Stunde Zeit genommen und die Leserkommentare zur Rede vom Sahra Wagenknecht im Bundestag bei "Spiegel Online" gelesen.

Mein Fazit: Die nächsten Wahlen werden nicht anders ausgehen als die Letzte.

Wenn diese Großstadtbewohner und Studenten (Und das sind die SpoN-Leser hauptsächlich) wählen gehen, bekommen wir denselben rotgrünen Rotz wieder serviert.

Oder es bleibt die Hoffnung, dass sie sich "Für die Ukraine" im kommenden Winter den Arsch abfrieren und zitternd aus ihren Träumen erwachen oder sich zu Tode kratzen, weil ihre Oko-Bio-Seife sich beim Duschen mit kaltem Wasser nicht vollständig von der Haut abspülen lässt.
geloescht.20240214
09.09.2022, 21:56 Uhr
Carsten Schneider signalisierte....
.....ja was denn konkret? Er lässt sich permanent in Thüringen wählen, wohnt aber seit Jahren in oder um Berlin. Der kauft hier weder Auto noch Brötchen von der Staatsknete. Und nun hat er den blödesten Job den es zu verteilen gab. Ohne richtigen Etat . Aber nur Rundreisen um die Ossis bei Laune zu halten. Wofür? Um denen mal wieder zu erklären dass eine aus der dritten Reihe vom WDR jetzt die große Kohle beim RBB verdienen muss. Wir sind ja immer noch nicht schlau genug. Guten Abend noch.
grobschmied56
10.09.2022, 00:01 Uhr
Der Superminister klärt auf: ...
... Wenn ein Handwerksbetrieb drei, vier oder zehn Wochen lang nicht mehr arbeitet, dann ist er nicht insolvent! Nö, der hat eben nur mal für einige Zeit die Produktion eingestellt.
Das wird meine Kinder und Enkel trösten!
Wenn sie vor Opa Grobis Sauerstoffzelt stehen, unter dem der Grobi seit zwei Stunden weder Atmung noch Herztätigkeit von sich gibt und der fröhliche Onkel Doktor sie schlau macht:
Oooch.... alles halb so wild, der Grossevadder, der is nich dod, der hat nur mal vorübergehend aufgehört zu leben!
Das baut auf.
Erzeugt Zuversicht.
Löst Probleme, Verspannungen und führt zur De-Eskalation.
Schöne, neue Welt.
Franz Haarkamm
10.09.2022, 11:16 Uhr
Hoffnung, dass sie sich den A... abfrieren @tannhäuser
Einen ähnlich klingender Satz, war doch diese Woche schon einmal (aus Versehen) in einem Livestream der blauen Partei zu hören. Das ist doch wahre Liebe zum Deutschen Volk, wenn man - weil das eigene Programm "so gut" ist - hoffen muss, dass es friert, weil man sonst nicht gewählt wird.
geloescht.20250302
10.09.2022, 12:23 Uhr
Aus dem Kontext gerissen, Herr Haarkamm.
Aber die von mir gemeinten "Frierenden" werden sicherlich nicht nur freitags hüpfen, im die innere Kälte zu vertreiben.

Sogar Merkel und Sarrazin hatten Sprüche bezüglich Bewegung und Strickjacken in den eigenen (Also des Wahlpöbels) Wohnungen in petto.

Und ich muss Ihnen aus eigener (NVA) Erfahrung bestätigen, dass Sie Seife, Duschbad und Shampoo nur mit kaltem Wasser nicht aus Haaren und vom Körper weggespült bekommen.

Ob Sekundenkleber die Hände auf Asphalt wärmt, war leider in meinem Chemieunterricht kein Thema.
bleibtmalfeinineurer
10.09.2022, 12:29 Uhr
Stimmt...
Herr Frank Haarkamm ...oder doch nicht ? Die nnz hat davon jedenfalls nix berichtet.
geloescht.20250302
10.09.2022, 12:52 Uhr
Noch eine Ergänzung, Herr Haarkamm!
Es ist zynisch und menschenverachtend von Politikern (Sie und ich dürfen alles raushauen, da wir als Privatpersonen argumentieren und keine Verantwortung für 80 Millionen Bürger tragen) nur von Frieren, Waschlappen, Kalt Duschen zu fabulieren und das mit Solidarität für einen Oligarchenstaat und Menschen zu begründen, deren Nachbarschaft man uns jetzt aufgedrückt hat und die sich teilweise schon benehmen, als gehörten sie eher hierher als wir!

Und wenn wirklich der Strom ausfällt (Und ein Blackout ist nicht so ein Kindergeburtstag mit Kerzen und Taschenlampen wie im Katastrophenwinter Ende der 70er Jahre), werden Menschen sterben, weil sie sich keinen Dieselgenerator in ihre 3-Raumwohnung stellen können und Solarpanele oder Windenergie ihren Akku für das COPD-Sauerstoffgerät nicht für mehrere Tage mit dem nötigen Strom versorgen können.
Netzpirat
10.09.2022, 13:36 Uhr
Es macht schon Angst
Was sich so in unseren Land verändert ist so gravierend,daß kennen wir so nicht,die Energiepreise kann kein Haushalt von Otto Normalverbraucher sowie mittelständige Firmen mehr stemmen,wir werden gezwungen uns zu verschulden,die Armut wird sich ausbreiten,die Jenigen von Uns die noch arbeiten gehen werden noch bestraft.Bald kann sich niemand mehr das Autofahren leisten um auf Arbeit zu kommen weil es die Kosten übersteigt was die Mehrheit der Arbeinehmer betrifft vor allen die im Ländlichen Raum wohnen.Gasabschläge von 600€ sowie Strom ca 250 im Monat für ein Einfamilienhaus.Ich denke schon darüber nach alles zu verkaufen und auszuwandern.Ich schäme mich echt für mein Land die lieber die Steuergelder andere rauswerfen und uns vegessen.Das macht einen krank ,ruhig schlafen kann ich schon lange nicht mehr.
geloescht.20250302
10.09.2022, 13:47 Uhr
Wie oft denn noch?
Nerven Sie mich doch bitte wegen meiner Meinung nicht mit der AfD! Ich werde niemals wieder in irgendeine Partei eintreten.

Diese AfD hat zumindest in Sondershausen und der Person MdB Pohl keine Lust, Kontakt zum Wahlvolk zu halten.

In Nordhausen und Erfurt sieht das anders aus. Eine Schande für A-H-S und Co., dass ich dort anrufen muss, wenn ich beispielsweise ein Problem habe, welche z. B. ein zuständiger Abgeordneter in einem Ausschuss einbringen könnte.

Nicht mal lokale Befindlichkeiten der hiesigen Bevölkerung interessieren diese Volksvertreter der AfD.
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