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Fr, 15:28 Uhr
05.07.2024
ARD-DeutschlandTREND

Skepsis, Sorge und Fußball

Das erste TV-Duell zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten sowie die Parlamentswahlen in Frankreich und Großbritannien bestimmen die internationalen Schlagzeilen in dieser Woche. Und auch innenpolitisch überwiegt die Skepsis...

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD)
Die Zukunft der Demokratie in den USA bereitet 67 Prozent der Deutschen Sorgen, wofür die Personenkonstellation zur im Herbst anstehenden Präsidentschaftswahl maßgeblich sein dürfte. Joe Biden genießt in Deutschland zwar größere Sympathien als Donald Trump, 59 Prozent der Bundesbürger sind jedoch von keinem der beiden Kandidaten überzeugt.

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Nach dem ersten Wahlgang zum Nationalrat zeigen sich knapp sechs von zehn Bundesbürgern besorgt auch über die Entwicklung der Demokratie in Frankreich. Eine Regierung unter Führung der Partei von Marine Le Pen wäre nach Ansicht von 61 Prozent der Bundesbürger für das deutsch-französische Verhältnis von Nachteil. In den politischen Verhältnissen in Großbritannien, wo in dieser Woche ein Sieg der oppositionellen Labour-Party erwartet wird, sehen derzeit nur wenige Deutsche Anlass zur Sorge. Die Zukunft der bundesdeutschen Demokratie treibt dagegen eine deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten um, und zwar mit Ausnahme der FDP-Wähler in den Anhängerschaften aller Parteien.

Enttäuschende Regierungsleistungen, Ampel weiter ohne Mehrheit
Enttäuschung über Regierungsleistungen prägt weiter die politische Stimmung in Deutschland. Aktuell stellen 19 Prozent (-4) der Ampelkoalition ein positives Zeugnis aus, 79 Prozent (+5) üben Kritik an deren Arbeit. Mehrheitlich wohlwollend wird nach wie vor allein SPD-Verteidigungsminister Pistorius (53 Prozent; -4) bewertet. Grünen-Wirtschaftsminister Habeck überzeugt 29 Prozent (-1), FDP-Finanzminister Lindner 24 Prozent (+1), Kanzler Scholz 21 Prozent (-3). Oppositionsführer Merz kommt auf einen Zuspruch von 32 Prozent (+3), BSW-Chefin Wagenknecht auf 28 Prozent (+1). AfD-Parteichefin Weidel überzeugt 20 Prozent (+3), ihr Co-Vorsitzender Chrupalla 12 Prozent (+/-0 zu März).

Bei einer Bundestagswahl bliebe die Ampel-Koalition von einer eigenen Mehrheit weiter entfernt: Sozialdemokraten und Grüne würden 14 (-1) bzw. 13 Prozent (-1) erzielen. Die FDP könnte mit 5 Prozent (+1) rechnen. Die Union als größte Oppositionskraft hätte 31 Prozent (+/-0) in Aussicht, die AfD 17 Prozent (-1). Das BSW würde aktuell mit 8 Prozent (+3) sicher in den Bundestag einziehen. Die Linke dagegen wäre mit 3 Prozent (+/-0) nicht mehr im Parlament vertreten. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 9 Prozent (-1).

Über die Hälfte der Ostdeutschen für BSW-Beteiligungen an Landesregierungen
Das Bündnis Sahra Wagenknecht wurde zur Europawahl aus dem Stand fünftstärkste Kraft. In Ostdeutschland reichte es am 09. Juni für Platz Drei, bei den im Herbst stattfindenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg wird mit ähnlichen Erfolgen gerechnet. Zwar glaubt mehr als die Hälfte, dass das Bündnis bislang außer der Parteigründerin wenig zu bieten hat. Die Positionierung des BSW, sich sowohl für Soziales als auch für eine begrenzte Zuwanderung einsetzen zu wollen, stößt allerdings bei nicht minder vielen auf Sympathien.

Der Einsatz des BSW für ein besseres Verhältnis zu Russland und die ablehnende Haltung zu Waffenlieferungen an die Ukraine findet im Vergleich hierzu weniger Zuspruch. Auch deshalb, weil nur ein gutes Drittel deutsche Waffenlieferungen derzeit als zu weitgehend betrachtet. Wegen der dort größeren Kritik an militärischen Hilfen kommt allerdings in Ostdeutschland der Ukraine-Kurs des BSW weitaus besser an, wie auch generell die Partei im Osten der Republik mit insgesamt größerer Offenheit rechnen kann. Letzteres betrifft auch mögliche BSW-Beteiligungen an Landesregierungen, die mehr als jeder zweite Ostdeutsche grundsätzlich befürwortet. Bundesweit sind es knapp vier von zehn.

Unsicherheitsgefühl massiv gestiegen
Nach der im Frühjahr vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik erreichte die Zahl der Straftaten in Deutschland im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit 2016. Parallel gestiegen ist auch das subjektive Unsicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Nach 23 Prozent vor sieben Jahren signalisieren mittlerweile 40 Prozent, sich im öffentlichen Raum unsicher zu fühlen. Gaben 2017 drei Viertel der Bundesbürger an, sich auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder in Verkehrsmitteln sehr sicher oder sicher zu fühlen, ist es aktuell nur noch etwas mehr als die Hälfte.

Die häufigste Befürchtung bezieht sich auf verbale Attacken in der Öffentlichkeit sowie auf Diebstahldelikte. Seltener sind Befürchtungen, geschlagen oder sexuell bedrängt zu werden, wobei wie bei den Diebstahldelikten die Berichtshäufigkeit von Unsicherheitsgefühlen gegenüber 2017 deutlich gewachsen ist. Ebenfalls eher seltener tritt die Sorge auf, Opfer eines Terroranschlags zu werden.

Am besten aufgehoben sehen die Bundesbürger das Feld der inneren Sicherheit bei der Union. Der CDU/CSU schreiben bei der Bekämpfung von Kriminalität und Verbrechen knapp vier von zehn die meisten Kompetenzen zu. Auf die AfD setzen 16 Prozent, auf die SPD 11 Prozent der Wahlberechtigten. Zur Bundestagswahl überzeugten die Sozialdemokraten auf diesem Feld noch doppelt so viele.

Fußball-EM: 54 Prozent glauben an Weiterkommen gegen Spanien, 33 Prozent an ein Finale mit deutscher Beteiligung
Bei der Fußball-Europameisterschaft der Männer trifft die deutsche Mannschaft am heutigen Freitag im Viertelfinale auf Spanien. Nur ein Drittel fürchtet, dass Deutschland gegen Spanien ausscheiden wird. Mehr als die Hälfte setzt stattdessen auf ein Weiterkommen des deutschen Teams.

Zwar rechnen 21 Prozent mit einem Aus für die Deutschen im danach folgenden Halbfinal-Spiel. Ein Drittel glaubt jedoch an einen Einzug ins Finale. 18 Prozent erwarten sogar, dass die deutsche Equipe am 14. Juli als neuer Titelträger vom Platz gehen wird.
Autor: psg

Kommentare
Uncut
05.07.2024, 16.53 Uhr
Was mich bei dem Artikel aufhorchen liess sind die Betrachtungen zur Thüringen Wahl
...da bin ich schon etwas bestürzt wenn ich den Zuspruch zur BSW (Wagenknecht) lese.Der Zuspruch soll ja sehr gross sein in Thüringen.
Ich persönlich habe nichts gegen eine Wagenknecht Partei.
Bin aber der Meinung ,dass hier ohne Parteiprogramm reiner Populismus gemacht wird.Es werden Brandmauern aufgebaut und wieder niedergerissen .Wie jetzt zu den Grünen.Eine Koalition kann sich plötzlich mit den GRÜNEN vorgestellt werden.
Wie das? Wagenknecht ist gegen Ukraine Krieg.Grüne sind dafür. Populismus!?
Die AfD ist übrigens gegen den Krieg und für eine Normalisierung zu Russland.Warum auch nicht wenn es der deutschen Bevölkerung finanziell nur nutzen würde..
Wer also BSW wählt ,wählt auch Grün.Vorher Brandmauer jetzt nicht mehr.
Ich bin gespannt wie es weitergehen soll.Auch wenn die Werteunion(Maassen) gegen den Umbau der "linken CDU" in Thüringen antritt.
Übrigens habe ich vorhin gelesen dass eine Wirtschaftsinitiative für Deutschland anlaufen soll.(Ampelinitiative) . Ausländer sollen künftig verminderte Steuersätze in Deutschland zahlen !
Das ist sicher wieder ein "Doppelwums".
Echter-Nordhaeuser
05.07.2024, 17.00 Uhr
Ampel weiter ohne Mehrheit
Warum tritt die komplette Ampel nicht zurück bei soviel Beliebtheit sollten sie es langsam machen.
Nach dem Motto ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich ganz ungeniert.
Zu Fr.Faeser machen sie endlich ihre Arbeit vernünftige und machen sie Deutschland sicherer, hören sie auf mit Rumschnullern.
Tauben52
05.07.2024, 17.51 Uhr
Der Wolf im Schafspelz
Wenn man sich mit der Biografie von Frau Wagenknecht näher beschäftigt wird man feststellen, dass sie die großrussischen Interessen Putin in vollem Umfang unterstützt. Putin ist so recht nach Wagenknechts Stalingeschmack. Sie ist eine Kommunistin stalinistischer Prägung und mit ihrer Parteineugründung vertritt sie zu 100 Prozent die Interessen von Putin. Die friedliche Revolution 1989 in Mittelosteuropa war ihr wie auch Putin immer ein Dorn im Auge. Auch in der Wirtschaftspolitik knüpft sie an den Nationalismus der extremen Rechten an. Sie ist niemals an einer friedlichen Kompromisslösung in der Ukraine interessiert und einzig und allein steht sie für ein bedingungsloses Durchsetzen des russischen Willens. Das Schicksal der Ukraine und ihrer Nachbarländer ist ihr völlig egal und sie strebt eine bedingungslose Auslieferung der Ukraine an Putin an. Über die Folgen mit einer millionenfachen Flüchtlingswelle verliert sie kein Wort. Wenn man sieht, mit welchen Schurkenstaaten sich Russland umgibt und sich dann immer noch nach der Putinschen Weltordnung sehnt, dann ist die BSW die richtige Partei.
Klausi-NDH
05.07.2024, 18.47 Uhr
BSW mit den Grünen ?
Im Tagesspiegel gibt es Heute ein Interview mit S.Wagenknecht in der sie explizit eine Koalition mit den Grünen ausschließt.
Sie sagt dort unter anderen : "....Die Politik der Grünen halte ich für heuchlerisch und verlogen.....
Es wird mit der AFD keine Koalition geben,aber mit den Grünen möchten wir aus inhaltlichen Gründen auch nicht regieren...."
Rob2000
05.07.2024, 18.59 Uhr
Warum da keiner
Zurück tritt,echter nordhäuser.
Weil die echt alle der Meinung sind das sie gute Arbeit machen. Und weil es sogar noch fürstlich bezahlt...und weil das fussvolk ja eh nichts zu melden hat. Und selbst für die dümmsten fehler gibt es keine auf die Finger.
Kobold2
05.07.2024, 19.19 Uhr
Ach Uncut
Die Grünen sind für den Krieg?????
Man ist wohl dafür,einem angegriffen Land zu helfen und weiterer Aggressionen Russlands einzudämmen.
Wie sich die Afd einen Normalisierung mit einem Diktator und Demokratiefeind vorstellt find ich auch spannend. Da werden die Folgen, wie bei den Vorgängerregierungen nicht bedacht und beim einfach denkenden Volk falsche Hoffnungen geweckt. Dass das mit Russland nicht gut gehen kann und konnte hat, um mal im gern genommen Fahrwasser zu bleiben, hat man als Normaldenkender schon 2008 erkennen können und spätestens 2014 wissen müssen.
Aber man baute ja lieber noch ne Gasleitung für weitere toxische Abhängigkeiten.
Leser X
05.07.2024, 21.37 Uhr
Tauben52
Ihre Betrachtungsweise halte ich für recht einseitig. Sonst könnten Sie nicht die Tatsache unter den Tisch fallen lassen, dass in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg des Westens tobt und die Ukraine, beginnend 2013, ihr Territorium dafür bereitgestellt hat. Und nun sind wir in einer Situation angelangt, in der der Westen nicht mehr aus der selbst gestellten Falle rauskommt.
free Gigi
05.07.2024, 21.52 Uhr
Neuwahlen
wollte man nach der EU Wahl nicht Konsequenzen folgen lassen? Ach, dann kan zum Glück die EM... nun ja, jetzt ist ja wieder Zeit für Politik.

Was hört man da, wieder Opium fürs Volk in dem man bspw das Kindergeld anhebt. Besser wäre eine breite Unterstützung in Form von bspw freier Mahlzeiten und Unterrichtsmaterialien. Das Gesundheitssystem sowie die Infrastruktur sind dermaßen marode und die Industrie wandert ab. Hauptsache die Rüstung noch weiter pämpern...!
pitti7
06.07.2024, 00.02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
Fönix
06.07.2024, 09.52 Uhr
Wenn ich mir den ARD-Deutschlandtrend
... und INSA, DIMAP oder besser gleich DAWUM für 2024 anschaue, kann ich sowohl für die Bundesrepublik als auch für die Bundesländer nur sagen:

Gut so!

Weiter so!!

Der nicht nur wirtschaftliche Niedergang Deutschlands muss endlich ein Ende haben!!!
Lautaro
06.07.2024, 13.23 Uhr
Danke Leser X !
Ansonsten Zitat .....einfach denkenden Volk .....(Kobold 2)
Auch Dankescheschön für die Einsicht in ihre demokratiefeindlichen Ansichten zur deutschen Bevölkerung
Fönix
06.07.2024, 16.37 Uhr
Gerne noch einmal,
auch wenn es bestimmte Laut- und Vielsprecher hier in der nnz gerne ignorieren:

Wer die Positionen Russland's verstehen will, muss spätestens bei der Rede und dem damit verbundenen Angebot Putin's 2002 im deutschen Bundestag beginnen. Wer sich darüber hinaus über die Hintergründe informieren möchte, sollte mit dem Versprechen von Hans-Dietrich Genscher 1990 im Rahmen der 2plus4-Gespräche in die Thematik einsteigen. Und dabei unbedingt eines der vielen im Netz existierenden Videos einbeziehen, wo er eindeutig sagt, dass er diese Aussage (keine NATO-Osterweiterung) nicht nur auf die DDR sondern ausdrücklich auf ganz Osteuropa bezieht. Diese Worte spricht er vor laufender Kamera in das Mikrofon, ich habe es mir gerade noch einmal angesehen und vor allen Dingen angehört. Alle späteren Interpretationen (auch in seinen Memoiren), mit denen versucht wird, die Bedeutung dieser Kernaussage herunterzuspielen, sind in meinen Augen klägliche Versuche, hier etwas im Sinne der USA zu reparieren.

Jeder, der die russische Seele und das russische Wesen auch nur ansatzweise kennt, wird nachvollziehen können, dass die tatsächliche Entwicklung der NATO nach 1990 als schwerer Vertrauensbruch empfunden wird. Wenn der amtierende Außenminister des größten und stärksten NATO-Landes in Europa so eine Aussage in der Öffentlichkeit formuliert, hat das nicht nur für die russische Bevölkerung eine enorme Bedeutung. Das ist in meinen Augen übrigens auch ein Grund dafür, dass die russische Bevölkerung in großen Teilen hinter diesem Krieg steht.

Diese Zusammenhänge ändern übrigens nichts an meiner Meinung, dass Putin ein Idiot ist und mit diesem Krieg einen großen Fehler begeht. Er hätte alle seine politischen Ziele erreichen können, ohne dass ein einziger Schuss hätte fallen müssen. Aber die verletzte Eitelkeit nach der Zurückweisung 2002 hat ihn offenbar jede Vernunft verlieren lassen...
Kobold2
06.07.2024, 17.09 Uhr
Ach Lautaro
Was ist denn demokratiefeindlich, wenn man sich auf bestimmte Eigenschaften unsrer Mitmenschen bezieht.
Die vermeilich einfachen Lösungen, die hier gern präsentiert werden, zeugen oft von wenig Wissen um die Komplexität und wenig Weitsicht. Wenn die die Normalisierung der AfD mit Russland so ausschaut, wie ihre " Beobachtung " der letzten Präsidentschaftswahlen, dann braucht man auch keine höhere Schulbildung, um zu wissen was die Zukunft bringt.
Fönix
07.07.2024, 00.54 Uhr
Zitat Kobold2:
"Ach Lautaro
Was ist denn demokratiefeindlich, wenn man sich auf bestimmte Eigenschaften unsrer Mitmenschen bezieht.
Die vermeilich einfachen Lösungen, die hier gern präsentiert werden, zeugen oft von wenig Wissen um die Komplexität und wenig Weitsicht."

... Und die Arroganz trieft weiterhin aus allen Knopflöchern! Dabei haben Sie den Kern des ganzen Theaters offensichtlich immer noch nicht erfasst:

Die Uhr tickt! Noch acht Wochen, dann ist das erste Kapitel der tatsächlichen Zeitenwende geschrieben und der ganze scheinbar bis in alle Ewigkeit fest etablierte politische Budenzauber in Deutschland wird das erste Mal ernsthaft in Frage gestellt. Niemand weiß, was dann passiert. Ob es gut werden kann bezweifele ich stark, dafür haben die (Vorgänger-) Regierungen in Bund und Ländern, egal ob unter der Führung der CDU, der SPD, der FDP, der Linken oder der Grünen in den vergangenen Jahren zu viel Unheil angerichtet. Nie war der Unterschied zwischen Arm und Reich in diesem Land stärker ausgeprägt als heutzutage, von den Perspektiven für die Zukunft z.B. vor dem Hintergrund des neuen "Heizungsgesetzes", das Millionen Immobilien ohne Not gravierend entwertet, mal ganz abgesehen. Ausbaden muss es wie immer die Bevölkerung mit dem Unterschied, dass sich die Zahl derer, die sich weiter verar...en lassen, offensichtlich doch deutlich abgenommen hat.

Wir gehen schwierigen, aber auch sehr interessanten Jahren entgegen! Lösen im Sinne einer für die Mehrzahl der Bevölkerung vertretbaren Politik lässt sich das ganze Dilemma nach meiner Überzeugung nur, wenn die Menschen, die in diesem Land maßgeblich zur Wertschöpfung beitragen, wieder die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Voraussetzung dafür ist, dass der ganze von der Gesellschaft nicht benötigte, unproduktive und unflexible Ballast, der sich, von der Politik als Schutzschild angelegt wie ein Geschwür über dieses Land gelegt hat, endlich über Bord geworfen wird. Und damit meine ich ausdrücklich nicht die Menschen, die in Behörden, Verwaltungen, Kommunalbetrieben etc. jeden Tag auch nur versuchen, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Ich meine Politik und politische Verwaltung, NGo's und das ganze andere speichelleckende Gefolge ...
Kobold2
07.07.2024, 07.22 Uhr
Ja das russische Wesen....
Hierbei wird wieder mal vergessen, das weder ein H.-D. Genscher, noch die russische Regierung zu bestimmen hat, welchem internationalen Bündnis ein anderes Land beitritt, oder nicht. Russland ist recht aggressiv, auf ehemalige Teilrepubliken Einfluss zu nehmen, wenn die dortige Regierung nicht ihrem Sinn entspricht. Von daher ist es nicht verwunderlich, das man sich unter andere Schutzschirme begibt. Jüngste Beispiele sind Schweden und Finnland. Die zahlreichen Warnungen und berechtigten Sorgen der Balten und Polen sprechen dafür. Weitere Beispiele erspare ich mir, es gibt genug nachzulesen.
Kobold2
07.07.2024, 11.38 Uhr
Oh ja
Jetzt ist der Hinweisgeber für einseitige Betrachtungen auch noch arrogant.
Die nächste Stufe der Realitätsverweigerung.
Ich erwähnte hier schon einmal, daß man i.g. kein Heizungsgesetz braucht, denn wer halbwegs im realen Leben steht, kommt von ganz allein drauf, das es so nicht weiter gehen kann. Dazu braucht man sich nur die Marktmechanismen und die Einflussnahme der Lobbyisten anschauen. Für diejenigen, die das ignorieren entwertet sich die Immobile von ganz alleine. Aber für manche ist es einfacher für alles die deutsche Regierung verantwortlich zu machen. Da sehe ich das Hauptproblem und bin ganz bei Brigitte Witzers Buch von 2014.
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