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Di, 11:11 Uhr
12.09.2023
Ein Blick in die Statistik

Zunahme der Thüringer Importe

Der Wert der Thüringer Importe stieg im 2. Vierteljahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,1 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik blieb der Wert der Exporte währenddessen unverändert, wobei Ausfuhren in die Ukraine deutlich um 453,3 Prozent zunahmen…

Die Entwicklung der Einfuhren wurde von den Importpreisen beeinflusst. Deutschlandweit nahmen diese während des 2. Vierteljahres 2023 ab, die Exportpreise blieben stabil*. Eine merkliche Zunahme war weiterhin bei der Einfuhr von „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung“ zu verzeichnen (+132,3 Prozent).

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Im 2. Vierteljahr 2023 wurden nach vorläufigen Angaben Waren im Gesamtwert von 4,6 Milliarden Euro aus Thüringen ausgeführt. Gegenüber dem 2. Vierteljahr 2022 blieb der Warenwert der Thüringer Exporte damit nahezu unverändert. Der Wert der Ausfuhren in die Ukraine stieg um 43,5 Millionen Euro (+453,3 Prozent) und nach Tschechien um 40,8 Millionen Euro (+22,4 Prozent).

Der Wert der Exporte nach Spanien hingegen verringerte sich im 2. Vierteljahr 2023 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 89,5Millionen Euro (-46,0Prozent) und nach Finnland um 78,5Millionen Euro (-71,1 Prozent). Die Warenuntergruppen wiesen im 2. Vierteljahr 2023 sehr unterschiedliche Entwicklungen auf. Während die Exporte von „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ deutlich zu- nahmen (+59,4 Millionen Euro; +57,9 Prozent), nahmen unter anderem „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren für Kfz“ ab (-205,1 Millionen Euro; -29,3 Prozent).

Der Gesamtwert der im 2. Vierteljahr 2023 nach Thüringen eingeführten Waren betrug 5,1 Milliarden Euro und entsprach einer Zunahme von 19,1 Prozent gegenüber dem 2. Vierteljahr 2022. Mit einem Anstieg von 736,6 Millionen Euro (+79,2 Prozent) nahm insbesondere der Wert der aus der Volksre- publik China importierten Waren zu.

Der Wert der Importe aus Tschechien (-39,1 Millionen Euro; -16,6 Prozent) und Vietnam (-30,4 Millionen Euro; -55,2 Prozent) nahm merklich ab. Eine Zunahme um 762,1 Millionen Euro (+132,3 Prozent) wurde beim Wert eingeführter „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung“ verzeichnet.

Gegenüber dem 2. Vierteljahr 2022 stiegen die Exporte in die Ukraine im 2. Vierteljahr 2023 um 43,5 Millionen Euro (+453,3 Prozent), die Importe sanken um 4,9 Millionen Euro (-41,5 Prozent). Im Handel mit der Russischen Föderation sanken die Ausfuhren um 6,1 Millionen Euro (-11,4 Prozent) und die Einfuhren um 6,9 Millionen Euro (-39,0 Prozent).
*Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung 300 vom 31. Juli 2023
Autor: red

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